Hormonstörungen

Einige gynäkologische Erkrankungen haben hormonelle Ursachen. Diese werden in unserer Kinderwunsch- und Hormonsprechstunde diagnostiziert und behandelt. Eine häufige Hormonstörung ist das sogenannte PCO-Syndrom.

Wir arbeiten in enger Verzahnung mit der Abteilung für Endokrinologie der Medizinischen Klinik I. Ein Labor, in dem täglich gynäkologische Hormone bestimmt werden können, ist angeschlossen.

Welche Krankheitsbilder werden behandelt?

Zu den hormonellen Störungen, die wir in unserer Spezialsprechstunde behandeln, gehören

  • Zyklusstörungen
  • PCO-Syndrom
  • Überbehaarung
  • Haarausfall
  • Wechseljahresbeschwerden
  • spezielle Fragestellungen zur Empfängnisverhütung

Was ist ein PCO-Syndrom?

Das PCO-Syndrom oder Syndrom der polyzystischen Ovarien ist eine sehr häufige Erkrankung, insbesondere bei Patientinnen mit unerfülltem Kinderwunsch. Betroffen sind etwa fünf Prozent der geschlechtsreifen Frauen, also eine Million Frauen in Deutschland. Die Krankheit geht mit Zyklusstörungen, äußeren Zeichen der verstärkten männlichen Hormonbildung (zum Beispiel Behaarung an Kinn und Oberlippe, Akne) oder einem typischen Ultraschallbefund der Eierstöcke einher.

Was sind die Ursachen?

Ursache ist meist eine vermehrte Bildung männlicher Hormone im Eierstock. Viele PCO-Patientinnen zeigen auch Auffälligkeiten im Zuckerstoffwechsel. Oft besteht eine familiäre Veranlagung.

Was sind die Folgen?

Die Krankheit hat Auswirkungen auf die Haut (wie Akne oder Überbehaarung) den Zyklus und die Fruchtbarkeit. Wird das PCO-Syndrom nicht behandelt, kommt es zu einer zunehmenden Vermännlichung und zunehmenden Zyklusstörungen.

Wie sieht die Behandlung aus?

Die Therapie hängt davon ab, ob ein Kinderwunsch besteht. Am einfachsten reguliert man den Zyklus mit speziellen Antibaby-Pillen, mit denen auch Vermännlichungserscheinungen behandelt werden können. Besteht Kinderwunsch, kommen verschiedene Techniken zur Unterstützung der Eizellreifung zur Anwendung.

Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Selbsthilfevereins.

Ansprechpartner

Dr. med.
Roman Pavlik

Oberarzt

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Dr. med. Roman Pavlik
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