Glossar

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Driver-Mutation
Genveränderung einer entarteten Zelle, durch die das Tumorwachstum gefördert wird
In jeder Krebszelle finden sich zahlreiche Genveränderungen, die jedoch meist irrelevant für das Wachstum und die Ausbreitung eines Tumors sind und nur vorrübergehend auftreten. Im Gegensatz dazu stehen die Driver-Mutationen. Mit diesen genetischen Veränderungen erlangt der Tumor erst seine Wachstumseigenschaften. Die aktuelle Forschung ist bemüht, solche Driver-Mutationen zu identifizieren. Bisher wurden weltweit erst rund 500 diese krebsfördernden Schlüsselgene entdeckt, was etwa zwei Prozent aller Eiweiß kodierenden Gene entspricht.
Gastrinom
seltener, meist gutartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse oder des Zwölffingerdarms, der das Hormon Gastrin produziert
gastroenteropankreatischer neuroendokriner Tumor
neuroendokriner, also Hormon produzierender Tumor des Magen-Darm-Trakts oder der Bauchspeicheldrüse
gastrointestinale Stromatumoren
seltene Tumoren des Magen-Darm-Trakts, die vom Bindegewebe ausgehen
Glioblastom
bösartiger Tumor des Gehirns, der sehr sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern auftritt
Trotz Bestrahlung und Chemotherapie lässt sich der Tumor schwer behandeln und neigt zu Rückfällen. Neue Therapieansätze zeichnen sich durch die Immuntherapie ab.
Hämangiom
Blutschwamm; häufig vorkommender, gutartiger Blutgefäß-Tumor
hepatozelluläres Karzinom
kurz HCC, auch Leberzellkrebs, Leberzellkarzinom; bösartiger Tumor, der von den Leberzellen ausgeht
hypertherme intraperitoneale Chemotherapie
kurz HIPEC; Form der Chemotherapie, die bei einem flächigen Befall des Bauchfells mit Tumorzellen - Peritonealkarzinose genannt - als Ergänzung zur chirurgischen Tumorentfernung angewendet wird
Während der Operation wird der Bauchraum mit einem zuvor erwärmten Zytostatikum gespült. Dadurch sollen kleinste verbleibende Tumorreste beseitigt oder bekämpft werden.
Insulinom
seltener, meist gutartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse, der das Hormon Insulin produziert