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16.05.2017 | Patienten mit COPD gesucht

Aus dem Online-Magazin der Universität Würzburg "einBlick" vom 16.05.2017

Wie kann man COPD-Patienten, die an Angst und Depression leiden, besser helfen? Für eine Studie zu dieser Frage sucht das Institut für Psychologie Probanden.

Rund 30 Prozent aller Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) leiden an Depressionen und / oder Angststörungen. Solche psychischen Störungen sind häufige Begleiterscheinungen der COPD, weil den Patienten das Atmen zunehmend schwer fällt und die Krankheit einen frühen Tod bedeuten kann. Eine Behandlung mit Psychopharmaka ist nicht möglich, weil sich die Mittel nicht mit den Medikamenten gegen die COPD vertragen.

Das Institut für Psychologie der Universität Würzburg erforscht darum, wie man COPD-Patienten mit Angst und Niedergeschlagenheit besser helfen kann. Dafür suchen Professorin Andrea Kübler und ihr Team aktuell Patienten mit COPD. Die Probanden bekommen bei der Studie verschiedene Worte oder Sätze dargeboten, dann wird deren Auswirkung auf die Stimmung abgefragt. Zudem sind verschiedene Fragebögen auszufüllen.

Die Teilnahme an der Studie dauert eine bis zwei Stunden. Wer mitmachen möchte, kann sich bei Bianca Putz melden, T (0931) 31-83308, bianca.putz@uni-wuerzburg.de