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1.000 Wege in die Intensivpflege

An der Uniklinik Würzburg gibt es elf Intensivstationen. Egal ob erfahrener Profi oder neu im Beruf, aber hochmotiviert: Hier gibt es für dich den richtigen Platz. 

Deine Möglichkeiten in der Intensivpflege

In die Intensivpflege führen viele verschiedene Wege. Welcher davon der Beste für dich ist, das besprechen wir gemeinsam. Am UKW bieten wir dir viele Möglichkeiten:

Arbeiten als Intensivpflegekraft

Als Pflegerin oder Pfleger auf einer unserer Intensivstationen betreust du im Schnitt zwei Patientinnen oder Patienten. Wann welche Aufgabe zu erledigen ist, das entscheidest du. Denn du musst dich an die Situation der Patientin oder des Patienten minütlich anpassen. Immerzu austesten, was möglich und richtig für die Patientin oder den Patienten ist. Du kannst dir deine Zeit sehr frei einteilen und setzt deine Prioritäten selbst.

Als Intensivpflegekraft betreust du gemeinsam mit dem ärztlichen und therapeutischen Personal schwerstkranke Patientinnen und Patienten. Sie befinden sich in einer hochsensiblen Krankheitsphase. Oftmals sind sie beatmet, haben große OP-Wunden oder andere lebensbedrohliche Erkrankungen. Hört sich anspruchsvoll an? Ist es auch – aber mindestens genauso spannend.

Bist du dir noch unsicher, ob du der Arbeit auf Intensiv gewachsen bist?

Dann schau dir die Videos an. Hier geben dir unsere Intensivpflegerinnen und Intensivpfleger einen Einblick, wie sie den Weg in die Intensivpflege gemeistert haben.

Jana, warum kannst du das?

Jana, 32, hat nach 7 Jahren im ambulanten Pflegedienst und Elternzeit in Teilzeit auf der HNO-Intensivstation angefangen.

Lena, wer unterstützt dich?

Lena, 20, ist direkt nach dem Pflegeexamen auf der medizinischen Intensivstation M51 gestartet.
 
 

Viola, wie schaffst du das?

Viola, 27, pflegt auf der O51 Patientinnen und Patienten, die nach einem herz- oder thorax-chirurgischen Eingriff intensivmedizinisch betreut werden müssen.

Christina, woher weißt du das?

 

Christina, 37, ist Fachpflegekraft für Intensiv- und Anästhesiepflege auf der O53, unserer anästhesiologischen Intensivstation.
  

Sabrina und Daniela, wie verarbeitet ihr das?

Sabrina, 40, und Daniela, 44, arbeiten in Teilzeit als Pflegerinnen im Perinatalzentrum, unserer Intensivstation für Neu- und Frühgeborene.

Warum arbeitet ihr auf Intensiv?

 

Unsere Intensivpflegerinnen und Intensivpfleger verraten uns, warum sie auf einer Intensivstation arbeiten.
  

High-End-Pflege

Intensivpflege ist wie Puzzeln – du musst viele Daten zu einem Gesamtbild zusammenfügen können. Die vielen Monitore und Geräte und vor allem die Patientinnen und Patienten im Blick haben. Die Werte richtig interpretieren. Hier ist Mitdenken gefragt.

 

 

Akut

Brenzlige Situationen, in denen es um alles geht. Du bist ein vollwertiges Mitglied im Expertenteam, arbeitest Hand in Hand mit dem ärztlichen und therapeutischen Personal.

Respekt

Du betreust Patientinnen und Patienten in einer Extremsituation. Viele davon sind nicht ansprechbar. Trotzdem ist ein respektvoller Umgang wichtig. Dazu gehört zum Beispiel, das du die Patientin oder den Patienten trotzdem informierst, was du tust oder dass du unnötige Geräusche vermeidest.

Erfolg

Ein Happy End gibt’s oft, aber nicht immer. Freud und Leid liegen hier nah beieinander, damit muss man umgehen können. Trotzdem werden auf Intensiv viele schöne Geschichten geschrieben: vom Überleben, vom Gesundwerden. Und die gehen oftmals unter die Haut.

„Arbeiten auf Intensivstation – Ist das was für mich?“

Da sich unsere Intensivpatientinnen und -patienten oftmals nicht selbst äußern können, musst du gut beobachten können. Die Patienten und deren Monitore im Blick haben. Damit du auf einer Intensivstation arbeiten kannst, brauchst du zudem technisches Verständnis, damit du die Werte der Patientinnen und Patienten, die dir diverse Geräte anzeigen, interpretieren kannst. Wir nutzen viele Unterstützungsmaschinen, die du alle im Blick hast und weißt, wann du eingreifen musst.

Genauso ist dein Herz gefragt: Es ist auch herausfordernd, mit den Angehörigen am Patientenbett zu stehen. Man fühlt natürlich mit. Aber wie viel davon zeigt man? Wie unterstützt man Menschen, die Angst haben oder die traurig sind? Das bekommt man mit der Zeit für sich heraus. Generell ist man den Menschen bei der Intensivpflege sehr nah. Und da ist es wichtig, respektvoll und verantwortungsbewusst zu sein.

Natürlich ist es hier auf Intensiv aufreibend, wo es immer wieder um alles geht, wo in jedem Moment etwas passieren kann. Deswegen ist Belastungsfähigkeit wichtig, die Übersicht behalten, wenn es richtig brenzlig wird. Wenn sich jemand oft über Lappalien aufregt, dann ist dieser Job nichts für ihn.

Menschen, die Verantwortung übernehmen möchten, die ständig dazulernen wollen, die passen gut hierher. In Akutsituationen muss man schnell sein und jeder Handgriff muss sitzen. Damit das gelingt, musst du sicher arbeiten können – das ist das A und O für gute Intensivpflege.

Deshalb haben wir am UKW feste Rahmenbedingungen geschaffen. Zum Beispiel ist auf jeder Intensivstation festgelegt, wie viele Patientinnen und Patienten eine Pflegekraft gleichzeitig betreuen darf.

Und auch wenn man am Patientenbett oft allein steht, Alle wissen genau: Die Kollegen und Kolleginnen – dazu zählen wir auf Intensiv übrigens auch das ärztliche und das therapeutische Personal – sind im Notfall immer zur Stelle.

Du erlebst nicht den kompletten Weg des Gesundwerdens mit. Und trotzdem: Du bist maßgeblich daran beteiligt, dass es vielen Menschen wieder gut geht. 

Wieso arbeitet ihr auf Intensiv?

Die Intensivstationen der Uniklinik Würzburg

Als Haus der Maximalversorgung decken wir sehr viele Fachdisziplinen ab – du findest hier zum Beispiel eine neurochirurgische Intensivstation ebenso wie eine Intensiveinheit der Herz-Thorax-Chirurgie. Auf den jeweiligen Stationen findet eine sehr differenzierte Versorgung statt. Das heißt: Neben den Standardeingriffen des jeweiligen Fachgebiets kannst du hier sehr seltene und hochspezialisierte Therapie- und Diagnostikmöglichkeiten entdecken. Du hast am UKW die Möglichkeit, dir ein tiefes Wissen in einem Fachgebiet deiner Wahl anzueignen.

An der Uniklinik Würzburg kannst du die Intensivpflege in all ihren Facetten entdecken – hier findest du Informationen zu unseren Intensivstationen. Und wenn du dir die Arbeit auf einer Intensivstation noch nicht ganz zutraust: Wie wär’s mit einer unserer Intermediate Care Stationen?

O53 (Anästhesiologische Intensivstation)

Die Intensivstation O53 besitzt zwölf Intensivbehandlungsplätze. Hier übernehmen wir die postoperative Versorgung von Patientinnen und Patienten aus den verschiedensten Fachgebieten, beispielsweise der Allgemeinchirurgie, Gynäkologie und Neurochirurgie. Auch schwere Polytraumen, sowie Patientinnen und Patienten mit extrakorporaler Membranoxygenierung (ECMO werden bei uns versorgt).

Innerklinisch stellen wir das Reanimationsteam dar. Das Pflegeteam der O53 ist in ein multifunktionales, interdisziplinär eng miteinander agierendes Therapieteam mit einem hohen Maß an eigenverantwortlichen Tätigkeiten. Unsere anspruchsvollen und abwechslungsreichen Tätigkeiten führen wir in einem hochmodernen Arbeitsumfeld aus. Wir sind hochmotiviert und möchten neue Kolleginnen und Kollegen bestmöglich und anhaltend bei uns integrieren. Dazu stehen das komplette Team und verantwortungsvolle Mentorinnen und Mentoren en mit einem etablierten Einarbeitungskonzept zur Verfügung. Eine ausgeprägte Sozialkompetenz und Teamfähigkeit ist bei uns genauso wichtig wie die Bereitschaft, seine eigenen Kompetenzen stets erweitern zu wollen. 

O51 (Herz-Thorax-Chirurgische Intensivstation) + IMC

Auf der O51 verfügen wir über 12 Intensiv- und 8 IMC-Behandlungsplätze. Hier liegt der Schwerpunkt in der Herz-Thorax- und thorakalen Gefäßchirurgie sowie der Rhythmuschirurgie.

Wir, die Pflegekräfte der O51, übernehmen die ganzheitliche intensivpflegerische Versorgung von durchschnittlich zwei Patientinnen oder Patienten pro Pflegekraft. Unser Team zeichnet sich vor allem durch differenzierte fachliche Kenntnisse und ein breites technisches Verständnis aus. Wir haben den Anspruch, dass sich unsere oft schwerkranken Patientinnen und Patienten zu jeder Zeit gut versorgt fühlen. Deshalb sind auf unserer Station auch soziale Kompetenzen, zum Beispiel Einfühlungsvermögen, sehr wichtig. Wir arbeiten eng im Team zusammen, welches sowohl mit erfahrenden Pflegekräften als auch mit Berufseinsteigern bunt gemischt ist. So kommt es zum ständigen Wissensaustausch zwischen uns im Team.

Damit die Patientenversorgung gelingt, ist es ein ständiger Austausch mit anderen Berufsgruppen, zum Beispiel unseren Stationsärztinnen und -ärzten, essenziell. Bei uns kann es jederzeit zu Notfallsituationen kommen, deshalb ist Belastungsfähigkeit eine Grundvoraussetzung.

HNO-Intensivstation

Unsere HNO-Intensivstation hat sechs Behandlungsplätze, von denen zwei IMC-Betten sind. Wir haben ein sehr breites Aufgabenspektrum, vor allem aber die postoperative Versorgung von Patientinnen und Patienten aus der HNO- und Augenklinik, die Notfallversorgung und die Übernahme von Patientinnen Patienten mit schweren Erkrankungen im Bereich der HNO. Die Betreuung des HNO- und Augen-Aufwachraums am Wochenende und im Nachtdienst rundet unser Aufgabenspektrum ab.

Wir sind die kleinste Intensivstation des Universitätsklinikums, dadurch ergibt sich eine familiäre Stimmung in unserem Team, dass sich aus neuen und erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zusammensetzt. In diesem Umfeld finden Berufsanfängerinnen und -anfänger einen schnellen Einstieg in die Intensivpflege. Fachweiterbildungen können berufsbegleitend absolviert werden. Als Expertinnen und Experten geschulte Pflegefachkräfte bilden das Team stets weiter - und bringen es jeweils auf den aktuellen wissenschaftlichen Stand. Unsere Praxisanleiterin mit Fachweiterbildung und die anderen weitergebildeten Kolleginnen und Kollegen unterstützen neue Pflegefachkräfte in der Einarbeitung. Und last but not least: Wir sind eine der drei HNO-Intensivstationen Deutschlands!

Kinder- und Jugendpsychiatrische Intensiveinheit

Die Akutstation der Kinder- und Jugendpsychiatrie bietet Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, den Patientinnen und Patienten die benötigte intensive Unterstützung und den besonderen Schutz, Übersichtlichkeit und Fluchtsicherheit zu gewährleisten. Die teamgeschulten Betreuerinne und Betreuer stehen von Anfang an in engem Austausch mit Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen und Therapeutinnen und Therapeuten, wodurch ein multiprofessionelles Team entsteht. Daraus resultieren intensive und auf die Patientin oder den Patienten individuell abgestimmte Behandlungen, die zum Beispiel durch Verhaltenspläne, Stimmungs- und Anspannungsprotokolle unterstützt werden.

Unsere Betreuerinnen und Betreuer übernehmen sowohl therapeutische als auch pädagogische Aufgaben, reagieren adäquat auf destruktive Verhaltensmuster der Jugendlichen und erkennen Notfallsituationen. Fort- und Weiterbildungen im Bereich von Abwehr und Schutztechniken sind für uns wichtig. Zudem sind wir auch telefonisch für unsere Patientinnen und Patienten erreichbar. Bei uns muss man also auch Telefoncoach sein. Wir als Team begleiten unsere Patientinnen und Patienten in einer akuten Krisensituation, ermöglichen eine Stabilisierung und Reflexion des Verhaltens, unterstützen sie bei der Gestaltung der Zukunftsperspektive und sind auch darüber hinaus direkter Ansprechpartner vor Ort.

M51 (Internistische Intensivstation) + IMC

Unsere Station umfasst 16 Intensivbetten, acht IMC-Betten, einen Schockraum sowie einen Eingriffsraum. Hier decken wir die die komplette Palette an internistischen Krankheitsbildern der Bereiche Kardiologie, Pulmologie, Endokrinologie, Nephrologie, Hämatologie, Gastroenterologie, Infektiologie, Hepatologie und Toxikologie ab. Unser Experten-Team zeichnet sich durch eine hohe soziale Kompetenz, eine gute Mischung aller Altersgruppen und innovative Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus.

Dabei legen wir auf vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten für persönliche Stärken und Interessen wert. So haben wir eigene Gruppen eingerichtet, die wichtige Themen wie Reanimation und Frühmobilisation praxisnah aufbereiten. Ideen und Innovationen werden stets gerne aufgenommen und gemeinsam bearbeitet. Wir freuen und unterstützen gerne die Fortbildungswünsche aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Aktuell verfügen wir über mehrere Mentorinnen und Mentoren, Wundmanagerinnen und -manager, Atemtherapeutinnen und -therapeuten, eine Trainerin für Kinaesthetic sowie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Fachweiterbildung Intensiv oder IMC.

M52 (Stammzell-Transplantation) + IMC

Auf unserer IMC M52 mit 14 Betten liegt der Schwerpunkt in der Transplantation von allogenen (fremden) Stammzellen. Unsere Zimmer sind alle mit zentralen Monitoren sowie einer Hepa-Filteranlage für eine keimarme Luft ausgestattet. In unserem facettenreichen Team finden sich die unterschiedlichsten Expertisen: Onkologie-Fachkräfte, Fachkräfte mit IMC-Weiterbildungen, Kolleginnen und Kollegen mit der Weiterbildung Palliative Care, Pain Nurses, Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter und mehr. Die sehr hohe interdisziplinäre Zusammenarbeit zeichnet uns besonders aus. Höhepunkt dieser Zusammenarbeit sind wöchentliche Fallbesprechungen, an welchen die Expertinnen und Experten der Pflege, das Ärzteteam, die Psychoonkologen, der Sozialdienst, die Pflegeberatung, die Seelsorge, das Ernährungsteam, das Team der Apotheke sowie Expertinnen und Experten der Physiotherapie teilnehmen.

Neurochirurgische Intensivstation + IMC

Auf unserer Intensivstation werden auf elf Beatmungsplätzen Patientinnen und Patienten nach Hirn- und Rücken-Operationen, Traumapatienten und Patienten mit Hirnblutungen versorgt. In unserem Team treffen junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf sehr erfahrene Pflegekräfte, dadurch entsteht eine gesunde Mischung aus Erfahrung und Innovationsfreude. Pflege ist bei uns nicht nur KOPFsache, wir legen Wert auf Ganzheitlichkeit. EINFÜHLUNGSVERMÖGEN wird bei uns wirklich großgeschrieben!

Neurologische Intensivstation

Auf der neurologischen Intensivstation findet im Schwerpunkt die Schlaganfallkomplexbehandlung inklusive Lysetherapie und Thrombektomie statt. Zudem übernehmen wir als Pflege-Team die Pflege und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Nerven- und Muskelerkrankungen, mit Epilepsien, mit Hirnblutungen und mit Meningitis oder Enzephalitis. Wir sind ein hochmotiviertes, homogenes und engagiertes Team, in dem ältere Kolleginnen und Kollegen mit hoher Fachkompetenz mit jüngeren Kolleginnen und Kollegen mit neusten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen zusammenarbeiten.

Allein durch unsere baulichen Gegebenheiten ist eine enge Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung durch direkte Kommunikation jederzeit möglich – darauf legen wir auch großen Wert. Falls noch nicht vorhanden, besteht bei uns die Möglichkeit, an der Fachweiterbildung für Anästhesie- und Intensivmedizin teilzunehmen. Zudem führen wir regelmäßig Fortbildungen zu intensivmedizinischen Themen auf Station durch. Um den Teamgeist zu stärken, machen wir regelmäßig gemeinsame Aktivitäten, wie zum Beispiel ein Sommerfest oder einen Federweißenabend, an denen jeder vom Team herzlich willkommen ist.

O54 (IMC Urologie)

Auf der urologischen IMC Station O54 gewährleisten wir eine fachspezifische Versorgung von urologischen Patienten nach komplexen operativen Eingriffen und bei besonders schwerwiegenden Erkrankungen. Wir versorgen vor allem pflegeaufwendige Patienten mit hoher Komorbidität und ausgeprägten Risikoprofilen. Da wir als IMC-Station eine engere Betreuung unserer Patienten gewährleisten können sowie über eine hochwertige medizinische Ausstattung verfügen, können wir hier das Optimum an prä- und postoperativer Versorgung auf dem urologischen Fachgebiet abbilden.

Wir sind ein junges und flexibles Team in überschaubarer Größe, das neue Mitarbeitende anhand eines Einarbeitungskonzeptes sowie durch die Betreuung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen und Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter an das neue Aufgabenfeld heranführt. Angestrebt und erwartet wird eine nahezu vollständige Teilnahme der Mitarbeiter am hausinternen Weiterbildungskurs „IMC-Pflege“, denn wir legen viel Wert auf Fort- und Weiterbildungen. Das ermöglicht uns ein eigenverantwortliches Arbeiten in einem dynamischen Arbeitsumfeld. 

O55 (IMC Chirurgie)

Unsere O55 ist eine IMC Station mit zwölf Betten. Hier pflegen und betreuen wir Patientinnen und Patienten der Allgemein-, Viszeral-, Gefäß-, Abdominal- und Unfallchirurgie. Unsere Aufgaben umfassen das Spektrum der Überwachung, Medikamentengabe, Mobilisation, Wundversorgung sowie die Assistenz bei ärztlichen Tätigkeiten und vieles mehr. Als IMC-Station können wir eine enge und damit höchst individuelle Betreuung unserer Patientinnen und Patienten gewährleisten. Durch das vorherrschende breite Fachgebiet lernt man bei uns stetig dazu.

Wir als Team zeichnen uns durch Kollegialität und eine hohe Dynamik untereinander aus. Daher herrscht bei uns eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Auch mit unserem Ärzteteam arbeiten wir kooperativ auf Augenhöhe zusammen. Unsere Arbeitsabläufe sind sehr gut organisiert, sodass genug Raum für ein selbstständiges Arbeiten bleibt.

Perinatalzentrum (PNZ)

Unsere Früh- und Neugeborenen-Intensiv, das Perinatalzentrum, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Kreißsaal und den Wochenbettstationen. So können wir unsere kleinen Patientinnen und Patienten in der Nähe der Mutter versorgen. Als Level 1 Krankenhaus betreuen wir kranke Neugeborene (mit beispielsweise komplexen Fehlbildungen) und Mehrlinge. Unser Team besteht aus fachweitergebildeten Kinderkrankenpflegekräften. Alle gemeinsam verfolgen wir das Ziel der entwicklungsfördernden Pflege. Wir unterstützen die Genesung und das Wohlbefinden unserer kleinen Patientinnen und Patienten, indem wir bewusst mittels einer Lärmampel akustische Reize minimieren (und deren Angehörigen, zum Beispiel beim Känguruhen). Der visuelle Hinweis für alle Mitarbeitenden, den Lärmpegel nicht zu überschreiten, trägt maßgeblich dazu bei, die kleinen Patientinnen und Patienten in einer stressfreien Umgebung betreuen zu können und verbessert erheblich die Wachstumsbedingungen.

Bei uns im PNZ ist interdisziplinäre Zusammenarbeit ein entscheidender Faktor. Gemeinsam mit einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt gewährleisten wir rund um die Uhr die bestmöglichste Betreuung. Darüber hinaus arbeiten wir auch eng mit weiteren Disziplinen zusammen, wie beispielsweise der Laktationsberatung oder den Seelsorgern.

A1 (Psychiatrische Intensiveinheit)

Wir, die Station A1 im Zentrum für psychische Gesundheit, haben 23 Betten in unserer Intensiveinheit. Die Pflege von Menschen in psychischen Akutphasen und Krisen ist unser Schwerpunkt. So versorgen wir Patientinnen und Patienten mit den unterschiedlichsten psychiatrischen Erkrankungen aus dem gesamten psychiatrischen Spektrum. Als ein multiprofessionelles Team aus den verschiedensten Berufsbereichen zeichnet uns besonders die professionelle Beziehung zur Patientin oder zum Patienten aus.

Hier hat jeder Einzelne Raum, seine Beobachtungen darzulegen und diese gemeinsam im interdisziplinären Team zu besprechen. Kurze Informationswege und der Einbezug des persönlichen Umfelds der Patientin oder des Patienten helfen uns, die uns anvertrauten Patientinnen und Patienten optimal versorgen zu können und bereits in der Akutphase die Weichen für eine weitere individuelle Versorgung gemeinsam zu stellen. Um in jeder Situation stets professionell handeln zu können, gehören teaminterne Fortbildungen regelmäßig dazu. Auch hier hat jeder Kollege und jede Kollegin die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen. Sei es durch Themenvorschläge oder durch die selbstständige Erarbeitung bestimmter Themen. Des Weiteren bieten wir regelmäßige Deeskalationstrainings im Team an, um stets Sicherheit im Alltag erfahren zu können.

Raumstation (Neonatologische und pädiatrische Intensivstation)

Die Intensivstation „Raumstation" bietet Platz für acht pädiatrische und sechs neonatologische Patientinnen und Patienten. Hier werden Kinder und Jugendliche betreut, die nach einem Unfall, einer großen Operation oder wegen einer anderen schweren Erkrankung intensive Pflege benötigen. Außerdem betreuen wir kranke Früh- und Neugeborene, die zu uns verlegt werden.

Wir sind eines der größten Teams am Uniklinikum und rotieren zwischen der Raumstation und dem PNZ. Nicht nur das macht unsere Arbeit sehr abwechslungsreich. Die stetige Wissenserweiterung ist uns wichtig, so bieten wir zum Beispiel die Möglichkeit zur Weiterbildung in der pädiatrischen Intensivpflege an.

O52 (Viszeralchirurgische Intensivstation)

Auf unserer Intensivstation O52 werden schwerpunktmäßig Patientinnen und Patienten der Viszeralchirurgie betreut. Im Pflegeteam haben wir ein hohes Maß an fachweitergebildeten Kolleginnen und Kollegen. Der Altersdurchschnitt ist sehr ausgewogen. Dadurch haben wir ein junges und gleichzeitig aber auch ein sehr erfahrenes Team. Für die Einarbeitung stehen mehrere Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter zur Verfügung, dies ermöglicht uns eine effiziente und auch längerfristige Einarbeitung neuer Mitarbeitenden. Während der Einarbeitungsphase werden die Patientinnen und Patienten durch die neue Pflegefachkraft und die Praxisanleiterin oder den Praxisanleiter gemeinsam betreut.

Das Arbeiten bei uns wird durch eine ausgewogene freundliche und humorvolle Stimmung des Teams abgerundet. Ebenso ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachbereichen zu betonen. Koordiniert wird der Stationsablauf durch den intensivmedizinischen ärztlichen Oberarzt oder die Oberärztin, dies gewährleistet für die Patientinnen und Patienten, aber auch für das Personal der Station verbesserte administrative Abläufe.

Wolkennest 1 und 2

Auf unseren beiden zusammengehörigen Stationen Wolkennest 1 und 2 versorgen wir Früh- und Neugeborene. Wolkennest 1 in der Kinderklinik ist unsere IMC Station. Dort verfügen wir über 14 Betten. Der Schwerpunkt hier liegt vor allem auf Früh- und Neugeborenen mit angeborenen Erkrankungen, die nicht mehr beatmungspflichtig sind, jedoch weiterhin überwacht und betreut werden müssen.

In der Frauenklinik befindet sich Wolkennest 2 mit sechs Betten. Hier werden hauptsächlich reife Neugeborene mit Anpassungsstörungen sowie Frühgeborene, die lediglich eine kurze Betreuung oder Überwachung benötigen, untergebracht.

Unser Fokus liegt auf der entwicklungsfördernden Pflege. Besonders wichtig ist uns hierbei die Betreuung und Anleitung der Eltern.

Unser Team ist interdisziplinär gemischt, so können wir unseren Patientinnen und Patienten einen bestmöglichen Start ins Leben bieten. Wir sind ein dynamisches, aufgeschlossenes, innovatives Team, das innerhalb der beiden Stationen rotiert.

Du sprichst noch nicht fließend intensivpflegerisch? Macht nichts, am UKW unterstützen wir dich auf deinem Weg dahin.

Wenn du dich erst einmal orientieren möchtest, dann komm doch gerne zum Hospitieren vorbei und bilde dir deine eigene Meinung. Du kannst uns per E-Mail unter pflegedirektion@ ukw.de oder telefonisch unter +49 931 201-57102 kontaktieren, damit wir einen Termin ausmachen können. Gerne beantworten wir dann auch deine Fragen.

Auf der Intensivstation deiner Wahl ist momentan keine Stelle ausgeschrieben? Dann bewerbe dich initiativ genau für den Bereich, den du am spannendsten findest und wir finden gemeinsam einen Platz für dich. Schick uns dafür deine Unterlagen bitte in einem PDF an pflegedirektion@ ukw.de

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Ein paar Worte zu den Intensivstationen der Uniklinik Würzburg: