Illustrationsgrafik Corona-Virus

Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) zu COVID-19

Die Universität und das Universitätsklinikum Würzburg engagieren sich im Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie.

Das Corona-Virus und die COVID-19-Pandemie stellen die Gesellschaft, das Gesundheitssystem und die Wirtschaft weltweit vor große Herausforderungen. 

Das Virus, die dadurch ausgelösten Erkrankungen, Therapien und Impfstoffe werden weltweit und auch in Deutschland vielfach beforscht. Um diese Forschungsaktivitäten bundesweit zu bündeln und Ressourcen wie das vielfältige Knowhow optimal einzusetzen, wurde das Nationale Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin zu COVID-19 (NUM) gegründet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert es in der ersten Förderperiode (2020-2021) zunächst bundesweit mit 150 Millionen Euro. Die zweite Förderperiode (2022-2024) befindet sich derzeit in der Antragsphase.

Ziel des NUM ist, durch die Beteiligung aller deutschen Universitätsklinika und weiterer universitärer und außeruniversitärer Partner der Patientenversorgung und Politik die COVID-19-Pandemie zu bewältigen. Das Netzwerk wird durch die Charité Berlin koordiniert.

Eine lokale wissenschaftliche Task Force des UKW und der Universität Würzburg beteiligt sich im Netzwerk und ist insbesondere in die Entwicklung eines Kohorten-Gesamtkonzepts für das Forschungsnetzwerk eingebunden. Seit Mai 2020 wird die Task Force von einem Management-Team unterstützt, das insbesondere Koordinationsaufgaben sowie die interne und externe Kommunikation im Rahmen des Netzwerks übernimmt.

Alleinstellungsmerkmale des Standorts Würzburg

Der Standort Würzburg trägt mit seiner ausgewiesenen Expertise im Bereich der klinisch-epidemiologischen Forschung und Versorgungsforschung, beispielsweise durch das Institut für klinische Epidemiologie und Biometrie in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) und der Zentrale für klinische Studien Würzburg (ZKSW), maßgeblich zum Forschungsnetzwerk bei.

Aufbau von Studienkohorten

Das UKW und die Universität Würzburg besitzen große Erfahrung im Aufbau und in der Nachverfolgung von Patientinnen- und Patienten- sowie Bevölkerungskohorten wie auch in der intersektoralen Versorgungsforschung. Zu den Kohortenstudien, die das UKW und die Universität Würzburg in der Vergangenheit aufgebaut haben, zählen unter anderem eine Studie zu Häufigkeit und Einflussfaktoren auf die frühen Stadien A und B der Herzinsuffizienz (STAAB), eine Studie zur Prävalenz von kardialen Erkrankungen nach einem Schlaganfall (SICFAIL), eine Studie zu einer strukturierten und ambulanten Nachsorge bei Schlaganfällen (SANO), eine Studie zu Furcht, Angst und Angsterkrankungen (SFB TR 58 Z02) und eine Studie zu Diabetes (EUROASPIRE V).

Biobank der Medizinischen Fakultät (ibdw)

Die Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Würzburg (ibdw) ist ein elementarer Grundstein im Hinblick auf eine schnelle Datenerhebung und Bioprobenerfassung. Ihr hoher Anspruch bezüglich der qualitätskontrollierten Sammlung, Einlagerung und Verteilung von humanen Bioproben ist durch aktuelle Zertifizierungen nach DIN ISO 9001:2015 dokumentiert.

Bestehende Forschungsvernetzung

Die Würzburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind in zahlreichen regionalen und überregionalen Forschungs- und Behandlungsnetzwerken eingebunden. Dazu zählen die Versorgungs- und Telemedizinnetzwerke zu Herzinsuffizienz und Schlaganfall (DZ.PTM, TRANSIT-Stroke), das Bayerische Zentrum für Krebsforschung (BZKF), die Netzwerke des Comprehensive Cancer Centers (CCC), die Netzwerke für Seltene Erkrankungen (ZESE BASE-Netz) und für Angsterkrankungen (IZA) sowie Hausärztenetzwerke in Bayern (BayFoNet).


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Ansprechpartner

Prof. Dr. med.
Peter Heuschmann

Leiter des Instituts für Klinische Epidemiologie und Biometrie der Universität Würzburg, Koordinator der wissenschaftlichen Task Force

+49 931 201-47307

Portraitfoto von Johanna Räderscheidt


Johanna Räderscheidt

Geschäftsbereich 1: Forschungsförderung und Drittmittelmanagement, Task Force Managerin

+49 931 201-56441

Kontakt

Telefon

Johanna Räderscheidt
+49 931 201-56441

E-Mail

raedersche_j@ ukw.de

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+49 931 201-656430

 

 


Anschrift

Universitätsklinikum Würzburg | Geschäftsbereich 1 | Josef-Schneider-Straße 2 | 97080 Würzburg | Deutschland

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