• Illustrationsbild Bauprojekte am UKW: Baustelle
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Bauentwicklung

12.07.2019

Uniklinikum Würzburg: Spatenstich bei der neuen Klinik für Strahlentherapie

Die Strahlentherapie am Uniklinikum Würzburg soll in vier Jahren in einem topmodernen Gebäude konzentriert sein. Dazu fand heute im Beisein des bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler der feierliche erste Spatenstich auf dem Klinikumsaltgelände an der Josef-Schneider-Straße statt.

„Historisch haben sich die Bereiche zur Strahlenbehandlung des Würzburger Universitätsklinikums in unterschiedlichen Kliniken entwickelt. Diese räumliche Verteilung führt aktuell zu großen logistischen Herausforderungen und langen Wegen für unsere Patienten und Beschäftigten“, berichtet Prof. Dr. Michael Flentje, der Direktor der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie. Dieser Zustand soll sich bald ändern: Heute fand auf dem Klinikumsaltgelände an der Josef-Schneider-Straße im Würzburger Stadtteil Grombühl der feierliche erste Spatenstich für ein neues Klinikgebäude statt. Bauherr des Vorhabens ist der Freistaat Bayern. Als dessen Vertreter nahm Bernd Sibler, der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, am Festakt teil. In seiner Ansprache sagte er: „Mit der neuen Strahlenklinik wird das Universitätsklinikum Würzburg ein Innovationszentrum erhalten, das mit seinem interdisziplinären Ansatz Maßstäbe in der Behandlung von Krebserkrankungen setzen kann! Zukunftsweisende Behandlungsansätze der Spitzenmedizin werden dafür sorgen, dass die Behandlung von Krebspatientinnen und -patienten weiter verbessert wird. Das schenkt uns Hoffnung für die Zukunft – schließlich gehören Krebserkrankungen zu den größten Herausforderungen unserer Gesellschaft.“

Spitzenmedizin unter einem Dach

Das vom Staatlichen Bauamt Würzburg geleitete Projekt fasst erstmals sämtliche Einrichtungen zur Strahlentherapie des Uniklinikums Würzburg (UKW) räumlich zusammen. In dem siebengeschossigen Bauwerk werden Therapiebereiche, Ambulanzen, eine Tagesklinik und eine Bettenstation Platz finden. „Damit wird ein dem jeweiligen Schweregrad der Erkrankung angemessenes therapeutisches und pflegerisches Umfeld verwirklicht“, freut sich Prof. Flentje. Laut dem Klinikdirektor ist der Neubau auch mit einer weitgehenden Erneuerung der apparativen Ausstattung verbunden. Für zukunftsweisende Verfahren, wie Hochpräzisionsbestrahlungen und Radiochirurgie, die nach seinen Worten in erheblichem Maße am UKW entwickelt wurden, stehen dann modernste Geräte zur Verfügung. Auch die Palliativstation soll in dem Gebäude eine neue Heimat finden. „Dort werden Patienten sowie ihre Angehörigen und Freunde in schwieriger Zeit von einer großzügigen und ansprechenden Architektur profitieren“, ist sich Prof. Flentje sicher. Die hohe architektonische Qualität des geplanten Gebäudes lobte auch Christian Schuchardt, der Würzburger Oberbürgermeister, in seinem Grußwort anlässlich des Spatenstichs. Nach seiner Einschätzung wird es sich sehr gut in das historisch gewachsene Klinikumsgelände einfügen.

Vorteilhafte Hanglage

Der von der Wörner Traxler Richter Planungsgesellschaft mbh entworfene Komplex liegen östlich der Universitäts-Frauenklinik im Hang. Drei der sieben Stockwerk sind unterirdisch. In Höhe des zweiten Untergeschosses ist ein weiterer Trakt mit insgesamt fünf Strahlenbunkern angeschlossen. In dieser Ebene sind alle Linearbeschleuniger des Campus konzentriert. „Der Gebäudeentwurf nutzt die Hanglage gezielt für die Belichtung der Bunkerebene und verbirgt gleichzeitig geschickt eine große Baumasse im Erdreich“, sagte Jan Knippel, Bereichsleiter Universitätsbau im Staatlichen Bauamt Würzburg. Um allen Aspekten des Strahlenschutzes Genüge zu tun, werden die Wände in diesem Bereich zudem eine Stärke von bis zu annähernd zwei Metern erhalten. Weiterer Vorteil des stark abfallenden Baugeländes: Auch das in den Hang eingeschnittene Geschoss der Strahlenbehandlung hat Zugang zum Tageslicht. Talseits, vorgelagert zum Klinikneubau, wird außerdem eine neue Trafostation errichtet. Diese soll die nächstliegenden, veralteten Trafostationen ersetzen und die Stromversorgung der Strahlentherapie sowie der angrenzender UKW-Kliniken und Institute der Universität Würzburg sichern.

Wichtiger Teil des laufenden Modernisierungsprozesses

Prof. Dr. Georg Ertl, der Ärztliche Direktor des UKW, stellte bei seiner Ansprache die Baumaßnahme in einen größeren Gesamtzusammenhang: „Die neue Klinik für Strahlentherapie ist ein Meilenstein im derzeit laufenden Modernisierungsprozess auf dem Altgelände des Klinikums und soll der Kristallisationspunkt für ein onkologisches Ambulanz- und tagesklinisches Zentrum werden. Der Neubau wird dazu beitragen, dass wir unsere schwerkranken Patienten noch besser behandeln können. Dabei wird er den Gesundheitsstandort Würzburg insgesamt weiter stärken. Das neue Klinikgebäude soll nach jetzigem Stand 59 Millionen Euro kosten. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2023 geplant.

Zahlen und Fakten

Nutzfläche: 3.991 m

Tiefe der Baugrube: bis zu 18,5 m

Aushub: 110.000 t

Bohrpfähle: 222 Stück mit bis zu 1,5 m Durchmesser und bis zu 20 m Länge. Bei einer Bohrpfahlwandlänge von 315 m ergibt sich eine Gesamtlänge der Bohrpfähle von annähernd 3.200 m. Hierbei werden 210 t Stahl und fast 2.300 m³ Beton verbaut.

Kosten: 59 Millionen Euro

Geplanter Einzug: 2023

Über die Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie des Uniklinikums Würzburg

Strahlentherapeutische Behandlungsverfahren gehören heute zu den innovativsten Methoden in der Krebsbehandlung, sowohl bei der Heilung von Tumorerkrankungen als auch zur Symptomlinderung. Jährlich werden in Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie des Uniklinikums Würzburg etwa 2.000 Patientinnen und Patienten betreut. Das Interdisziplinäre Zentrum Palliativmedizin ist an die Klinik gekoppelt. Das Team von Klinikdirektor Prof. Dr. Michael Flentje therapiert bösartige Tumorerkrankungen, bei denen eine Strahlenbehandlung angezeigt ist. In vielen Fällen ist eine Heilung möglich. Ist die Tumorerkrankung dazu bereits zu weit fortgeschritten, kann die Strahlentherapie helfen, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Neben der Krebstherapie können auch chronische Entzündungen und Schmerzzustände im Bewegungsbereich mit niedrigen Strahlendosen verringert werden.

Weitere Informationen sowie Fotos zum Spatenstich finden Sie zum Download unter: www.ukw.de/spatenstich-strahlentherapie


23.02.2019

Neuer Medienkanal für das Uniklinikum Würzburg als Voraussetzung für die Straßenbahnverlängerung

Mit einem feierlichen Spatenstich startete gestern der Bau eines Medienkanals für das Uniklinikum Würzburg an der Josef-Schneider-Straße. Damit wurde gleichzeitig die geplante Verlängerung der Straßenbahntrasse bis hinter die Zentren für Innere und Operative Medizin in Angriff genommen.

In naher Zukunft soll das Uniklinikum Würzburg (UKW) vollständig an das Straßenbahnnetz angebunden sein. Die zum WVV-Konzern gehörende Würzburger Straßenbahn GmbH plant, die Trasse, die aktuell noch an der Haltestelle Pestalozzistraße endet, um 1,3 Kilometer bis zu einer Wendeschleife oberhalb des Doppelzentrums für Operative und Innere Medizin an der Oberdürrbacher Straße zu verlängern.

Bevor jedoch die Gleisanlagen gebaut werden können, muss zunächst im Untergrund der Josef-Schneider-Straße und der Oberdürrbacher Straße sowie in den beidseitig angrenzenden Klinikumsarealen „aufgeräumt“ werden. Hier befindet sich ein komplexes Versorgungsnetzwerk: In Leitungen strömen Dampf, Heißwasser, Sauerstoff und Kondensat, in Kabeln fließen Strom und Daten. Für die Baufeldfreiheit des Straßenbahnbaus sollen diese verlegt werden und künftig in einem Medienkanal verlaufen.

Minister Bernd Sibler: Gut investierte Millionen

Der feierliche erste Spatenstich für die dafür erforderliche Teilbaumaßnahme fand am 22. Februar 2019 im Garten der Würzburger Universitätsfrauenklinik, nahe der Josef-Schneider-Straße, statt. Unter den vielen Gästen war auch Bernd Sibler, der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst. „Wir geben heute den Startschuss für ein wichtiges Bauvorhaben, das das Universitätsklinikum Würzburg noch besser an den Öffentlichen Personennahverkehr anbindet. Der Freistaat lässt sich den Bau des Medientunnels als Voraussetzung für die Verlängerung der Straßenbahnlinien einiges kosten: allein 16 Millionen Euro für diese Maßnahme, insgesamt über 100 Millionen Euro für die Sanierung der Versorgung und Entsorgung am Universitätsklinikum“, betonte der Minister. Das Geld sei sehr gut investiert, denn „die verbesserte Anbindung des Klinikums bedeutet eine erhebliche Erleichterung für die Patientinnen und Patienten, ihre Angehörigen sowie alle Beschäftigten des Klinikums.“

Neue Leerrohre außerhalb des Verkehrsraums

Für die Verlegung der Leitungen aus dem Baufeld der Straßenbahn werden außerhalb des Verkehrsraums – vorwiegend auf dem Grundstück des UKW – neue Leerrohrsysteme erstellt, die später die Leitungen und Kabel aufnehmen sollen. Die Leitungstrassen verlaufen über weite Strecken parallel zur Josef-Schneider-Straße sowie zur Oberdürrbacher Straße und queren diese an mehreren Stellen, um die beidseits gelegenen Gebäude des Klinikums zu verbinden.

Auch die Erweiterungen auf dem Nordgelände schon im Blick

Bei der Gestaltung und Dimensionierung des Medienkanals wird auch in die fernere Zukunft gedacht: Durch die Anlage von Leerrohrverbindungen sind der spätere Einzug weiterer Leitungen und Kabel oder Reparaturen am Bestand jederzeit und ohne nennenswerte Grabarbeiten oder Verkehrsbeeinträchtigungen möglich. Prof. Dr. Georg Ertl, der Ärztliche Direktor des UKW ergänzt: „Auch im Hinblick auf die demnächst vorgesehene Erweiterung des Uniklinikums auf das Nordgelände ist es essentiell, ausreichend dimensionierte und sichere Medienverbindungen zwischen dem Altklinikum und dem Erweiterungsgelände zu schaffen.“

Teil der laufenden Modernisierung der Infrastruktur

„Der neue Medienkanal ist ein zentraler Bestandteil der laufenden Modernisierung der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur des Uniklinikums“, unterstreicht Jan Knippel. Der Leiter im Bereich Hochschulen im Staatlichen Bauamt Würzburg fährt fort: „Die hier verlegten Wärme- und Maschinentechnikleitungen sowie Starkstrom-, Schwachstrom-, Daten-, Brandmelde- und Leittechnikkabel erhalten und verbessern die Versorgungssicherheit der bestehenden Kliniken und Institute. Ich freue mich, dass mit dem Spatenstich diese im Normalfall unsichtbare, aber immens wichtige technische ‚Unterwelt‘ des Uniklinikums auch einmal ins Blickfeld der Öffentlichkeit rückt.“

Temporäre Einschränkungen beim Verkehr rund um das Klinikum

Leider, aber unvermeidlich wird der Bau des Medienkanals auch temporäre Einschränkungen im Verkehrsraum mit sich bringen. So werden neben einer Verschmälerung der Fahrbahn während der Bauarbeiten eine Reihe von PKW-Stellplätzen entlang der Josef-Schneider-Straße entfallen. Ferner muss der westliche Gehweg für Fußgänger gesperrt werden, definierte Querungsstellen werden entsprechend des Baufortschritts angeboten.

Die Arbeiten am Medienkanal und weitere vorbereitende Maßnahmen werden voraussichtlich bis zum Sommer 2021 dauern. Die Kosten dafür belaufen sich auf 16,1 Millionen Euro. Die räumlich-zeitliche Aufteilung der Baufelder lässt es zu, dass im Idealfall und nach jetzigem Planungsstand der Bau der Straßenbahn-Verkehrsanlagen schon im 3. Quartal 2020 starten kann. Momentan gehen die Planer von einer Fertigstellung der gesamten Straßenbahnstrecke im Jahr 2024 aus.

ÖPNV-Lösung mit vielen Vorteilen für Würzburg

Den Gastrednern des Spatenstichs gemeinsam war die Freude über die vielen positiven Effekte, die sich aus der zukünftigen ÖPNV-Lösung ergeben werden. So sagte Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt: „Für die Stadt Würzburg ist dies ein bedeutender Schritt, den Nahverkehr attraktiver zu machen. Für viele Bürgerinnen und Bürger in Grombühl, aber gerade auch für die Patienten und Besucher unseres Uniklinikums bietet sich damit in absehbarer Zeit eine Alternative zum Auto. Mit der Erweiterung der Straßenbahn tragen wir nicht zuletzt zur Luft- und Klimaverbesserung Würzburgs bei – ein Kernpunkt in unserem Konzept ‚sauber mobil‘.“ Und WVV-Geschäftsführer Thomas Schäfer bekräftigte: „Wir leisten gerne unseren Beitrag als WVV für saubere Luft in Würzburg. Die Straßenbahn ist eine echte Alternative zu Problemen wie drohender Verkehrskollaps, zu viel Parksuchverkehr, zu viele Schadstoffe in der Luft und die Lärmbelastung der Anwohner“.


 21.12.2018

Zwei Elektro-Ladestationen im Universitätsklinikum Würzburg eröffnet

Im Universitätsklinikum am Parkhaus Straubmühlweg in Würzburg eröffneten Prof. Dr. Georg Ertl, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Würzburg, und Uwe Kretzschmar, Vertriebsberater der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV), die ersten beiden öffentlichen Ladestationen für Elektromobilität.

Die Ladestandorte wurden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Universitätsklinikum und der WVV umgesetzt und bilden die ersten öffentlichen Ladestandorte auf dem Areal des Universitätsklinikums Würzburg. Hierfür wurden zwei Ladesäulen für PKW mit jeweils zwei Ladepunkten mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW installiert, die zu je 40 Prozent über Bundes-Fördergelder finanziert wurden, welche die WVV im Jahr 2017 erfolgreich beantragt hatte.

Zwei Parkplätze befinden sich im Einfahrtsbereich Josef-Schneider-Str. 2 und zwei weitere Parkplätze am neu errichteten Parkhaus am Straubmühlweg im Außenbereich. Die vier Parkplätze sind exklusiv für das Laden von Elektro-PKW vorgesehen und täglich ohne zeitliche Beschränkung nutzbar. Der Ladetarif richtet sich nach Leistung und Zeit (15 Minuten-Taktung) und kann via QRCode an der Ladesäule sowie der WVV-Webseite entnommen werden. Die Fahrzeuge im Klinikum werden ausschließlich mit Ökostrom geladen.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass es sich um optimale Standorte für Elektromobilität handelt.

 

 


07.12.2018

Neubau der Notaufnahme der Universitäts-Kinderklinik

Die Planungen für den Neubau des Zentrums Frauen-Mutter-Kind am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) laufen bereits auf Hochtouren. Die Inbetriebnahme ist jedoch erst im Jahr 2028 zu erwarten. Daher entsteht jetzt auf dem Altcampus eine neue Notaufnahme im Gebäude D31.

„Die bisherige Notaufnahme ist den aktuellen baulichen Erfordernissen nicht mehr gewachsen“, so Prof. Dr. Georg Ertl, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums. In dem Neubau werden auf einer Nutzfläche von 140 qm innerhalb weniger Monate funktionale Arbeitsbedingungen mit dem notwendigen Platzangebot sowie modernster Medizintechnik entstehen. „Durch die ideale Anbindung der Notaufnahme an die Bettenstationen der Kinderklinik können wir unseren Patienten und ihren Angehörigen künftig eine ideale medizinische Notfallversorgung bei kindgerechter Ausstattung bieten“, freut sich der Direktor der Universitäts-Kinderklinik Prof. Dr. Christian Speer. „Die Zufahrtswege zum Gebäude werden neu strukturiert. Dies wird die Arbeits- und Versorgungsbedingungen während der nächsten 10-15 Jahre am alten Standort der Kinderklinik sehr positiv beeinflussen können“, erläutert Prof. Dr. Johannes Wirbelauer, der als Leitender Oberarzt der Uni-Kinderklink die Baumaßnahme mit dem notwendigen medizinischen Sachverstand begleitet.

„Die Baukosten von erwarteten 1,2 Millionen Euro muss das Klinikum aus Eigenmitteln aufbringen“, ergänzt die kaufmännische Direktorin Anja Simon. „Die Dringlichkeit und medizinische Notwendigkeit der Maßnahme ist aber so groß, dass wir uns freuen, dass diese Baumaßnahme jetzt zügig durch regionale Baufirmen realisiert wird.“

Die architektonische Herausforderung lag darin, die Notaufnahme auf engstem Raum baulich an die bestehende Kinderklinik anzugliedern. „Mit der geplanten Umsetzung haben wir für den Neubau eine gute Lösung gefunden, die die Arbeitsabläufe bei der Notfallversorgung optimieren und kurze Wege sicherstellen werden“, so Architekt Bertram Bräutigam aus der Bauabteilung des UKW.

 

 


23.11.2018

Blick auf die Baustellen - wie geht's weiter am UKW?

Experten aus dem UKW informierten gemeinsam mit Vertretern des Staatlichen Bauamtes, des HIRI und der WVV am 23. November über aktuelle und künftige Bau- und Verkehrsprojekte. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucher und Anwohner nutzten die Gelegenheit, um sich im persönlichen Gespräch an verschiedenen Themeninseln kundig zu machen, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben.

Hier finden Sie einen Überblick über die geplanten Baumaßnahmen am UKW...

 

 

 


12.10.2018

Entscheidung im Architekturwettbewerb für den HIRI-Neubau

Die Weichen sind gestellt: Das Architekturbüro "doranth post architekten GmbH" aus München geht als Gewinner aus dem Wettbewerb für den Neubau des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung Würzburg (HIRI) hervor. Das Büro ist insbesondere für seine Forschungs- und Institutsbauten bekannt.

Unter dem Vorsitz von Alfred Nieuwenhuizen, Berlin, hat das Preisgericht, bestehend aus Architekten, Vertretern des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Energie und Technologie, des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), des HIRI und des Universitätsklinikums Würzburg eine einstimmige Entscheidung getroffen und den Siegerentwurf zur Realisierung empfohlen. Neben dem Wettbewerbsgewinner wurden drei weitere Arbeiten mit einem Preis ausgezeichnet.

Gegenstand des Projekts ist die Planung des neuen Gebäudes des HIRI auf dem Gelände des Würzburger Medizin-Campus. Mutterzentrum des HIRI ist das Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Der Neubau wird mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Energie und Technologie finanziert. Für die Gesamtbaukosten ist ein Budget von 30 Mio. Euro vorgesehen. Die 14 Wettbewerbsteilnehmer wurden über ein offenes Bewerbungsverfahren ausgewählt, an dem sich 66 Büros aus fünf Ländern beteiligt hatten.

Ziel ist ein zukunftsweisender Neubau, der in innovativer und zugleich wirtschaftlicher Form auf ca. 4200 qm Nutzfläche optimalen Raum für ca. 120 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schafft. Ein weiteres wichtiges Ziel war die behutsame Integration des Neubaus in den bestehenden Campus und die komplexe Topografie.

Quelle: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Pressestelle

 

 


01.10.2018

Wohlfühlatmosphäre für Frauen in neuer Ambulanz

Nach einem Jahr Bauzeit ist es geschafft: Die neuen Ambulanzräume der Frauenklinik am Uniklinikum Würzburg sind eröffnet und erstrahlen im neuen Farbkonzept in Bronze-, Silber- und Goldtönen. Entstanden sind vier moderne Behandlungsräume sowie ein neuer Anmelde- und Wartebereich, der den Patientinnen künftig noch mehr Komfort und Diskretion bietet.

Mit der Eröffnung der neuen Ambulanz ist ein weiterer Schritt zur Modernisierung der Frauenklinik im Altbestand getan. Als nächste Initiativen stehen die Sanierung des Kreißsaales und die Teilmodernisierung der Stationen an.