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1.000 Möglichkeiten am UKW – Werde Pflegerin oder Pfleger auf der neurologischen Intensivstation der Uniklinik Würzburg

An der Uniklinik Würzburg gibt es elf Intensivstationen, eine davon ist die neurologische Intensivstation in der Kopfklinik. Hier zeigen wir dir, was neurologische Intensivpflege ausmacht.

Das macht neurologische Intensivpflege besonders

Neurologische Intensivpflege am UKW umfasst die Schlaganfallkomplexbehandlung inklusive Lysetherapie, Angiographie oder Thrombektomie. Zudem übernimmst du hier als Pflegerin oder Pfleger die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Nerven- und Muskelerkrankungen, Epilepsien, Hirnblutungen und Meningitis oder Enzephalitis.

Hier wird interdisziplinär im Team gearbeitet. Als Pflegekraft stehst du in engem Kontakt mit Neurologinnen und Neurologen sowie Therapeutinnen und Therapeuten der Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie. Unsere Patientinnen und Patienten benötigen in verschiedenen Bereichen Unterstützung – zum Beispiel bei der Mobilisation, der Sprachproduktion oder wenn eine Schluckbefundung durchgeführt werden muss. In der Therapeutenvisite, die von der betreuenden Pflegekraft und einem Stationsarzt begleitet wird, tauschen sich alle Berufsgruppen täglich aus und planen gemeinsam die bestmögliche Versorgung der Patientin oder des Patienten.

Seltene Erkrankungen und hochmoderne Behandlungsmethoden entdecken

Auf der neurologischen Intensivstation werden Patientinnen und Patienten mit einem schweren neurologischen Krankheitsverlauf oder einer seltenen Erkrankung aufgenommen. Darunter sind auch viele Verlegungen aus anderen Krankenhäusern. Als Intensivstation einer Uniklinik kannst du hier Krankheiten sehen, die man sonst nur aus dem Lehrbuch kennt, zum Beispiel schwere Verläufe der Myasthenia gravis oder des Guillain-Barré-Syndroms.

Nebenbei lernst du die aktuellsten neurologischen Behandlungsmethoden kennen. Dazu zählen vor allem externe Hirnventrikel-Drainagen. Dadurch kann der Liqour nach außen ablaufen und nach Farbe und Menge beurteilt werden. So wird die dauerhafte Messung und Regulation des Hirndrucks möglich.

Time is brain

Auffälligkeiten in der Drainage, veränderte Pupillen, Erbrechen, schwankender Blutdruck, plötzlich von einer Bradykardie zur Tachykardie – alles kann auf einen steigenden Hirndruck hinweisen. Deshalb musst du die Patientin oder den Patienten, die Drainagen und die Monitore immer im Blick haben und bei Auffälligkeiten schnell reagieren. Denn je schneller du die Warnzeichen erkennst, desto schneller kann der Patient zur Abklärung ins CT – „Time is brain“ ist hier das Motto für eine gute Hirndrucktherapie.

Generell bist du als Pflegekraft auf der neurologischen Intensivstation im ganzen Haus gut vernetzt: EEG, Duplex, CT, MRT, Angiographie, Neurologische Notaufnahme – mit allen stehst du in Kontakt. 

Perfekt für einen Einstieg in die Intensivpflege und für erfahrene Profis

Die neurologische Intensivstation ist als eine große Einheit aufgebaut. Hier befinden sich sechs Betten in einem großen Saal nebeneinander. Seitlich des Wachsaals sind noch zwei separate Zimmer. Das Gute daran? Jeder im Team hat immer alles im Blick und du bist nie allein. Die nächste Kollegin oder der nächste Kollege ist jederzeit erreichbar und bei Fragen schnell verfügbar. 

Während der Einarbeitung (sechs bis acht Wochen) hast du einen Praxisanleiter an deiner Seite. Außerdem versorgen wir hier auch IMC-Patienten, deshalb kannst du dich Schritt für Schritt an die neurologische Intensivpflege herantasten und alles in Ruhe kennenlernen. 
 

Nach dem Dienst geht’s weiter

Essen gehen, Sommerfeste, Weinfeste, Kanu fahren – hoffentlich geht das bald wieder gemeinsam in unserem schönen Würzburg. 

Klingt gut? Dann bewirb dich jetzt und werde Teil unseres Teams. Wir freuen uns auf dich!

Bewirb dich jetzt für unsere neurologische Intensivstation – entweder online oder per Mail an pflegedirektion@ ukw.de.

Du bist dir noch unsicher? Dann schau dir alles in Ruhe vor Ort an.

Wenn du dich noch orientieren möchtest, dann komm gerne zum Hospitieren vorbei und bilde dir deine Meinung. Du kannst die zuständige Klinikpflegedienstleitung Vanessa Klaus per E-Mail unter klaus_v3@ ukw.de oder telefonisch unter +49 (931) 201-26355 kontaktieren und einen Termin ausmachen. Gerne beantwortet sie dann auch all deine Fragen. 

Last but not least

Da wir ein Haus der Maximalversorgung sind, musst du dich nicht dein Berufsleben lang für eine Fachrichtung oder Station festlegen. Nach ein paar Jahren Intensivpflege in den OP? Oder auf eine andere Intensiv- oder Allgemeinstation? Kein Problem. Sprich mit uns, wie du dir das optimale Pflegen vorstellst und wir finden gemeinsam deinen Weg.  

Intensivpflege in der Neurologie in Zahlen