Tiefe Hirnstimulation bei Bewegungsstörungen

Bei Morbus Parkinson und anderen Bewegungsstörungen ist die Tiefe Hirnstimulation inzwischen eine fest etablierte Methode. Die Behandlung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Neurologischen Klinik und Poliklinik und dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie.

Was ist Tiefe Hirnstimulation?

Die Tiefe Hirnstimulation ist eine Behandlungsmethode, die bei verschiedenen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen zum Einsatz kommt. Umgangssprachlich ist manchmal auch von einem Hirnschrittmacher die Rede. Es werden dünne Elektroden ins Gehirn eingesetzt, die elektrische Impulse abgeben, was zu einer Linderung der Krankheitssymptome führt.

Näheres zur Behandlungsmethode und zu den am Universitätsklinikum Würzburg behandelten Krankheitsbildern finden Sie auf den Seiten der Neurologischen Klinik.

Wie wird der Hirnschrittmacher eingesetzt?

Zunächst wird in einer ausführlichen Planungs- und Diagnostikphase gemeinsam mit der Neurologischen Klinik festgelegt, ob und welche Art einer Tiefen Hirnstimulation infrage kommt. In der Regel wird nach abgeschlossener Planung und Besprechung mit der Patientin oder dem Patienten und seinen Angehörigen der Eingriff zum Großteil in lokaler Betäubung durchgeführt. Dadurch lässt sich die Lage und Wirkung der Stimulationselektroden direkt während der Operation kontrollieren zu können. Der Eingriff erfordert also die Mitarbeit der Patientin oder des Patienten, ist aber nicht schmerzhaft.

Über zwei kleine Öffnungen im Schädelknochen werden sehr dünne Mikroelektroden in der gewünschten Stelle im Gehirn platziert und mit einem meist im Bereich des Brustmuskels eingelegten Stimulatorsystems verbunden.

Was geschieht nach der Operation?

Nach der Operation erfolgt eine Einweisung in die Benutzung und die Besonderheiten des Stimulators. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Neurologie erfolgt die Feinjustierung, um die für die Patientin oder den Patienten besten Einstellungen zu erreichen. Insgesamt erfordert der Eingriff einen stationären Aufenthalt von zehn bis 14 Tagen.

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

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