Glossar

Suche nach "Rezeptor"
EGF-Rezeptor
Bindungsstelle in der Zellschicht, über die bestimmte Wachstumsfaktoren auf die Zelle wirken und Zellteilung sowie Zellwachstum regeln
Bei manchen Krebserkrankungen ist der EFG-Rezeptor so verändert, dass die wachstumsfördernden Signalmoleküle ungeregelt oder verstärkt das Wachstum und die Vermehrung von Tumorzellen stimulieren. Neue medikamentöse Krebstherapien blockieren zielgenau die veränderten Rezeptoren und behindern damit die Wirkung diese Signalmoleküle.
Katecholamine
chemisch ähnlich aufgebaute Gruppe körpereigener und künstlicher Stoffe, die auf die sogenannten Alpha- und Beta-Rezeptoren des Herz-Kreislauf-Systems anregend wirken
Zu den bekanntesten Katecholaminen zählen die Hormone Adrenalin und Noradrenalin sowie der Neurotransmitter Dopamin.
Mediatoren
biochemische körpereigene Substanzen, die nach Bindung an einen Rezeptor einer Zelle eine biochemische Reaktion auslösen
Man unterscheidet nach den Zellen – wo und wie sie wirken – beispielsweise zwischen Neurotransmittern (Nervenzellen) und Zytokinen (Immunsystem). Letztere lösen Entzündungen im Gewebe aus, unterhalten sie oder dämmen sie ein. Zu den bekanntesten Entzündungsmediatoren zählen zum Beispiel die Histamine, die Prostaglandine, Zytokine, Chemokine und die Leukotriene.
Rezeptoren
Bindungsstelle an Zellen, an die nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip passgenau spezielle Moleküle, Enzyme, Proteine, sogenannte Botenstoffe binden und damit eine biochemische Reaktion auslösen