Glossar

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Dranginkontinenz
plötzlicher, sehr starker Harndrang mit unfreiwilligem Urinverlust
Ursächlich ist eine Überaktivität des Blasenmuskels, wodurch sich der Blasenmuskel auch bei geringer Füllmenge zusammenzieht.Dies kann zum Beispiel eine Begleiterscheinung bei einer Blasenentzündung sein oder durch eine Nervenschädigung verursacht werden.
sakrale Neuromodulation
Therapieverfahren zur Beseitigung komplexer Blasen- und Darmfunktionsstörungen wie etwa Blasenentleerungsstörungen, starke Dranginkontinenz oder Stuhlinkontinenz
Dabei werden ein elektrischer Schrittmacher und zwei Elektroden in knöcherne Aussparungen des Kreuzbeins eingepflanzt. Über eine Handfernsteuerung wird von außen ein Impuls gesetzt, um das Wasserlassen oder den Stuhlgang auszulösen.