Glossar

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Asthma bronchiale
Verkrampfung der Atemmuskulatur, die mit Schleimhautschwellung und gesteigerter Schleimbildung einhergeht
Die Atemwege werden verengt und es kann zu Atemnot kommen. Die anfallsweise wiederkehrenden Asthma-Episoden werden durch Allergene, Infekte, körperliche Anstrengung oder Kälte ausgelöst.
ATP
Abkürzung für Adenosin-Triphosphat; Das Nukleotid ist Energieträger und Energiequelle für zelluläre Prozesse
An dem organischen Molekülteil Adenosin sind drei Phosphatgruppen gebunden. Durch Abspaltung und Übertragung einer oder zwei Phosphatgruppe auf ein anderes Molekül wird chemische Energie freigesetzt und diesem zugeführt. ATP wird zu ADP, dem Adenosin-Diphosphat mit nur noch zwei Phosphatgruppen oder zu Adenosin-Monosphat (AMP) mit nur noch einer Phosphatgruppe. In der zellulären Atmungskette werden die abgegebenen Phosphatgruppen ergänzt, wodurch der Energieträger wieder aufgeladen wird und erneut als Energielieferant zur Verfügung steht.
Bewegungsstörungen
Gruppe neurologischer Erkrankungen, die sich durch eine Verschlechterung der Beweglichkeit oder durch unwillkürliche Bewegungen oder Verkrampfungen äußern
Die Ursache liegt meist in Gehirn oder Rückenmark. Beispiele für Bewegungsstörungen im Erwachsenenalter sind Parkinson, Dystonien, Zittererkrankungen, Tics, Restless-Legs-Syndrom oder Chorea Huntington. Im Kindesalter treten sie zum Beispiel nach einer frühkindlichen Hirnschädigung auf (Zerebralparesen), aber auch in Form von Dystonien und anderen paroxysmalen Bewegungsstörungen, als Tics oder sogenannte Stereotypien.
Dystonie
Bewegungsstörung, die mit unwillkürlichen Muskelverkrampfungen, aber auch Zittern einhergehen kann
Epilepsie
Erkrankung, die mit epileptischen Anfällen (Krampfanfällen) einhergeht
Gyrus dentatus
Teil/Eingangsstation des Hippocampus
Kolik
Schmerz, der meist wellenförmig auftritt und durch ein krampfhaftes Zusammenziehen der Muskulatur eines Hohlorgans, zum Beispiel der Gallenwege, des Harnleiters oder des Darms, verursacht wird
Moosfasern
dünne Nervenzellfortsätze, die in Hirnstrukturen wie dem Kleinhirn und dem Hippocampus zu finden sind
Ösophagusvarizen
Krampfadern der Speiseröhre, Ösophagus genannt, meist als Folge eines Blutdruckanstiegs im Leberkreislauf, dem sogenannten Pfortaderhochdruck
Bei einer Ösophagusvarizenblutung handelt es sich um das Einreißen von Ösophagusvarizen, das mit heftigen, zum Teil lebensbedrohlichen Blutungen einhergeht.