Glossar

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Suche nach "Radiologie"
Computertomographie
kurz CT; Bildgebungsverfahren in der Radiologie
Die CT ist eine computergestützte Röntgenuntersuchung, bei der Schichtbilder vom Körper angefertigt werden. Sie ermöglicht inzwischen auch dreidimensionale Darstellungen und Funktionsuntersuchungen. 
Interventionelle Radiologie
Teilbereich der Radiologie, der sich Röntgen, Ultraschall, Computertomographie und Magnet-Resonanz-Tomographie für minimal-invasive diagnostische und therapeutische Eingriffe unter Sicht zunutze macht
Haupteinsatzgebiete sind Gefäßverschlüsse, Blutungen und Tumoren im Leber- und Gallengangsystem.
MTRA
kurz für medizinisch-technische Radiologieassistentin oder Radiologieassistent
Neuroradiologie
Teilgebiet der Radiologie, das sich mit der bildlichen Darstellung von Gehirn und Nerven befasst
Radiologie
Teilbereich der Medizin, der sich mit Strahlen zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken befasst
radiologisch
die Röntgenstrahlen und die Radiologie betreffend
selektive interne Radiotherapie
kurz SIRT; minimal-invasives Verfahren aus der Interventionellen Radiologie, das bei Leberzellkrebs und Lebermetastasen eingesetzt wird
Durch einen Katheter werden radioaktive Partikel in die Arterien eingebracht, die den Tumor mit Blut versorgen. Dadurch wird einerseits die Durchblutung verringert und andererseits der Tumor örtlich einer hohen Strahlendosis ausgesetzt.
transarterielle Chemoembolisation
kurz TACE; minimal-invasives Behandlungsverfahren aus der Interventionellen Radiologie, das bei Leberzellkrebs und Lebermetastasen angewendet wird
Ziel ist es, durch ein künstliches Blutgerinnsel die Blutzufuhr des Tumors zu unterbinden. Zusammen mit einem gleichzeitig verabreichten Zytostatikum führt dies zu einem Absterben der Krebszellen.
transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt
kurz TIPS; minimal-invasives Verfahren aus der Interventionellen Radiologie zur Anlage einer Kurzschlussverbindung zwischen Lebervene und Pfortader mit dem Ziel, den Druck in der Pfortader zu reduzieren
Ein TIPS wird zum Beispiel bei einer Leberzirrhose mit schwer behandelbarer Bauchwassersucht (Aszites) angelegt.