Glossar

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Churg-Strauss-Syndrom
Autoimmunerkrankung, durch die die kleinen Arterien und Venen am Ende der Blutstrombahn zerstört werden
Durch die Minderdurchblutung sind vor allem die Lunge und das Herz in Gefahr, aber auch Nerven, Haut, Darm und Nieren können geschädigt werden. Die Krankheit wird auch als  eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA) bezeichnet.
Eosinophile Granulozyten
Untergruppe der weißen Blutkörperchen
Eine Erhöhung der auch als Eosinophilen bezeichneten Zellen ist Ausdruck für eine Überempfindlichkeitsreaktion oder eine Abwehrreaktion auf Parasiten und Pilze. Sie zählen zu den Fresszellen des Immunsystems und werden durch spezielle Antikörper, die Immunglobuline E (IgE), mobilisiert. Den Namen haben sie durch den sauren Farbstoff Eosin, mit dem sie angefärbt und optisch dargestellt werden können.
eosinophile Ösophagitis
chronische, durch eine fehlgeleitete Immunreaktion bedingte Speiseröhrenentzündung
Neutrophile Granulozyten
kurz auch Neutrophile; Granulozyten sind die größte Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die sich je nach ihrem diagnostischen Anfärbeverhalten in eosinophile, neutrophile oder basophile Granulozyten unterteilen lassen
Die Neutrophilen stellen dabei die größte der drei Untergruppen dar. Granulozyten sind Immunzellen des angeborenen Immunsystems. Sie patrouillieren durch den Organismus und stellen die erste Phalanx der Abwehr gegen Erreger, Pilze oder Schadstoffe. Im akuten Fall wandern sie aus der Blutbahn ins entzündete Gewebe aus, werden dort zu sogenannten Fresszellen und versuchen unspezifisch körperfremde und geschädigte körpereigene Zellen durch „Fressen“ und Verdauen zu eliminieren. Eine über den Normwert erhöhte Anzahl von Neutrophilen im Blut wird als Neutrophilie bezeichnet und ist Ausdruck einer Entzündung.