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adrenogenitales Syndrom
kurz AGS; übergeordneter Begriff für mehrere Krankheiten, bei denen es in der Folge zu einer vermehrten Produktion männlicher Sexualhormone in der Nebenniere kommt
Beim AGS ist die Bildung von Steroidhormonen gestört. Unbehandelt führt die Überproduktion männlicher Sexualhormone bei Knaben zu beschleunigter Pubertät, eingeschränktem Körperwachstum und verminderter Fruchtbarkeit. Bei Mädchen bewirkt AGS männliches Aussehen, stark entwickelte Muskulatur, Bartwuchs und Ausbleiben der Regelblutung.