Glossar

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Darmkrebs
bösartiger Darmtumor; mehr als 95 Prozent der bösartigen Darmtumoren sind so genannte kolorektale Karzinome, die Dickdarm (Kolon) oder Mastdarm (Rektum) betreffen
Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Meist entsteht der Krebs aus gutartigen Darmpolypen, die im Laufe der Zeit entarten können.
kolorektales Karzinom
bösartiger Tumor der Dickdarm- (Kolon) oder Mastdarm- (Rektum) Schleimhaut, häufigste Darmkrebsform
Rektumkarzinom
Enddarmkrebs oder Mastdarmkrebs; Form von Darmkrebs, bei der der Tumor im letzten Abschnitt des Dickdarms sitzt
transanale totale mesorektale Exzision
kurz taTME; minimal-invasives Operationsverfahren bei Enddarmkrebs
Bei Enddarmkrebs muss in den meisten Fällen der gesamte Enddarm mitsamt den umliegenden Blut- und Lymphgefäßen entfernt werden. Das bezeichnet man als totale mesorektale Exzision, kurz TME. Ist der Tumor noch klein, kann der Eingriff unter Umständen minimal-invasiv durch den Enddarm durchgeführt werden. Diese Operationsmethode gilt als besonders schonend.
UICC-KLassifikation
international verwendete Klassifikation für Dickdarmkrebs
Je nachdem, wie weit der Tumor fortgeschritten ist und ob er bereits Metastasen gebildet hat, unterscheidet man Stadien von 0 bis IV. UICC ist die Abkürzung für Union Internationale Contre le Cancer.