Kurzzeit-Therapien

Kurzzeit-Therapien sind gerade bei Angsterkrankungen oft sehr wirkungsvoll. Deshalb und weil sich viele Patientinnen und Patienten mit Angsterkrankungen häufig mit langen Wartezeiten auf eine Psychotherapie konfrontiert sehen, arbeiten wir an der Entwicklung wirksamer ambulanter Kurzzeit-Therapien für Angsterkrankungen.

Was sind Kurzzeit-Therapien?

Gerade bei Angststörungen erweisen sich Kurzzeit-Therapien als durchaus wirkungsvoll. Im Rahmen von maximal zweimal zwölf Therapieeinheiten und einem Einführungsgespräch lassen sich in 25 Sitzungen oft erstaunliche Erfolge in der Angstbewältigung erzielen. Manchmal genügen auch bedeutend weniger Stunden. Ein klassisches Gebiet der Kurzzeit-Therapie sind Kriseninterventionen oder Angsterkrankungen im Zusammenhang mit einer umschriebenen Konfliktproblematik. Am IZA arbeiten wir jedoch an der Entwicklung wirksamer ambulanter Kurzzeit-Therapien auch für andere Formen der Angsterkrankung.

ELAN-Studie

Im Rahmen der von der DFG geförderten Therapiestudie ELAN untersuchen wir, welche der etablierten Therapieinhalte für welche Patientinnen und Patienten besonders wichtig sind. Die Elan-Studie richtet sich an Betroffene, die unter plötzlichen Angstanfällen oder Panikattacken leiden, die sich aus Angst vor einer Blamage oder schlecht bewertet zu werden nicht unter Menschen wagen oder die es vermeiden, sich weit von zu Hause zu entfernen.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten an der Hochschulambulanz für Psychotherapie eine hochwirksame Kurzzeit-Therapie. Zusätzlich werden diagnostische Fragebögen eingesetzt, Zusatzuntersuchungen, wie etwa ein MRT des Gehirns, durchgeführt und regelmäßig Fragen zu Momentbeurteilungen mittels Smartphone gestellt.

Dadurch soll festgestellt werden, wer von welchem Element der Therapie besonders profitiert. Mit diesem Wissen wollen wir dann in Zukunft die Therapie für die einzelne Patientin oder den einzelnen Patienten noch individualisierter und effizienter gestalten.

Kosten

Die Kosten für eine Kurzzeit-Therapie übernimmt die Krankenkasse. Die Therapie muss allerdings beantragt werden. Auch die Teilnahme an der ELAN-Studie ist kostenlos und wird sogar mit einer Aufwandsentschädigung vergütet.

Ansprechpersonen


Juliane Boschet M.Sc.

ELAN-Studie

+49 931 31-80821

Dr. rer. soc.
Andre Pittig

ELAN-Studie

+49 931 31-80821

Kontakt, Sprechzeiten

Telefon

Anmeldung zur ambulanten Behandlung in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (PPP)
+49 931 201-77800

Anmeldung in der Hochschulambulanz
+ 49 931 3182839

Anmeldung zur ambulanten Behandlung im Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPPP)
+49 931 201-79600

E-Mail und Fax

Sekretariat PPP
ps_sekr@ ukw.de

+49 931 201-77020

Sekretariat Hochschulambulanz
angstambulanz@ psychologie.uni-wuerzburg.de

+4931 31-828390

Sekretariat KJPPP
kj_ambulanz@ ukw.de

+49 931 201-78620

 


Anschrift

Interdisziplinäres Zentrum für Angsterkrankungen | Universitätsklinikum Würzburg | Magarete-Höppel-Platz 1 |  97078 Würzburg | Deutschland

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