Gruppenfoto: Die Laborgruppe

Unsere Forschung

Der Schwerpunkt Hepatologie mit dem Labor für Molekulare Hepatologie befasst sich seit vielen Jahren mit den pathophysiologischen Grundlagen von Lebererkrankungen und deren Bedeutung für die Optimierung bestehender Therapiekonzepte. Schwerpunkte bilden dabei entzündliche und metabolische Lebererkrankungen sowie das Leberzellkarzinom.

Klinisch-translationale Forschung

Integriert in das Clinical Trial Center (CTC) des Universitätsklinikum Würzburg betreiben wir eine Klinische Studienambulanz. Eine wachsende Zahl klinischer Studien dokumentiert unser großes Interesse, unseren Patientinnen und Patienten möglichst frühzeitig Zugang zu den Therapiekonzepten der Zukunft zu ermöglichen. Phase-I-Studienprotokolle werden im Interdisziplinären Studienzentrum mit ECTU durchgeführt.

Klinisch-translationale Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere im Bereich der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) und des Leberzellkarzinoms (HCC). Hier bieten wir unseren Patientinnen und Patienten die Teilnahme in longitudinalen Kohortenstudien an, die zu großen klinischen Datenbanken beitragen.

Hepatologische Funktionsdiagnostik

Der Schwerpunkt Hepatologie hat als eines von wenigen Zentren in Deutschland eine hepatologische Funktionsdiagnostik mittels C13-Atemtestverfahren. Das Verfahren der Infrarotspektroskopie (IRS) ermöglicht dabei die exakte Messung der funktionellen Leberkapazität über die Verstoffwechselung C13-markierter Substrate. Klinische Studien zur besseren Prognoseeinschätzung und Steuerung der Therapie bei NAFLD, Leberzirrhose und HCC werden durchgeführt.

Labor für Molekulare Hepatologie

Das Labor für Molekulare Hepatologie befasst sich in der Grundlagenforschung seit vielen Jahren mit der Pathophysiologie von Stoffwechsel und Entzündung auf molekularer Ebene und wird dabei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Ziel dieser naturwissenschaftlich basierten Arbeiten ist es, neue Einsichten und Ansatzpunkte für zukünftige Behandlungskonzepte zu entwickeln. Durch die enge Anbindung des Labors an unsere Patientenkohorten profitieren auch die Patientinnen und Patienten von heute bereits von molekularen und genetischen Untersuchungen jenseits der klinischen Routine.

LITMUS

Im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts LITMUS entwickeln wir neue Tests zum Erkennen von Patientinnen und Patienten mit einer bestimmten Form der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD). Diese Erkrankung geht mit einem erhöhten Fettgehalt in der Leber einher und betrifft mittlerweile eine Drittel aller Europäer. In manchen Fällen ist sie mit einer Entzündung der Leber vergesellschaftet, die gravierende Spätfolgen wie Leberzirrhose nach sich ziehen kann. Ebenso ist das Risiko für Leberkrebs, Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht. Ziel unserer Forschung ist es, rechtzeitig diejenigen Patientinnen und Patienten zu identifizieren, deren Erkrankung bis zu einer Zirrhose oder auch zu Leberkrebs fortschreiten kann. Dafür sind wir auf der Suche nach neuen Biomarkern, die die übliche invasive Untersuchungsmethode, eine Leberbiopsie, ersetzen können.

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

Öffnungszeiten:  

Montag bis Freitag
von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Telefon:  

Leitung:
Prof. Dr. med. Andreas Geier

Sekretariat:
Frau Karin Miebach
+49 931 201-40170

E-Mail:

Prof. Dr. med. Andreas Geier:
geier_a2@ ukw.de

Sekretariat:
miebach_k@ukw.de

Fax:

+49 931 201-640170


Anschrift:

Medizinische Klinik und Poliklinik II des Universitätsklinikums Zentrum Innere Medizin (ZIM) | Oberdürrbacher Straße 6 | Haus A3 | 97080 Würzburg | Deutschland