Klinische Studien

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In klinischen Studien werden in Kooperation mit anderen Kliniken, Universitäten und Arztpraxen neue Diagnose- und Therapiemethoden sowie Hypothesen über die Vorhersagbarkeit der Therapiewirksamkeit getestet.

PANDA

Angsterkrankungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Um das Auftreten von Angsterkrankungen von vornherein zu verhindern, sind Maßnahmen zur Vorbeugung („Prävention“) notwendig. Zur Verbesserung der Prävention von Angsterkrankungen ist es wichtig, verlässliche psychologische und biologische Marker zu identifizieren, die ein erhöhtes Risiko für Angsterkrankungen anzeigen und damit eine wirksame Prävention von Angsterkrankungen erst ermöglichen.

Mit Hilfe dieser Studie versuchen wir, Risikofaktoren für die Entstehung von Angsterkrankungen zu finden und die Wirksamkeit eines Präventionsprogramms, das u.a. aus einem Training zum Umgang mit Körperempfindungen von Angst und Stress besteht, bei gesunden Menschen zu untersuchen.

Nähere Informationen erhalten Sie im Flyer zur Studie.

Protect AD

Angst vor etwas zu haben ist normal. Wenn jedoch Ängste so ausgeprägt sind, dass sie das alltägliche Leben von Betroffenen dauerhaft beeinträchtigen, spricht man von einer Angsterkrankung. Für eine solche Erkrankung eine passende Therapie zu finden, ist nicht leicht. Oft sehen sich Betroffene mit langen Wartezeiten und begrenzt wirksamen Therapiemethoden konfrontiert.

Unser Ziel ist eine intensive Kurzzeit-Therapie, die nicht nur für alle Betroffenen zugänglich, sondern auch langfristig hochwirksam ist.

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PReDicT

Antidepressiva brauchen nach Verschreibung 4 - 6 Wochen, bevor eine Wirkung eintritt. Weil viele Patienten nicht auf das erste Medikament ansprechen, können mehrere Versuche notwendig sein, was das Erreichen einer guten psychischen Verfassung des Patienten verzögert.

Für eine bessere Behandlung ist es also entscheidend, so früh wie möglich zu erkennen, ob ein Patient auf das gewählte Medikament anspricht. Mit einem neuen computergestützten Test führen wir hierzu eine Untersuchung durch.

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VIP-Studie

Basierend auf der Hypothese, dass eine instabile Vigilanzregulation ein pathogenetischer Faktor bei Patienten mit ADHS ist, ist das Ziel dieser Studie zu untersuchen, ob die EEG-Vigilanzregulation bei adulten ADHS-Patienten ein Prädiktor für das Ansprechen auf eine Behandlung mit Psychostimulanzien ist. Zu diesem Zwecke wird die EEG-Vigilanzregulation computergestützt mittels des VIGALL-Algorithmus vor und nach einer gewichtsadaptierten Medikation mit retardiertem Methylphenidat bei adulten ADHS-Patienten untersucht. Unter der Leitung der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig (Direktor: Prof. Dr. med. U. Hegerl) wurde diese multizentrische Studie in 8 Zentren bundesweit durchgeführt. Die Rekrutierung wurde erfolgreich beendet, und die Studie wird aktuell ausgewertet.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Drittmittelprojekts VIP-Studie.

Frühdiagnostik von Gedächtniserkrankungen (Vogel-Studie)

Mit der gestiegenen Lebenserwartung nimmt die Häufigkeit von altersbedingten Gedächtniserkrankungen (z.B. Alzheimer-Demenz) stark zu. Erste Veränderungen im Gehirn lassen sich jedoch schon viele Jahre vor dem ersten Auftreten von Symptomen nachweisen, und eine Behandlung sollte umso wirksamer sein, je früher sie beginnt. Bislang ist die Alzheimer-Erkrankung jedoch erst in recht späten Stadien zu diagnostizieren.

Wir arbeiten an einer Methode zur frühen Diagnosestellung der Alzheimer-Demenz.

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Charakterisierung der Frontotemporalen Lobärdegeneration (FTLD-Konsortium)

Wesentliches Ziel des FTLD-Konsortiums ist es, Parameter zu entwickeln und zu evaluieren, die sowohl eine Früh- wie auch eine Verlaufsbeobachtung der Patienten mit frontotemporaler Lobärdegeneration erlauben, um letztendlich effektive und objektive Zielgrößen für therapeutische Strategien zu entwickeln.

Dabei sollen insbesondere auch Hilfen und Unterstützung für Betroffene und pflegende Angehörige etabliert werden.In Zusammenarbeit mit HALMA, der Beratungs-, Unterstützung- und Vernetzungsstelle - Fachstelle pflegende Angehörige in Würzburg, wurde deshalb bereits ein Konzept für eine regionale Angehörigen- und Beratungsgruppe entwickelt.

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Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

Telefon

Poliklinik
+49 931 201-77800

Anmeldung zur stationären Behandlung
+49 931 201 76050

Direktor
Prof. Dr. Jürgen Deckert

Sekretariat
+49 931 201-77010

 

 

 

E-Mail

Sekretariat
ps_sekr@ ukw.de

Prof. Dr. Jürgen Deckert
deckert_j@ ukw.de

Fax

+49 931 201-77020


Anschrift

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums | Margarete-Höppel-Platz 1 | 97080 Würzburg | Deutschland

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