Aktuelle Pressemitteilungen

Baskets und s.Oliver unterstützen Regenbogen

Spende stärkt Angebote für Familien krebskranker Kinder

Scheckübergabe
Scheckübergabe zugunsten der Elterninitiative Regenbogen: Jana Lorenz-Eck, Thomas Lurz und Konstantin Zeuch mit dem Spendenscheck über 10.000 Euro. Foto: Viktor Meshko

Würzburg, 03.06.2026 – Über eine Spende in Höhe von 10.000 Euro durfte sich die Elterninitiative Regenbogen e.V. freuen. Gemeinsam mit s.Oliver, langjähriger Partner der Fitness First Würzburg Baskets, sammelten diese in der laufenden Saison für jeden erfolgreichen Dreipunktewurf der Baskets 50 Euro für die Elterninitiative. Im Verlauf der Saison kam so die Spendensumme von 10.000 Euro zusammen.

Die symbolische Scheckübergabe fand am 24. Mai im Rahmen des Playoff-Spiels der Fitness First Würzburg Baskets gegen die Telekom Baskets Bonn statt. Überreicht wurde der Scheck von Thomas Lurz. Jana Lorenz-Eck nahm die Spende stellvertretend für die Elterninitiative Regenbogen entgegen und bedankte sich für die Aktion und die Unterstützung der Arbeit des Elternvereins. Als gemeinnütziger Verein finanziert die Elterninitiative Regenbogen ihre Angebote ausschließlich durch Spenden. Die Unterstützung kommt Familien mit krebskranken Kindern sowohl während als auch nach der Therapie zugute.

Der Verein unterstützt bereits seit über 40 Jahren die drei Würzburger Kinderkrebsstationen mit kindgerechter Ausstattung und verschiedenen Angeboten auf Station. Dazu gehören unter anderem die Musik-, Kunst- und Sporttherapie sowie gemeinsame Koch- und Backnachmittage mit den Erziehern, bei denen die Wunschgerichte der Kinder zubereitet werden. Darüber hinaus begleitet die Elterninitiative Regenbogen Geschwisterkinder mit dem „GeschwisterClub“, einem durch die gesetzlichen Krankenkassen geförderten Angebot, das die Geschwister der jungen Patienten besonders stärken und fördern soll.

Die Elterninitiative Regenbogen bedankt sich herzlich bei den Fitness First Würzburg Baskets und s.Oliver für die Initiative und die großzügige Unterstützung zugunsten von Familien mit krebskranken Kindern.

 

Text: Nadine Kempa (Öffentlichkeitsarbeit, Elterninitiative Regenbogen e.V.)

Scheckübergabe
Scheckübergabe zugunsten der Elterninitiative Regenbogen: Jana Lorenz-Eck, Thomas Lurz und Konstantin Zeuch mit dem Spendenscheck über 10.000 Euro. Foto: Viktor Meshko

Tag der Organspende am 6. Juni: Ausstellung und Online-Umfrage am UKW

Am Uniklinikum Würzburg werden seit über 40 Jahren Organe transplantiert / Umfrage soll helfen, besser aufzuklären

Im UKW ist aktuell eine Ausstellung zum Thema Organspende zu sehen.  Sie informiert über den Ablauf einer Organspende und die Funktion des Organspenderregisters. Foto: UKW / Stefan Dreising
Im UKW ist aktuell eine Ausstellung zum Thema Organspende zu sehen. Sie informiert über den Ablauf einer Organspende und die Funktion des Organspenderregisters. Foto: UKW / Stefan Dreising

Würzburg. Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) werden seit über 40 Jahren Organe transplantiert, am häufigsten Niere und Leber, aber auch Pankreas (Bauchspeicheldrüse). Im Jahr 2025 wurden insgesamt 74 Organtransplantationen am UKW durchgeführt:36 Nierentransplantationen, 37 Lebertransplantationen sowie eine Pankreastransplantation. Bis Ende Mai 2026 wurden am UKW 16 Nieren transplantiert sowie 11 Lebern. Zum Tag der Organspende am 6. Juni informiert eine Ausstellung am UKW zum Thema. Aktuell sind rund 200 Menschen am UKW auf der Warteliste für ein neues Organ am UKW, bzw. in Vorbereitung zur Aufnahme auf die Warteliste.

Ausstellung am UKW informiert über Organspende und Register

In der Magistrale des Zentrums für Operative Medizin (ZOM) des UKW ist aktuell eine Ausstellung zum Thema Organspende zu sehen. Sie informiert über den Ablauf einer Organspende und die Funktionen des Organspenderregisters. Ergänzt wird die Ausstellung um Informationsmaterialien – und natürlich liegen auch Organspendeausweise bereit. Die Ausstellung ist noch bis Ende Juni zu sehen.

Online-Umfrage soll regional weiteren Aufklärungsbedarf ermitteln 

Begleitet wird die Ausstellung von einer Online-Umfrage. Damit will das Team des UKW-Transplantationszentrums herausfinden, welche Ängste die Menschen in Würzburg und der Region Mainfranken bei der Organspende haben, wo noch Aufklärungsbedarf besteht und wie dieser noch besser gedeckt werden kann. Den Fragenkatalog erreicht man unter www.ukw.de/behandlungszentren/transplantationszentrum

Zum Tag der Organspende:

In ganz Deutschland findet einmal im Jahr der Tag der Organspende statt – immer am ersten Samstag im Juni. Schon seit 1983 macht der Aktionstag auf das Thema Organspende aufmerksam. Erstmalig in seiner über 40-jährigen Historie findet die zentrale Veranstaltung 2026 zum Tag der Organspende nicht nur am ersten Samstag im Juni statt, sondern auch am nachfolgenden Sonntag. Im Rahmen des Leipziger Stadtfestes wird so an zwei Tagen vor Ort auf das Thema Organspende aufmerksam gemacht. Programminfos: Startseite - Organspendetag

 

Im UKW ist aktuell eine Ausstellung zum Thema Organspende zu sehen.  Sie informiert über den Ablauf einer Organspende und die Funktion des Organspenderregisters. Foto: UKW / Stefan Dreising
Im UKW ist aktuell eine Ausstellung zum Thema Organspende zu sehen. Sie informiert über den Ablauf einer Organspende und die Funktion des Organspenderregisters. Foto: UKW / Stefan Dreising

Ausstellung über Tod und Sterben lädt zum Nachdenken ein

Wie gehen wir mit Sterben, Tod und Abschied um? Eine Ausstellung im Zentrum für Innere Medizin des Uniklinikums Würzburg nähert sich dieser Frage aus unterschiedlichen Perspektiven. Erarbeitet wurde sie von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Veitshöchheim, die sich intensiv mit einem Thema auseinandergesetzt haben, das viele Menschen verdrängen.

Palliativmedizin Aspekte
Ausschnitt aus dem Plakat, das die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Veitshöchheim zum Aspekt Palliativmedizin gestaltet haben. © Gymnasium Veitshöchheim

Würzburg. Das Uniklinikum Würzburg (UKW) und das Gymnasium Veitshöchheim laden zur Eröffnung einer besonderen Plakatausstellung ein. Unter dem Leitthema „Tod und Sterben“ präsentieren 14 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Veitshöchheim die Ergebnisse eines P-Seminars im Leitfach Religion. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 25. Juni 2026, um 18:00 Uhr in der Magistrale des Zentrums für Innere Medizin (ZIM) des UKW an der Oberdürrbacher Straße eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. 

Ganzheitliche Annäherung an ein Tabuthema

„Ausgangspunkt des Projekts war die Frage, wie sich junge Menschen einem Thema nähern können, das gesellschaftlich oft tabuisiert wird“, berichtet die Seminarleiterin Katharina Weikert und fährt fort: „Die Schülerinnen und Schüler entschieden sich hierbei für einen ganzheitlichen Ansatz. Die Ausstellung beleuchtet medizinische, gesellschaftliche, kulturelle und religiöse Aspekte von Sterben und Tod und regt zugleich zur persönlichen Reflexion an.“ 

Wichtige Impulse und Informationen erhielten die Jugendlichen durch Gespräche mit diversen Expertinnen und Experten. Zu diesen zählte auch Prof. Dr. Carmen Roch, die Leiterin des Interdisziplinären Zentrums Palliativmedizin am UKW. Von ihr erfuhren die Schülerinnen und Schüler bei einem Klinikbesuch im November 2025 mehr über das Konzept der Palliativmedizin, die Versorgung schwerkranker Menschen sowie den Umgang mit Sterben und Abschied. Die Professorin freute sich sehr über die Anfrage und das Interesse der Schülerinnen und Schüler. „Ich finde es ausgesprochen mutig und bemerkenswert, sich bereits zu einem Zeitpunkt über schwere Krankheit, Sterben und Tod zu informieren, an dem diese Themen emotional oft noch weit entfernt erscheinen“, betont Roch. 

Plakate und interaktive Elemente

Die Ausstellung umfasst fünf Plakate zu unterschiedlichen Facetten. Neben der Palliativmedizin werden auch das Bestattungswesen, der Umgang mit Tod und Trauer in verschiedenen Weltreligionen sowie persönliche Perspektiven und Erfahrungen thematisiert. Interaktive Elemente laden die Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich mit ihren eigenen Gedanken und Einstellungen auseinanderzusetzen. 

Die Schau ist bis zum 11. September 2026 zu sehen. 

Text: Pressestelle / UKW

Palliativmedizin Aspekte
Ausschnitt aus dem Plakat, das die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Veitshöchheim zum Aspekt Palliativmedizin gestaltet haben. © Gymnasium Veitshöchheim

Kunstwerke bereichern die Kardiologische Ambulanz

Vom 18. Juni bis zum 31. Dezember 2026 zeigt die Kunstausstellung „Berührungspunkte“ in der Kardiologischen Ambulanz der Medizinischen Klinik I des Uniklinikums Würzburg Gemälde von Claudia Grehn und Simone Rössler sowie Fotografien von Johannes Landstorfer.

Claudia Grehn
Simone Rössler
Johannes Landstorfer

Würzburg. Die Klinik für Innere Medizin I des Uniklinikums Würzburg setzt die Ausstellungsreihe „Kunst im ZIM“ fort. Als Galerie dienen erneut die Räume der Kardiologischen Ambulanz im Zentrum für Innere Medizin (ZIM, Haus A3, Ebene -2) an der Oberdürrbacher Straße. Unter dem Titel „Berührungspunkte“ bringt die Schau dieses Mal zwei Malerinnen und einen Fotografen zusammen.

Claudia Grehn aus Berlin erschafft mit Pinsel, Spachtel und bloßen Händen vielschichtige abstrakte Werke in kräftigen Farben. Inspiriert wird sie dabei von der Natur und der emotionalen Welt.

Die Malerei von Simone Rössler ist voller Bewegung und Gefühl. Die Künstlerin aus dem Taubertal nutzt fließende und gespachtelte Techniken für energetische und dynamische Kompositionen.

Einen Gegenpol hierzu bilden die sachlichen Aufnahmen des Würzburger Fotografen Johannes Landstorfer. Die ausgestellten Motive stammen aus der Serie „Luxus – eine visuelle Untersuchung“, die im Rahmen seiner Masterarbeit entstand. Zu sehen sind fragmentarische Blicke in Auslagen luxuriöser Boutiquen, reduziert auf grafische Elemente, Strukturen und Gestaltung.

Vernissage am 18. Juni 2026

Die Schau wird am Donnerstag, 18. Juni 2026, um 18:30 Uhr mit einer Einführung der Kunsthistorikerin Maria Schabel eröffnet. Musikalisch begleitet die Grazer Harfenistin Lotte Krüger die kostenlose Veranstaltung. 

Die Ausstellung läuft bis 31. Dezember dieses Jahres und ist täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

 

Text: Pressestelle / UKW

Claudia Grehn
Simone Rössler
Johannes Landstorfer

Personalia vom 2. Juni 2026 +++ Wir gratulieren!

Hier lesen Sie Neuigkeiten aus dem Bereich Personal: Neueinstellungen, Dienstjubiläen, Forschungsfreisemester und mehr.

Dr. Carmina Fuß, Juniorprofessorin, Medizinische Klinik und Poliklinik, wurde mit Wirkung vom 24.05.2026 erneut zur Juniorprofessorin für Translationale Medizin an der Universität Würzburg ernannt.

Dr. Florian Kleefeldt, Juniorprofessor, Institut für Anatomie und Zellbiologie, ist mit Wirkung vom 25.05.2026 erneut zum Juniorprofessor für Translationale Medizin an der Universität Würzburg ernannt worden.

Dr. Rhonda McFleder, Juniorprofessorin, Neurologische Klinik und Poliklinik, wurde mit Wirkung vom 24.05.2026 erneut zur Juniorprofessorin für Translationale Medizin an der Universität Würzburg ernannt.

 

einBlick - Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 2. Juni 2026

Zum Ethiktag ein satirischer Blick auf den Gesundheitskult

Gastredner des diesjährigen Ethiktags des Uniklinikums Würzburg ist Dr. Manfred Lütz. Der Bestseller-Autor analysiert bei der kostenlosen Veranstaltung am 18. Juni den aktuellen, aus seiner Sicht lebensfeindlichen Gesundheitswahn und Fitnesskult.

Dr. Manfred Lütz
Dr. Manfred Lütz ist der Gastreferent des Ethiktags 2026 am Uniklinikum Würzburg. © Amanda Berens

Würzburg. „Lebenslust – Über Risiken und Nebenwirkungen der Gesundheit“ – unter dieser Überschrift steht der Vortrag, den Dr. Manfred Lütz am Donnerstag, 18. Juni 2026, am Uniklinikum Würzburg (UKW) halten wird. Lütz ist Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Philosoph und Theologe, war lange Jahre Chefarzt eines großen psychiatrischen Krankenhauses in Köln und hat mehrere Bestseller geschrieben. Seine am UKW ebenso scharfsinnig wie unterhaltend untermauerte These: Gesundheit ist eine fundamentalistische, durchgeknallte Religion – albern, anstrengend, ruinös teuer und lebensfeindlich. An ihre Stelle setzt er ein ganzheitliches Konzept, bei dem der Spaß am Leben nicht länger ein künstliches Produkt der Gesundheitsindustrie ist.

Den Rahmen für den Vortrag bildet der 16. Ethiktag des Klinischen Ethikkomitees (KEK) des UKW. Die jährliche Veranstaltungsreihe richtet sich nicht nur an die Klinikumsbeschäftigten, sondern auch an alle sonstigen Interessierten. 

Beginn im Hörsaal des Rudolf-Virchow-Zentrums, Haus D15, an der Josef-Schneider-Straße ist um 17:00 Uhr. Für die Teilnahme wird um eine Anmeldung unter www.ukw.de/ethiktag gebeten.

Über das Klinische Ethik-Komitee 

Das KEK ist ein unabhängiges Gremium aus Mitarbeitenden verschiedener Berufsgruppen am UKW. Es hat die Aufgabe, in ethischen Krisensituationen alle an der Behandlung beteiligten Personen beratend zu unterstützen. Mehr dazu unter www.ukw.de/kek 

 

Text: Pressestelle / UKW

Dr. Manfred Lütz
Dr. Manfred Lütz ist der Gastreferent des Ethiktags 2026 am Uniklinikum Würzburg. © Amanda Berens

Selbsthilfe-Aktionstag: Einladung zum kommunikativen Spaziergang

Das Uniklinikum Würzburg veranstaltet am 1. Juli 2026 gemeinsam mit vielen Selbsthilfegruppen erneut den Aktionstag „Gehen wir ein Stück des Weges gemeinsam!“. Zum Programm gehört ein barrierefreier Spaziergang am Würzburger Main-Ufer, der einen zwanglosen Austausch ermöglicht.

Mainufer Spaziergang Selbsthilfegruppen
Die Teilnehmenden des Selbsthilfe-Aktionstags können auch in diesem Jahr wieder bei einem Spaziergang am Würzburger Mainufer unkompliziert Kontakte knüpfen. © Susanne Just / UKW

Würzburg. Zum vierten Mal bietet das für seine Selbsthilfefreundlichkeit ausgezeichnete Uniklinikum Würzburg (UKW) den Aktionstag „Gehen wir ein Stück des Weges gemeinsam!“ an. Am Mittwoch, 1. Juli 2026, sind dazu ab 16:00 Uhr wieder alle Selbsthilfegruppen und alle an Selbsthilfe Interessierten zu leichter Bewegung und unkompliziertem Austausch eingeladen. Vom Veranstaltungsort, dem Exerzitienhaus Himmelspforten in der Mainaustraße 42 in Würzburg, startet zunächst ein kurzer Spaziergang entlang des Mains, bevor man im Park des Exerzitienhauses zu einem Gartenfest zusammenkommt. Neben Getränken und kleinen Speisen stehen dort Infostände von zahlreichen Selbsthilfegruppen als Kommunikationspunkte zur Verfügung. 

Bei schlechtem Wetter entfällt der Spaziergang, aber der Aktionstag findet dennoch – dann im Inneren des Exerzitienhauses – statt.

Selbsthilfegruppen, die sich mit einem Infostand beteiligen wollen, sind herzlich eingeladen, sich jetzt noch anzumelden. 
Auch für alle Gäste der kostenlosen Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. 
Für beide Zwecke wird um eine Kontaktaufnahme unter E-Mail: selbsthilfe@ ukw.de gebeten.

 

Text: Pressestelle / UKW

Mainufer Spaziergang Selbsthilfegruppen
Die Teilnehmenden des Selbsthilfe-Aktionstags können auch in diesem Jahr wieder bei einem Spaziergang am Würzburger Mainufer unkompliziert Kontakte knüpfen. © Susanne Just / UKW