Glossar

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HRT
kurz für Heidelberg-Retina-Tomographie; Untersuchung, mit der man kleinste Veränderungen oder Schäden am Sehnerv im Mikrometerbereich feststellen kann
Eine Laser-Kamera scannt den Kopf des Sehnervs im Augenhintergrund. Ein Computer errechnet aus dem reflektierten Licht und den knapp 150 000 Messpunkten dreidimensionale Darstellungen. Bereits kleinste Veränderungen oder Schäden am Sehnerv im Mikrometerbereich lassen sich mit diesem innovativen Verfahren feststellen. Die HRT wird deshalb zunehmend bei der Verlaufskontrolle des Glaukoms eingesetzt. Die schmerzfreie Untersuchung dauert nur wenige Minuten.
Retina
auch Netzhaut; dichtes Nervengeflecht, welches die inneren Wände des hinteren Augapfels wie eine Tapete auskleidet und eine feine Verzweigung des Sehnervs darstellt
Sie dient der Aufnahme von Lichtreizen, die an das Gehirn weitergeleitet und dort in optische Sinneseindrücke umgewandelt werden. 
retinales Pigmentepithel (RPE)
Zellschicht der Netzhaut
Die Netzhaut des menschlichen Auges ist aus mehreren Zellschichten aufgebaut, darunter auch die sogenannten Pigmentepithelzellen, die viel Pigment enthalten und dadurch schwarz gefärbt sind. Die Aufgaben des RPE liegen vor allem in der ausgleichenden Modulation von Lichteinstrahlung, hat jedoch auch großen Einfluss auf den Stoffwechsel.