Pfleger bei der Arbeit

Qualitätsmanagement

Bei der Pflege unserer Patientinnen und Patienten orientieren wir uns sowohl an nationalen Expertenstandards sowie klinikinternen Pflegestandards. Diese werden regelmäßig evaluiert und auf ihre pflegefachliche Aktualität hin überprüft. Um sicherzustellen, dass die angewendeten Standards sowohl in der Patientenversorgung als auch in der Ausbildung fachlich identisch sind, haben sich Berufsfachschulen und praktische Ausbildungsstätten des UKW auf die einheitliche Verwendung von Standardwerken verständigt. Die Einhaltung und die fachgerechte Anwendung von Standards werden mit Hilfe von Pflegevisiten, Audits und Anleitungssituationen und im Rahmen der praktischen Ausbildung hinterfragt. Das Fort-und Weiterbildungsprogramm bietet zudem eine Vielzahl von fachlichen Fortbildungsangeboten, aber auch von verpflichtenden Fachfortbildungen für alle Mitarbeitenden an. Somit stellen wir sicher, dass alle Mitarbeitenden den gleichen Wissenstand in der Umsetzung der verschiedenen nationalen Expertenstandards und hausübergreifenden Standards aber auch im Bereich von Hygiene oder Medizinproduktesicherheit haben.

Kontinuierliche Verbesserung

Um die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten kontinuierlich zu verbessern, vereinbaren die Stations- und Pflegedienstleitungen jährliche Qualitätsziele, dabei steht unter anderem die Verbesserung von Arbeitsabläufen und pflegerischen Angeboten im Fokus. Zudem führen wir mit unserem Team regelmäßig Qualitätszirkel durch. Diese Zirkelarbeit ist entweder stationsbezogen oder bei komplexer Problemstellung berufsgruppenübergreifend und interdisziplinär. Regelmäßige Audits auf den Stationen stellen die Zielerreichung sicher und dienen der Beratung der Stationen und Funktionsbereiche zu den anfallenden organisatorischen und fachlichen Fragestellungen. Dies ist auch die Basis für viele fachspezifische Zertifizierungen und vor allem für die erfolgreiche Zertifizierung des Universitätsklinikums nach den Richtlinien der KTQ®.

Zur Prüfung der bestehenden pflegerischen Qualität werden verschiedene Kennzahlen erhoben. Dazu gehören unter anderem die Dekubitusrate und die Anzahl von Stürzen. Die Dekubitusrate wird einmal jährlich veröffentlicht, die Sturzrate wird regelmäßig erhoben und die möglichen Ursachen analysiert. Alle Erkenntnisse fließen gemäß dem PDCA – Zyklus in unser pflegerisches Qualitätsmanagementsystem ein.

Standardisierte Einarbeitung

Für die Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen stehen ausgebildete Mentorinnen und Mentoren und standardisierte und auf die jeweiligen Bereiche spezifizierte Einarbeitungskonzepte zur Verfügung, die eine rasche Einführung in die neuen Arbeitsgebiete sicherstellen. Berufsanfänger erhalten im Rahmen Ihres Einstieges vor allem in die Intensiv,- oder OP-Pflege ein umfängliches praktisches und auch theoretisches Schulungskonzept. Patensysteme stellen eine Begleitung der neuen Mitarbeiter über die gesamten ersten 6 Monate sicher.

Ausführliche Dokumentation

Gesundheits- und Krankenpflege beinhaltet gleichwohl auch eine auf die Patientin oder den Patienten individualisierte Pflegeplanung sowie eine strukturierte Pflegedokumentation der erbrachten Leistungen. Bei der Planung, Durchführung und Auswertung des Pflegeprozesses wird mit einem klinikübergreifenden Pflegedokumentationssystem gearbeitet. Zum Teil erfolgt dies schon allein IT – gestützt. Dies ist auf vielen Intensivstationen oder den Stationen der Medizinischen Klinik und dem Zentrum für psychische Gesundheit aktuell der Fall. Regelmäßige Dokumentationsaudits dienen der Qualitätssicherung. 

Pflegedirektion


Günter Leimberger

Pflegedirektor

+49 931 201-57102


Birgit Roelfsema

Stellvertretende Pflegedirektorin

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