Netzwerke des Lehrstuhls für Molekulare Psychiatrie

Der Lehrstuhl für Molekulare Psychiatrie ist Teil verschiedener Kooperationen Netzwerke. Diese Netzwerke sind international und interdisziplinär ausgerichtet.

Die Netzwerke verfolgen zum einen den Forschungsansatz, psychische Erkrankungen früher und besser zu erkennen. Zum anderen zielen die Netzwerke auch auf Aufklärung bei den betroffenen Personen, den Familien und der Öffentlichkeit insgesamt ab.

IMpACT

Das Netzwerk IMpACT ist ein Zusammenschluss von klinischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Grundlagenforscherinnen und -forschern aus verschiedenen europäischen Staaten, wie den Niederlanden, Deutschland, Spanien, Norwegen, Großbritannien und Schweden sowie den Vereinigten Staaten von Amerika und Brasilien. Im Mittelpunkt der Forschung steht die Erkrankung ADHS und ihre Symptome über die gesamte Lebensspanne hinweg. Der Fokus richtet sich insbesondere auf Erwachsene, bei denen ADHS diagnostiziert wurde.

Graduate School of Life Sciences

Unser Lehrstuhl arbeitet eng mit der Graduate School of Life Sciences der Universität Würzburg zusammen. Studierende verschiedener Fakultäten und Disziplinen besuchen unsere Seminare und Workshops.

Collaborative Research Center Universität Münster – SFB TRR58

Unser Lehrstuhl ist Teil des Collaborative Research Centers, das an die Universität Münster angegliedert ist. Neben der Universität Würzburg sind in diesem Forschungszentrum die Universitäten Münster, Hamburg und Mainz vertreten. Im Mittelpunkt des Sonderforschungsbereichs TRR58 stehen Furcht, Angst und Angsterkrankungen.

Universität Maastricht – MH&Ns School for Mental Health and Neuroscience

Die School for Mental Health and Neuroscience, MH&Ns, zählt zu einer von sechs Graduiertenschulen an der medizinischen Fakultät der Universität Maastricht. Im Mittelpunkt steht die Hirnforschung. Professor Dr. Klaus-Peter Lesch gehört dem Lehrkörper dieser Graduiertenschule an.

Aggressotype

Warum reagieren Menschen aggressiv? Was sind die Auslöser? Inwieweit können Erkrankungen der Grund für impulsives und aggressives Verhalten sein? Diesen Fragen geht das Netzwerk Aggressotype nach. Die Grundlagenforschung dieses international und interdisziplinär ausgerichteten Forschungszusammenschlusses zielt darauf ab, Algorithmen zu definieren, die eine Vorhersage von aggressivem Verhalten zulassen. Dabei spielen auch die Behandlung mit Medikamenten oder der Verzicht darauf eine wichtige Rolle.

ERA-NET NEURON

Das „Netzwerk Europäische Forschungsförderung für Neurowissenschaften – NEURON“ wurde im Rahmen des ERA-NET-Programms der Europäischen Kommission eingerichtet. Ziel des ERA-NETNEURON-Programms ist es, die Forschungsanstrengungen und Förderprogramme der Partnerländer im Bereich der krankheitsbezogenen Neurowissenschaften zu koordinieren und zu optimieren. So besteht die Möglichkeit, ein besseres Verständnis von psychischen Erkrankungen und deren Verlauf zu gewinnen. Damit ist die Aussicht verbunden, Verbesserungen in der Diagnose zu etablieren und Therapie-Ansätze zu entwickeln.

DECODE!

Der Forschungsverbund „DECODE!“ ist Teil des transnationalen ERA-NETNEURON und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Daran beteiligt sind Forschergruppen aus den Niederlanden, Kanada, Frankreich und Deutschland. Die Projektleitung Würzburg liegt bei Professor Dr. Klaus-Peter Lesch. Ziel dieser Forschung ist, das Protein CDH13 zu untersuchen und seine mögliche Rolle bei der Entwicklung von psychischen Erkrankungen zu entschlüsseln. Untersuchungen im Tiermodell haben ergeben, dass Mutationen des Proteins CDH13 verantwortlich für eine Autismus-Spektrum-Störung, kurz: ASS, sein können.

Das Forschungsprojekt entwickelt Tiermodelle, um die Funktion von CDH13 in bestimmten Nervenzellengruppen, die im Zusammenhang mit ASS stehen, zu untersuchen. Die Forschergruppen gehen davon aus, dass ein Mangel dieses Proteins CDH13 zu spezifischen Veränderungen im Gehirn führt. Die Universität Würzburg trägt maßgeblich zu der Entwicklung von Mausmodellen bei und wirkt bei der Charakterisierung menschlicher induzierter pluripotenter Stammzellen (iPSC) mit.

JPND

JPND steht für ein EU-Programm, das sich der Erforschung von neurodegenerativen Erkrankungen widmet (JPND = EU-Joint-Programme – Neurodegenerative Disease Research). Dieses europäische Forschungsprogramm verfolgt im Wesentlichen drei Ziele: das wissenschaftliche Verständnis von psychischen Erkrankungen zu verbessern, die daraus resultierenden medizinischen Behandlungsinstrumente für Ärztinnen und Ärzte zur Verfügung zu stellen sowie eine Verbesserung der gesellschaftlichen Strukturen für Betroffene und ihre Familien. Dabei stehen vor allem der Zusammenhang zwischen Stressfaktoren und den neurodegenerativen Erkrankungen, wie Alzheimer, Parkinson oder Demenz im Fokus.

Eat2beNICE

Eat2beNICE ist ein Forschungsprojekt, das von der EU gefördert wird. Die Forschung dieses Konsortiums, an dem 20 Partner beteiligt sind, konzentriert sich auf das Zusammenwirken von Ernährung und Bewegung auf das Gehirn. Das Ziel ist, die Verbindung zwischen Ernährung, Essverhalten, Bewegung, gesundem Lebensstil und gesundem Gehirn zu entschlüsseln. Entscheidend dabei ist, dass die Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit bekannt gegeben werden. Auf der Homepage werden die Informationen für jedermann zugänglich veröffentlicht.

ADHS-Deutschland e. V.

Der gemeinnützige Selbsthilfe-Verein ADHS-Deutschland e. V. agiert mit ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern auf Landes-, Bundes- und örtlicher Ebene. Professor Dr. Klaus-Peter Lesch ist im wissenschaftlichen Beirat dieses Vereins, der sich zum Ziel gesetzt hat, betroffene Personen in jedem Alter und ihre Familien zu unterstützen.

Ansprechpartner

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