Glossar

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Acne inversa
chronische Entzündungserkrankung der Haut, die mit eiternden Fisteln, Abszessen und ausgedehnten Vernarbungen einhergeht
Akromegalie
meist durch ein hormonproduzierendes Hypophysenadenom, einer gutartigen Geschwulst der Hirnanhangsdrüse, ausgelöste Überproduktion des Wachstumshormons, die bei Kindern und Jugendlichen zu einem abnormen Längenwachstum führt
Bei Erwachsenen vergrößern sich charakteristischerweise die Körperendglieder (griechisch akros – äußerstes Ende) wie Hände und Füße, aber auch innere Organe.
alimentär
ernährungsbedingt
Blutegeltherapie
alternative Heilmethode zur Behandlung von Entzündungen und Schmerzen
Das jahrtausendalte Verfahren wird auch heute noch zur oberflächlichen Behandlung schmerzhafter und entzündeter Stellen angewandt. Auf die Haut aufgesetzt, sondern die Egel mit ihrem Speichel zahlreiche Stoffe ab, die gerinnungshemmend, entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken. Eine Anwendung dauert einen Vormittag und wird in der Schmerztherapie vorwiegend bei Arthrose im Kniegelenk durchgeführt. Die Blutegel unterliegen als zulassungspflichtiges Fertigarzneimittel strengen Qualitätsstandards und Hygienebestimmungen.
Good Clinical Practice
Good Clinical Practice, kurz GCP, deutsch: Gute Klinische Praxis; international abgestimmte Leitlinie, mit der ethische, wissenschaftliche und technische Qualitätsstandards in der klinischen Prüfung festgelegt werden
Damit möchte man sicherstellen, dass die Studienergebnisse glaubwürdig und richtig sind. Außerdem sollen die Rechte der Studienteilnehmer geschützt werden.
Hypophyse
Hirnanhangdrüse
Bei der Hypophyse handelt es sich um die zentrale Leitstelle zur Regulation des Hormonhaushalts.
Hypophyseninsuffizienz
Funktionsausfall der Hirnanhangdrüse
Zum Beispiel infolge eines gutartigen Tumors kommt es zur Verdrängung der Hypophyse mit einer verminderten Hormonausschüttung und damit zu einem Hormonmangel, der sich wiederum auf die Hormonproduktion in Schilddrüse, Nebennieren, Sexualorgane oder auf das Wachstum auswirken kann.
INR
kurz für International Normalized Ratio; der INR-Wert ist ein Laborwert, der die Gerinnungsfähigkeit des Blutes durch die in der Leber produzierten Gerinnungsfaktoren wiedergibt
Ein erhöhter INR-Wert geht mit einem erhöhten Blutungsrisiko einher, zum Beispiel bei Einnahme gerinnungshemmender Medikamente, schweren Lebererkrankungen oder Vitamin-K-Mangel. Der INR-Wert hat den früher verwendeten, nicht standardisierten Quick-Wert abgelöst.
intraoperatives Neuromonitoring
Verfahren, mit dem die Funktionen wichtiger Nerven oder Hirnareale während einer Operation kontinuierlich überwacht werden, um diese vor Verletzungen zu schützen