Glossar

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Chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie
kurz CIDP; seltene entzündliche Erkrankung der peripheren Nerven (also der Nerven, die außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegen)
diabetische Polyneuropathie
Erkrankung der peripheren, also außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegenden Nerven, die durch Diabetes mellitus verursacht wird
MR-Neurographie
Darstellung peripherer, also außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegender Nerven mithilfe der Magnet-Resonanz-Tomographie
Neurographie
Funktionsuntersuchung peripherer Nerven mittels elektrischer Stimulation
Neuropathie
Schädigung oder Erkrankung eines oder mehrerer peripherer Nerven, also Nerven, die außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegen
peripher
in den äußeren Zonen des Körpers liegend
periphere arterielle Verschlusskrankheit
kurz pAVK; umgangssprachlich "Schaufensterkrankheit"; Erkrankung der Blutgefäße der Beine, selten auch der Arme, bei der die Schlagadern verengt oder sogar vollständig verschlossen sind
periphere Nerven
Nerven, die außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegen
Polyneuropathie
Schädigung mehrerer peripherer Nerven, also Nerven, die nicht in Gehirn oder Rückenmark liegen
Die Polyneuropathie ist kein eigenes Krankheitsbild, sondern gilt als Folge einer Grunderkrankung. Akut treten Polyneuropathien beispielsweise nach Infektionen, Vergiftungen oder nach bestimmten Medikamenten auf. Chronische Polyneuropathien entwickeln sich langsam und in Folge einer Stoffwechselerkrankung wie Diabetes, Durchblutungsstörungen oder Schilddrüsenunterfunktion, aber auch nach dauerhaftem Alkoholgenuss. Die Symptome variieren zwischen Empfindungsstörungen, Kribbeln, Taubheitsgefühl bis zu brennenden starken Schmerzen.