Glossar

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Artificial Iris
künstliche Iris, die als aufgerolltes, farbiges Silikonscheibchen bei Fehlen oder Unvollständigkeit der natürlichen Regenbogenhaut, etwa nach einem Unfall, eingesetzt werden kann
Über einen kleinen, etwa drei Millimeter langen Schnitt am Rande der Hornhaut wird die künstliche Iris eingeführt, im Auge entfaltet und fixiert. Manchmal wird dabei auch ein Austausch der natürlichen Linse gegen eine Kunstlinse erforderlich.
Augenlinse
auch Phakos; durchsichtiger und verformbarer Körper unmittelbar hinter Iris und Pupille, stellt – wie die Linse des Fotoapparats – das Auge auf verschiedene Entfernungen ein
Glaskörper
auch Corpus Vitreum; gelartige und klare Substanz, die das Auge von der Hinterseite der Iris bis zur hinteren Wand des Augapfels ausfüllt und dem Auge die Form gibt
Im Laufe des Alters schrumpft der Glaskörper und hebt sich von der Netzhaut ab, was zur Wahrnehmung von kleinen Punkten oder Fäden führt, die im Bereich des Gesichtsfeldes zu schweben scheinen und als Mouches volantes (franz: fliegende Mücken) bezeichnet werden. Diese Erscheinungen sind ungefährlich, wenn auch manchmal lästig.
Iridozyklitis
kombinierte Entzündung von Iris - der Regenbogenhaut - und Ziliarkörper - Bindegewebsfasern - im Auge; Symptom bei einer Reihe von Autoimmunkrankheiten
Iris
auch Regenbogenhaut; pigmentiertes Gewebe, das die Pupille umgibt, deren Weite reguliert und den Augen die individuelle Farbe verleiht
Kammerwinkel
Winkel im äußeren Rand der vorderen Augenkammer, wo Hornhaut und Iris zusammenstoßen
In ihm verläuft der Schlemm-Kanal, der das überschüssige Kammerwasser abtransportiert. Bei krankhafter Veränderung im Kammerwinkel durch Verstopfungen oder Verklebungen staut sich das Kammerwasser und es kommt zu erhöhtem Augeninnendruck wie beim grünen Star.