Öffentlichkeitsarbeit der ibdw

Die ibdw geht gezielt an die Öffentlichkeit und informiert über ihre Aktivitäten und über die Vorteile einer medizinisch orientierten Biobank. Dazu ist die ibdw auch in Schulen oder auf großen regionalen Besuchermessen vertreten.

Biomaterialproben wie Blut, Gewebe und andere Körpermaterialien sind heutzutage für die medizinische Forschung unverzichtbar. Mit ihrer Hilfe können Ärztinnen und Ärzte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Krankheitsursachen erkennen und neue Behandlungsstrategien entwickeln.

Die Arbeit der Biobanken in Deutschland wird auch auf der Website www.biobanken-verstehen.de erläutert. In allgemeinverständlicher Form werden hier häufig gestellte Fragen beantwortet. Ziel dieser Kampagne ist, mehr Transparenz zu schaffen und die Bereitschaft zum Mitmachen zu fördern. Hier arbeitet die ibdw eng mit der German Bank Alliance (GBA) zusammen, einem Zusammenschluss von elf deutschen Universitäts-Biobanken. Die Würzburger Biobank ibdw hat die Informationskampagne maßgeblich mitgestaltet. Wesentliche Unterstützung für die Fakultätsbiobank ibdw leisten außerdem das Universitätsklinikum Würzburg, die Universität Würzburg und das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) Würzburg. Um auch die breite Öffentlichkeit über ihre Arbeit zu informieren und mögliche Vorbehalte gegenüber einer Biomaterial-Spenden abzubauen, ist die ibdw regelmäßig auf großen regionalen Messen, wie beispielsweise auf der Mainfranken-Messe oder der Landesgartenschau in Würzburg, vertreten.

Informationsabende mit anderen Institutionen, etwa dem Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes, und Gymnasien in der Region bilden ebenfalls einen wichtigen Teil der Öffentlichkeitsarbeit der ibdw.

Projekte und öffentliche Veranstaltungen

Die Biobank ibdw und der Lehrstuhl für Europäische Ethnologie (EE/VK) der Universität Würzburg kooperieren in einem transdisziplinären Praxisseminar.

Studierende der EE/VK unterstützen die ibdw bei der Lösung gesellschafts- und zielgruppenbezogener Herausforderungen. Anhand ihrer fachspezifischen Methoden betrachten sie Fragstellungen, die sich der naturwissenschaftlichen oder medizinischen Forschung möglicherweise nicht stellen. Diese methodische Bereicherung verschafft der ibdw neue Perspektiven für ihre Rolle im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der German Biobank Alliance (GBA).

Der Umgang mit Zusatzfunden aus der medizinischen Forschung wirft viele Fragen auf: An wen können sich Forscherinnen und Forscher mit Fragen zum Umgang mit diesen Funden wenden? Wie gelangt die Information trotz Pseudonymisierung zu den Probandinnen und Probanden? Wie ist dieser Vorgang ethisch und rechtlich korrekt abzuwickeln? Wollen die Probandinnen und Probanden über das Forschungsergebnis überhaupt informiert werden? Und wenn ja, ab wann verlässt ein genetischer  Zusatzfund den Forschungsraum und unterliegt dem Gendiagnostikgesetz? Diese Fragen beschäftigen Forscherinnen und Forscher in gleicher Weise wie Spenderinnen und Spender, die Gewebe- oder Blutproben für Forschungszwecke zur Verfügung stellen wollen. Unter dem Titel „Meine Gene gehören mir!“ wurden in einem gemeinsamen Workshop mit der German Biobank Alliance (GBA) diese Fragen erörtert.

„Frost-Bote“ - der Newsletter der ibdw

Der „Frost-Bote“ ist der Newsletter der ibdw und informiert regelmäßig über aktuelle Aktionen, Veröffentlichungen und Neuigkeiten der ibdw.

Ansprechpartner

Prof. Dr.
Roland Jahns

Direktor der ibdw

+49 931 201-47001


Semira Both

Qualitätsmanagement

+49 931 201-47040


Jörg Fuchs

Stakeholder Management

+49 931 201-47001

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

Öffnungszeiten:

Telefon:

+49 931 201-47001

E-Mail:

ibdw@ukw.de

Geschäftsstelle:
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Fax:
+49 931 201-647000


Anschrift:

Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Würzburg (ibdw) | Straubmühlweg 2a | Haus A9 | 97078 Würzburg | Deutschland

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