CORONA-VIRUS – Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen

Wichtige Kontaktadressen für Informationen

Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) empfiehlt das Patiententelefon – dieses erreichen Sie unter 116 117. Die KVB bittet alle Patienten, die Fragen zu einer möglichen Erkrankung haben, erst einmal diesen Patientenservice in Anspruch zu nehmen.

Coronavirus Krankheitszeichen

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann zu den folgenden Krankheitszeichen führen: Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Wie bei anderen Erregern von Atemwegserkrankungen auch. Selbst wenn Sie also diese Beschwerden haben: Laut Robert Koch-Institut ist das Risiko, dass Sie mit dem Coronavirus infiziert sind, zum aktuellen Zeitpunkt mäßig. Wahrscheinlicher ist, dass Ihre Beschwerden auf eine Grippe oder Erkältung zurückzuführen sind.

So gehen Sie vor, wenn Sie Sorge haben, sich angesteckt zu haben

In zwei Fällen sollten Sie Ihre Erkältungssymptome auf das Coronavirus untersuchen lassen: Zum einen, wenn Sie auch Kontakt zu jemandem hatten, bei dem das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde. Oder zum anderen, wenn Sie sich vor Kurzem in einem der Risikogebiete aufgehalten haben. 

Trifft mindestens einer dieser beiden Fälle auf Sie zu: Wenden Sie sich TELEFONISCH an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die 116117.

Informationen über die Risikogebiete bietet das Robert Koch-Institut. Nach aktuellem Kenntnisstand dauert es zwischen Ansteckung und ersten Krankheitszeichen bis zu 14 Tage. 

Ganz wichtig: Melden Sie sich unbedingt telefonisch vorher an, bevor sie einen Arzt oder eine Klinik aufsuchen. So schützen Sie sich und andere. Gegebenenfalls erhalten Sie schon am Telefon den Hinweis auf eine für Ihre Region zuständige Stelle für die weitere Abklärung. So ersparen Sie sich auch unnötige Wege. Wenn Sie dann einen Termin erhalten haben, meiden Sie auf dem Weg zum Arzt möglichst den Kontakt zu anderen Personen.

Die KVB bittet alle Patienten, die Fragen zum Corona-Virus und einer möglichen Erkrankung haben, erst einmal diesen Patientenservice in Anspruch zu nehmen.

Patientenservice der KVB
Bürgertelefon der Stadt und des Landkreises Würzburg
Telefon-Hotline des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

 


 

Folgende Internet-Adressen bieten neben aktuellen Meldungen auch Hinweise, wie man sich schützen kann und was im Verdachtsfall zu tun ist.

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen zum neuartigen Corona-Virus

(Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA))

Welche Krankheitszeichen werden durch das neuartige Corona-Virus ausgelöst?

Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen.

Todesfälle traten allerdings bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und / oder bereits zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. Derzeit liegt der Anteil der Todesfälle, bei denen die Erkrankung mittels Labortest bestätigt wurde bei etwa 2 Prozent. Es ist aber wahrscheinlich, dass dieser Anteil tatsächlich geringer ist, weil sich die Daten auf Patienten beziehen, die im Krankenhaus behandelt wurden.

Wie wird das neuartige Corona-Virus übertragen?

Das neuartige Corona-Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Krankheitszeichen gezeigt hatten.

Das neuartige Corona-Virus verursacht in erster Linie Atemwegserkrankungen (siehe „Welche Krankheitszeichen werden durch das neuartige Corona-Virus ausgelöst?“). Es ist davon auszugehen, dass die Übertragung – wie bei anderen Corona-Viren auch - primär über Sekrete der Atemwege erfolgt.

Die neuartigen Corona-Viren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Corona-Virus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt. 

Siehe auch
„Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen“ und
„In welchen Situationen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegsinfektionen sinnvoll?“

Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten.

Wie kann man sich vor Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Corona-Virus.

Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Husten- und Niesetikette:

  • Beim Husten oder Niesen etwa ein bis zwei Meter Abstand zu anderen Personen halten und sich wegdrehen.
  • Niesen oder husten am besten in ein Einwegtaschentuch. Dieses nur einmal verwenden und anschließend in einen Mülleimer mit Deckel entsorgen.
  • Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich und ausreichend lange die Hände waschen.
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten oder niesen und sich ebenfalls dabei von anderen Personen abwenden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das neuartige Corona-Virus zur Verfügung?

Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus verlaufen schwer. Bei den in Deutschland bekannt gewordenen Fällen standen bisher meist Erkältungssymptome im Vordergrund.

Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes. Eine spezifische, das heißt gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung.

Gibt es einen Impfstoff, der vor dem neuartigen Corona-Virus schützt?

Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung. In China soll Medienberichten zufolge ein erster Impfstoffkandidat ab Ende April 2020 in einer klinischen Studie erprobt werden. Wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte, ist derzeit nicht absehbar.

Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegsinfektionen sinnvoll?

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern von Atemwegsinfektionen sind die korrekte Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene und das Abstandhalten (ungefähr 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten. 

Wenn eine an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (zum Beispiel eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz).

Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz korrekt sitzt. Dieser muss eng anliegend getragen werden und bei Durchfeuchtung gewechselt werden. Während des Tragens sollte er nicht (auch nicht unbewusst) verschoben werden. Lassen Sie sich von einer medizinischen Fachkraft beraten, ob diese Maßnahme in Ihrem konkreten Fall empfehlenswert ist, welche Maske für Sie geeignet ist und wie man die Maske richtig anlegt beziehungsweise wechselt. 

Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden.