Glossar

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Fluoreszenzmikroskopie
spezielle Form der Lichtmikroskopie, die auf dem physikalischen Effekt der Fluoreszenz beruht und zur Abbildung kleinster Strukturen in der Forschung dient;
Mit Licht einer bestimmten Wellenlänge werden bei diesem Verfahren Fluoreszenzfarbstoffe, die entweder künstlich in die zu untersuchenden Strukturen eingebracht worden sind oder aber von Natur aus bereits dort vorliegen, angeregt. Diese angeregten Fluoreszenzfarbstoffe strahlen das Licht in einer anderen Wellenlänge ab. Durch Filter im Fluoreszenzmikroskop wird nur das abgestrahlte Licht gesehen. Dadurch können auch kleinste Strukturen sehr scharf und kontrastreich abgebildet werden, was vor allen in der medizinischen, biologischen und biochemischen Forschung von großem Nutzen ist. 
Lichtblattfluoreszenzmikroskopie
laserbasierte Methode der Fluoreszenzmikroskopie, bei welcher der Laser in ein sehr dünnes Blatt aufgefächert wird
Die Aufnahme erfolgt im rechten Winkel zur Anregung der Probe, wodurch gezielt nur ein umschränkter Gewebeabschnitt abgescannt und abgebildet wird. Dadurch ist die Auflösung sehr gut und es gibt vergleichsweise wenige störende Hintergrundsignale. In Kombination mit Verfahren, die Gewebeproben optisch transparent machen, lassen sich so ganze Organe sehr schonend in kurzer Zeit abscannen und aufnehmen
Super-Resolution Mikroskopie
hochauflösende Fluoreszenzmikroskopie, mit der die sogenannte Beugungsgrenze umgangen werden kann
Die Beugungsgrenze limitiert die Wahrnehmung zweier Punkte als zwei eigenständige Punkte, die bei weiter abnehmender Distanz zu einem Punkt in der Wahrnehmung verschmelzen.