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Drainage-Implantate

Das Wirkprinzip beruht auf der künstlichen Ableitung des Kammerwassers über ein haardünnes Silikon-Schläuchlein vom Augeninneren nach außen unter die Bindehaut.

Wie funktionieren Drainage-Implantate?

Über einen kleinen Einschnitt wird ein Silikonröhrchen mit einem Ende in die vordere Augenkammer eingesetzt. Das andere Ende des Röhrchens mündet unter der Bindehaut im Bereich des Augenäquators an einer implantierten Basisplatte. Über diese wird das ausgeleitete Kammerwasser aufgenommen und abtransportiert. Direkt nach der Operation ist die Drainage noch verschlossen, öffnet sich dann aber mit der Zeit und ist nach etwa sechs Wochen voll funktionsfähig.

Durchführung

Der schmerzfreie Eingriff erfolgt in Vollnarkose und dauert 30-40 Minuten. Bis sich das Implantat geöffnet hat, ist die Gabe von drucksenkenden Medikamenten oftmals noch nötig. Auf Dauer lässt sich der Druck durch dieses Verfahren auf bis zu 50 Prozent senken.

Anwendung

Drainage-Implantate werden in fortgeschrittenen Krankheitsstadien oder bei sehr komplizierten Glaukomformen angewendet. In der Regel ist das der Fall, wenn die Trabekulektomie oder eine nicht-penetrierende Operation versagt hat und der erwünschte Zieldruckwert von etwa 15 mmHg nicht erreicht wurde. Auch bei den sekundären Glaukomen, die sich infolge einer Verletzung des Auges oder einer anderen Grunderkrankung entwickeln, sind Drainage-Implantate Erfolg versprechend. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten.

Ansprechpartner

Univ.-Prof. Dr. med.
André Rosentreter

Sektionsleiter Glaukom und Tränenwege

+49 931 201-20602

Dr. med.
Gunda Kann, FEBO

Oberärztin

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