Glossar

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Gerinnungsfaktoren
körpereigene Stoffe, die im Blut kursieren und eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung spielen
Hämophilie
Erkrankung mit Blutungsneigung, bei der ein bestimmter Gerinnungsfaktor vermindert oder gar nicht gebildet wird
Bei der Hämophilie A wird der Gerinnungsfaktor VIII, bei der Hämophilie B der Gerinnungsfaktor IX vermindert oder gar nicht gebildet. Die schwere Form der Hämophilie, bei der gar kein Gerinnungsfaktor VIII oder IX mehr gebildet wird, betrifft in aller Regel nur Männer. Die Hämophilie kann durch Gabe der fehlenden Gerinnungsfaktoren behandelt werden.
INR
kurz für International Normalized Ratio; der INR-Wert ist ein Laborwert, der die Gerinnungsfähigkeit des Blutes durch die in der Leber produzierten Gerinnungsfaktoren wiedergibt
Ein erhöhter INR-Wert geht mit einem erhöhten Blutungsrisiko einher, zum Beispiel bei Einnahme gerinnungshemmender Medikamente, schweren Lebererkrankungen oder Vitamin-K-Mangel. Der INR-Wert hat den früher verwendeten, nicht standardisierten Quick-Wert abgelöst.