Was ist die ibdw?

Die „Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Würzburg“, kurz: ibdw, ist eine Einrichtung der Medizinischen Fakultät. Gemeinsame Träger sind das UKW und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Was ist die ibdw?

Die ibdw ist eine eigenständige fächerübergreifende Einrichtung der Medizinischen Fakultät. Sie steht allen Kliniken und Instituten am UKW offen.

Die ibdw gliedert sich in drei Bereiche:

  • Die Flüssig-Biobank
  • Die Gewebebank
  • Die Proben-Datenbank

Die ibdw lagert flüssige Biomaterialproben, wie Blut oder Serum und Gewebeproben, die in allen Kliniken des UKW gewonnen werden, und nicht oder nicht mehr zur Diagnose-Stellung benötigt werden.

Biobanken wie die ibdw bilden heute eine wichtige Grundlage der modernen medizinischen Forschung. Mit Hilfe von humanem Probenmaterial, das in Biobanken qualitätskontrolliert gelagert und für medizinische Forschungszwecke bereitgestellt wird, können Krankheiten und deren Ursachen erforscht sowie neue Therapieansätze entwickelt werden.

Um die Erforschung von vielen verschiedenen Erkrankungen zu unterstützen, ist es notwendig, dass das Probenmaterial von Patientinnen und Patienten zur Verfügung gestellt wird, ohne den Forschungszweck einzuschränken. Dies bedeutet auch, dass die Proben nicht nur von Forschern in Würzburg, sondern in ganz Deutschland, in Europa oder weltweit genutzt werden dürfen. Darum baut die ibdw Kooperationen mit nationalen und internationalen Biobanken- und Forschungsnetzwerken auf.

Wie arbeitet die ibdw?

Die ibdw bildet eine Schnittstelle zwischen Klinik und medizinischer Forschung. Die ibdw erhält von verschiedenen Kliniken des UKW die von Patientinnen und Patienten freiwillig gespendeten Bioproben. Um sicherzustellen, dass dieses Material auch langfristig verwendbar ist, wird es auf dem schnellstmöglichen Weg zur Einlagerung transportiert und vorbereitet.

In der ibdw wird das Material sofort erfasst, mit einem Zahlen-Code verschlüsselt (das heißt „pseudonymisiert“), und in hochmodernen automatisierten (robotergesteuerten) Tiefkühlanlagen gelagert. Die Aufgabe der ibdw ist es, Bioproben zu sammeln, zu lagern und diese für medizinische Forschungszwecke weiterzugeben.

Mit anderen akademischen Einrichtungen tauscht die ibdw Biomaterialien und zugehörige Datensätze aus. Dies geschieht immer erst nach strenger Prüfung der ethischen und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen.

Kooperationen

In den vergangenen Jahren wurden am Standort Würzburg erfolgreich Netzwerke im Bereich der molekularen biomedizinischen und klinischen Forschung etabliert. Auch die Biobanken selbst haben jüngst nationale wie internationale Netzwerke aufgebaut, um den Austausch von Biomaterial auf europäischer Ebene zu gewährleisten.

Die ibdw arbeitet eng mit den lokalen Forschungs-Netzwerken aber auch mit nationalen und europäischen Biobank-Verbünden zusammen, um sowohl die Forschung am Standort Würzburg als auch in Deutschland und Europa zu unterstützen.

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Ansprechpartner

Prof. Dr.
Roland Jahns

Direktor der ibdw

+49 931 201-47001

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Öffnungszeiten:

Telefon:

+49 931 201-47001

E-Mail:

ibdw@ukw.de

Geschäftsstelle:
hill_g@ ukw.de

Fax:
+49 931 201-647000

Anschrift:

Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Würzburg (ibdw) | Straubmühlweg 2a | Haus A9 | 97078 Würzburg | Deutschland