Glossar

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interventionell
in der Medizin: therapeutisches Eingreifen zur Vorbeugung oder Behandlung; von lateinisch intervenire, einschreiten
Es grenzt sich damit von einem abwartenden Beobachten oder einer konservativen Therapie ab. 
Interventionelle Neuroradiologie
Teilbereich der Neuroradiologie, der sich bildgebende Untersuchungen für diagnostische und therapeutische Katheter-Eingriffe im Kopf-, Hals-, Schulter und Wirbelsäulenbereich zu Nutze macht, etwa zur Wiedereröffnung verschlossener Hirngefäße bei einem Sch
interventioneller Studientyp
Studie, bei der eine studienbedingte Intervention an Studienteilnehmern vorgenommen wird, also Medikamente, Operationen, Bestrahlungen, Gespräche etc.
nicht-interventioneller Studientyp
Studie, bei der keine studienbedingte Intervention an Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern vorgenommen wird, also keine Medikamente, Operationen, Bestrahlungen, Gespräche etc.
transarterielle Chemoembolisation
kurz TACE; minimal-invasives Behandlungsverfahren aus der Interventionellen Radiologie, das bei Leberzellkrebs und Lebermetastasen angewendet wird
Ziel ist es, durch ein künstliches Blutgerinnsel die Blutzufuhr des Tumors zu unterbinden. Zusammen mit einem gleichzeitig verabreichten Zytostatikum führt dies zu einem Absterben der Krebszellen.
transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt
kurz TIPS; minimal-invasives Verfahren aus der Interventionellen Radiologie zur Anlage einer Kurzschlussverbindung zwischen Lebervene und Pfortader mit dem Ziel, den Druck in der Pfortader zu reduzieren
Ein TIPS wird zum Beispiel bei einer Leberzirrhose mit schwer behandelbarer Bauchwassersucht (Aszites) angelegt.