185 Jahre Würzburger Psychiatrie mit wissenschaftlichen Veranstaltungen / 3. Frankensymposium Psychiatrie

13.06.2018

Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP)

Vor nunmehr fünf Jahren wurde am Universitätsklinikum Würzburg und der Universität Würzburg das interdisziplinäre Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP) eingerichtet.

Der Begriff „Psychische Gesundheit“ hat im angelsächsischen Sprachgebrauch in Form des Begriffes „Mental Health“ eine lange Tradition. Er spiegelt die zunehmende Bedeutung präventiver und hier vor allem auch psychoedukativer und psychotherapeutischer Maßnahmen zur Vorbeugung des Auftretens oder Wiederauftretens psychischer Erkrankungen wider.

Die Mitglieder des Zentrums für Psychische Gesundheit arbeiten eng und intensiv zusammen, sowohl in der klinischen Versorgung und der Lehre als auch im Bereich der Forschung im Rahmen des von der DFG geförderten Sonderforschungsbereiches TR 58 „Furcht, Angst und Angsterkrankungen“, unter Federführung der Medizinischen Klinik I im Rahmen des vom BMBF geförderten „Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz“ sowie im Rahmen zahlreicher anderer von EU, DFG und BMBF geförderter Projekte.

Die Würzburger Psychiatrie blickt aber auf eine noch deutlich längere Geschichte zurück. Vor 435 Jahren wurde der erste Patient mit einer psychischen Erkrankung im Juliusspital behandelt, vor 185 Jahren wurde Psychiatrie als eigenständiges Fach im Curriculum der Medizinischen Fakultät etabliert, und vor 155 Jahren wurde der Lehrstuhl für Psychiatrie eingerichtet. Vor 125 Jahren wurde die Nervenklinik am jetzigen Standort eröffnet und vor 40 Jahren kam mit dem Neubau die Kinder- und Jugendpsychiatrie dazu.

Wir haben aus diesen Gründen vom 13.-16. Juni eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen.

Aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen des Zentrums für Psychische Gesundheit werden im Rahmen des Doktorandentags am 13. Juni und der Begutachtung durch unseren externen wissenschaftlichen Beirat am 14. Juni vorgestellt. Der Alumnitag im Juliusspital am 15. Juni erlaubt zum einen einen Rückblick, vor allem aber einen Einblick, welche wissenschaftlichen Themen ehemalige Würzburger heute bearbeiten. Das 3. Frankensymposium am 16. Juni bietet die Gelegenheit zum Austausch zwischen Vertretern fränkischer psychiatrischer Kliniken und niedergelassenen Psychiatern.

Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen. 

Prof. Dr. Jürgen Deckert, Prof. Dr. Dr. Hermann Faller,
Prof. Dr. Klaus-Peter Lesch, Prof. Dr. Paul Pauli,
Prof. Dr. Marcel Romanos

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