Korrekturen der Magnetfeld-Inhomogenitäten

Das statische magnetische Feld innerhalb eines Ultrahochfeld-MRTs weist im Vergleich zu geringeren Feldstärken (≤ 1.5T) große Inhomogenitäten auf. Da die B0-Inhomogenitäten mit der Feldstärke korrelieren, resultieren die unterschiedlichen magnetischen Eigenschaften der verschiedenen Gewebe  wie Lunge, Herz und Fett in stärkeren Abweichungen des magnetischen Feldes bei 7T. Die Atmung und der Herzschlag führen zudem zu zeitabhängigen Variationen des Magnetfeldes. Die Folge sind ein starker Verlust des MR-Signals sowie räumlich und zeitlich variierende Bildverzerrungen. Ungleichmäßigkeiten des B0-Feldes haben negative Auswirkungen auf klinisch etablierte MR-Messtechniken wie Diffusionstensor-Bildgebung (DTI) oder der CINE-Bildgebung zur Überprüfung der Herzfunktion. Wir beschäftigen uns dabei mit der dynamischen Korrektur der B0-Inhomogenitäten während der Messung (B0-shimming), zum Beispiel indem der Shim nicht für das gesamte Herz, sondern für jede Messschicht berechnet und während der Messung angepasst wird. Darüber hinaus variiert das B0-Feld im Myokard während des Herzzyklus und kann an die unterschiedlichen Phasen angepasst werden.

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