Glossar

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Bewegungsstörungen
Gruppe neurologischer Erkrankungen, die sich durch eine Verschlechterung der Beweglichkeit oder durch unwillkürliche Bewegungen oder Verkrampfungen äußern
Die Ursache liegt meist in Gehirn oder Rückenmark. Beispiele für Bewegungsstörungen im Erwachsenenalter sind Parkinson, Dystonien, Zittererkrankungen, Tics, Restless-Legs-Syndrom oder Chorea Huntington. Im Kindesalter treten sie zum Beispiel nach einer frühkindlichen Hirnschädigung auf (Zerebralparesen), aber auch in Form von Dystonien und anderen paroxysmalen Bewegungsstörungen, als Tics oder sogenannte Stereotypien.
Chorea Huntington
erbliche Erkrankung des Gehirns, die bislang nicht heilbar ist und unter anderem mit Bewegungsstörungen (Chorea) einhergeht
Dystonie
Bewegungsstörung, die mit unwillkürlichen Muskelverkrampfungen, aber auch Zittern einhergehen kann
segmentale Dystonie
Dystonie, also Bewegungsstörung, die mehr als eine Körperregion betrifft