Illustrationsfoto: Probeflaschen

Forschung

Die Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie bietet eine große Vielfalt an Forschungsaktivitäten. Hand in Hand gehen etwa zehn Arbeitsgruppen grundsätzlichen und anwendungsbezogenen Fragen rund um die operative Versorgung sowie den Mechanismen und Möglichkeiten der Organversorgung nach. Zentrale Themen sind das AkuteRespiratorische Distress Syndrome (ARDS), Blut-Hirn-Schranke, Patient Blood Management, Sepsis sowie Schmerz.

Experimentell-translationale Grundlagenforschung

In allen Bereichen der Anästhesiologie engagieren wir uns vielseitig sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der klinischen Forschung. In der experimentell-translationalen Grundlagenforschung liegt der Schwerpunkt auf biochemischen, physiologischen und molekularbiologischen Techniken. So verfügen wir über mehrere Labore, in denen wir den unmittelbaren Einfluss von Wirkstoffen auf Stoffwechsel, Organe und Zellorganellenin vitro, unter dem Mikroskop sowie mittels indirekter Nachweismethoden beobachten, analysieren und modifizieren können.

Klinische Studien und Evidence Based Medicine

Einen hohen Stellenwert nimmt bei uns die Forschungsrichtung der Evidence Based Medicine ein, die sich an der individuellen patientenzentrierten Wirkweise einer Therapie oder eines Medikaments orientiert. Dafür sind zahlreiche klinische Studien erforderlich, welche die Grundlage zu systematischen Übersichtsarbeiten liefern. Die Designs unserer mono- oder multizentrisch angelegten klinischen Studien richten sich nach dem Arzneimittel- und Medizinproduktegesetz und reichen von nicht-interventionellen Observationsstudien bis hin zu Investigator Initiated Trials (IIT).

Förderung

Die Finanzierung unserer Forschungsprojekte erfolgt größtenteils drittmittelgefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Förderung erhalten wir desweiteren durch den Innovationsfond, die Europäische Union (EU), über Fakultätsmittel sowie von Industriesponsoren.

Innovativ und flexibel

In unserer Forschungstätigkeit stellen wir uns flexibel aktuellen Herausforderungen. So haben wir frühzeitig eine eigene Arbeitsgruppe Covid-19 etabliert, die sich derzeit primär mit der Optimierung der Beatmungstechnik und der pulmonalen Versorgung des neuen Krankheitsbildes befasst, aber auch Reaktionen des Immunsystems, Gefäßbeteiligung sowie Gerinnungseigenschaften miteinschließt. Unser Ziel ist es, für Neues offen zu sein und Bewährtes zu verfeinern. Die Vielfalt, Intensität und Aktualität unserer Forschungsarbeit spiegelt sich anschaulich in den zahlreichen jährlichen Publikationen wider.

Lust auf Forschung?

Wenn Sie Lust an wissenschaftlicher Betätigung haben und sich gerne einem unserer kollegialen und aufgeschlossenen Forscherteams anschließen wollen, kommen Sie unverbindlich auf uns zu. Wir informieren Sie gerne und bieten zahlreiche interessante Themen im Rahmen von Promotionen, Habilitationen oder eines Clinical Scientist Programms an. Auch sind wir für neue Ideen zu Studien jederzeit offen.

Ansprechpartner

Portraitfoto von Prof. Dr. med. Patrick Meybohm

Univ.-Prof. Dr. med.
Patrick Meybohm

Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

Telefon

Direktor
Prof. Dr. med. Patrick Meybohm
+49 931 201-30001


Anschrift

Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie | Zentrum Operative Medizin (ZOM) | Oberdürrbacher Straße 6 | Haus A2 | 97080 Würzburg | Deutschland

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