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40 Jahre universitäre Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bayern – Jubiläum des Würzburger Universitätsklinikums

Im Jahr 1978 wurde in Würzburg Bayerns erster Lehrstuhl für Kinder- und Jugendpsychiatrie gegründet. Nach einer 40-jährigen Weiterentwicklung ist die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Uniklinikums Würzburg auch heute bei Patientenversorgung, Forschung und Lehre eine der erfolgreichsten entsprechenden Einrichtungen in Deutschland. Am 5. Oktober dieses Jahres markierte ein Symposium mit anschließendem Staatsempfang das Jubiläum.

Aktuellen Erhebungen zufolge ist in Deutschland jedes vierte bis fünfte Kind von Symptomen einer psychischen Störung betroffen. Da die Erkrankungen in vielen Fällen chronisch verlaufen, haben sie erhebliche psychosoziale und sozioökonomische Auswirkungen. Ein Schlüsseldatum für den Umgang mit diesen Herausforderungen war in Bayern der 1. September 1978. Damals wurde unter Leitung von Prof. Dr. Gerhardt Nissen in Würzburg der erste Lehrstuhl und die erste universitäre Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie im Freistaat gegründet. Die zugehörige Klinik wurde in der Folge in Kooperation mit dem Bezirk Unterfranken und der Diakonie Würzburg e.V. erheblich ausgebaut.

Festveranstaltung mit über 250 Gästen

Am 5. Oktober dieses Jahres feierten die Würzburger Universitätsmedizin und die bayerische Staatsregierung das 40-jährige Jubiläum der Einrichtung mit einem Symposium und einem anschließenden Staatsempfang. Dabei kamen über 250 Gäste im Rudolf-Virchow-Zentrum auf dem Altcampus des Uniklinikums Würzburg (UKW) zusammen. Nach Grußworten des Ärztlichen Direktors des UKW, Prof. Dr. Georg Ertl, des Präsidenten der Julius-Maximilians-Universität, Prof. Dr. Alfred Forchel, der bayerischen Landtagspräsidentin, Barbara Stamm, und der Bayerischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Marion Kiechle, zeigte Prof. Dr. Andreas Warnke, der nach Prof. Nissen von 1992 bis 2012 die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPPP) leitete, in seinem Vortrag deren Entwicklung auf.

Von provisorischen Anfängen auf heute jährlich 3.700 Patienten

Aus einer provisorischen Station mit 18 Betten in der damaligen Universitäts-Kinderklinik am Röntgenring hat sich die KJPPP als Teil des im Jahr 2014 gegründeten Zentrums für Psychische Gesundheit (ZEP) am Margarete-Höppel-Platz erheblich weiterentwickelt. „In der klinischen Kooperation mit dem Bezirk Unterfranken und der Diakonie Würzburg e.V. versorgt die Würzburger Kinder- und Jugendpsychiatrie heute mit 61 stationären und 14 tagesklinischen Plätzen im Jahr 1.200 Patienten stationär und teilstationär. Rund 2.500 junge Menschen werden jährlich ambulant behandelt“, berichtete der emeritierte Lehrstuhlinhaber Prof. Warnke.

Lehrstätte für viele Disziplinen

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist in der Lehre und Ausbildung einer Vielzahl von Fächern aktiv, unter anderem in der Medizin, Psychologie und Sonderpädagogik sowie im Masterstudiengang Translational Neuroscience oder in der Fachpflegeausbildung. „Weiterhin tragen wir durch die Ausbildung vieler Fachgruppen sowie einem vielfältigen Angebot an Fortbildungen und Tagungen zu einer besseren Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Problemen in Unterfranken und überregional bei“, unterstrich Prof. Warnke. Beispielsweise seien in Unterfranken mehr als 30 Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in niedergelassenen Praxen tätig, von denen der weit überwiegende Teil die erforderlichen Facharztqualifikationen am UKW erwarb.

Die Bedeutung der Kinder- und Jugendpsychiatrie für die Gesellschaft

Als externer Festredner des Symposiums verdeutlichte Prof. Dr. Jörg Fegert vom Universitätsklinikum Ulm, welche essentielle Rolle die Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen in Deutschland spielt. Nach seiner Einschätzung gingen und gehen von ihr wesentliche Impulse zur Verbesserung des Kinderschutzes aus. „Die Kliniken leisten täglich Hilfe in Notlagen und Krisen. Mittlerweile ist fast flächendeckend eine Versorgung auf höchstem Niveau gewährleistet, zumal sich die Zahl der Fachärztinnen und Fachärzte in den letzten zehn Jahren etwa verdoppelt hat“, schilderte Prof. Fegert. Das Fach fungiere als Scharnier zwischen unterschiedlichen Systemen: zwischen der Pädiatrie und dem Schulsystem, der Jugendhilfe und den Gerichten sowie zwischen Psychiatrie und Psychologie. „Nur in der Kinder- und Jugendpsychiatrie bündelt sich das Wissen um die psychische, kognitive, sprachliche, körperliche, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, so dass dem Fach eine zentrale Rolle zukommt“, betonte der renommierte Psychiater und Direktor der Ulmer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie.

Forschung für die Menschen

Prof. Dr. Marcel Romanos, der aktuelle Leiter der Würzburger KJPPP, berichtete beim Festsymposium von den umfangreichen Forschungsaktivitäten seiner Klinik. „Ziel dabei war es immer, durch ein besseres Verständnis der seelischen Krankheiten Wege zu finden, den Kindern besser helfen zu können – oder Erkrankungen gar präventiv verhindern zu können“, sagte der Klinikdirektor. Nach seinen Worten werde die wissenschaftliche Arbeit der KJPPP national und international wahrgenommen. Das Spektrum reicht von der molekularen Grundlagenforschung über internationale Registerstudien zur Arzneimittelsicherheit bis hin zu translationalen Therapiestudien in Forschungsverbünden und Netzwerken. Beispielsweise hatte die Klinik wesentlichen Anteil an den weltweit größten Psychotherapiestudien zum ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung). Weiterhin bündelt das in diesem Jahr am ZEP in Würzburg gegründete Interdisziplinäre Zentrum für Angsterkrankungen eine klinische sowie wissenschaftliche Expertise auf international führendem Niveau.

Die Zukunft der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Trotz dieser Bemühungen gibt es laut Prof. Romanos noch immer enorme Wissenslücken, die geschlossen werden müssten. „Dies kann nur durch eine nachhaltige strukturelle Förderung gelingen, die es ermöglicht, über Jahre und Jahrzehnte Forschungsfragen kontinuierlich zu verfolgen und die Ergebnisse konsequent für die betroffenen Kinder nutzbar zu machen“, unterstrich der Mediziner. Die kürzlich erfolgte Ankündigung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Deutsche Zentren für psychische Gesundheit sowie für Kindergesundheit einzurichten, biete die einmalige Chance, Forschungsstrukturen zu schaffen, die wesentlich dazu beitragen können, die psychische Gesundheit in der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Für Prof. Romanos ist das Interdisziplinäre Zentrum für Angstforschung ein unverzichtbarer Bestandteil einer nationalen Forschungsstrategie. Alle Forschung müsse aber letztlich den Patienten dienen. Sein Fazit: „Wir müssen Fürsprecher und Lobbyisten für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen sein und uns in der Öffentlichkeit, wie auch in der Politik für sie weiterhin mit aller Kraft einsetzen.“  Statements aus den Grußworten des Symposiums:„Die Kinder- und Jugendpsychiatrie ist auch ein gutes Beispiel für die exzellente Zusammenarbeit des Universitätsklinikums mit der Stadt Würzburg und der Region, wir fühlen uns zuständig für Bereiche und Versorgungslevel, die andere Kliniken nicht leisten können, darüber hinaus für medizinische Innovation im Sinne von Forschung und Lehre für unsere Patienten. Das gilt auch und ganz besonders für unsere Kinder- und Jugendpsychiatrie.“Prof. Dr. Georg Ertl, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Würzburg„Vor dem Hintergrund der steigenden Zahlen der von psychischen Erkrankungen betroffenen Kinder und Jugendlichen kann die Bedeutung des Faches nicht überschätzt werden.“Prof. Dr. Alfred Forchel, Präsident der Julius-Maximilians-Universität Würzburg„Es muss in unserer Gesellschaft gelingen, dass wir nicht fragen ‚Was darf ein Kind kosten‘, sondern auch ‚Was braucht ein Kind‘.“Barbara Stamm, Präsidentin der Bayerischen Landtags„Es ist mir ein Herzensanliegen, dass auch psychische Erkrankungen kein Tabuthema mehr in unserer Gesellschaft sind.“„Die Würzburger Kinder- und Jugendpsychiatrie war stilbildend für die Psychiatrie in Bayern.“Prof. Dr. Marion Kiechle, Bayerische Staatsministerin für Wissenschaft und KunstEinige Fakten aus dem Festvortrag von Prof. Dr. Jörg Fegert (Universitätsklinikum Ulm):Mindestens sechs Prozent aller Kinder unter 18 Jahren in Deutschland sind behandlungsbedürftig psychisch krank und erfüllen entsprechende DiagnosekriterienDie Zahl der Fachärztinnen und Fachärzte in Kinder- und Jugendpsychiatrie hat sich in Deutschland den letzten zehn Jahren beinahe verdoppelt.Die Hälfte der behandlungsbedürftigen Kinder bekommt auch heute keine Behandlung, trotz allgemein guter Versorgungslage.Jährlich entstehen der deutschen Gesellschaft die Folgen von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch sowie Vernachlässigung Kosten in Höhe von elf Milliarden Euro.In Europa sind 18 Millionen Kinder von sexuellem Missbrauch betroffen, weitere 44 Millionen Kinder von körperlicher Misshandlung. 55 Millionen Kinder werden Opfer von psychischer Misshandlung. 90% aller Misshandlungsfälle werden nicht wahrgenommen.


Bilder der Veranstaltung können Sie in hoher Auflösung unter https://www.ukw.de/40-jahre-kjp herunterladen.

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Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP) Außenansicht
Die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPPP) des Uniklinikums Würzburg ist heute Teil des Zentrums für Psychische Gesundheit (ZEP) am Margarete-Höppel-Platz. Bild: Felix Scheuerpflug / Uniklinikum Würzburg
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPPP) innen
An der KJPPP werden pro Jahr 1.200 Patienten stationär und teilstationär versorgt. Rund 2.500 junge Menschen werden ambulant behandelt. Bild: Thomas Pieruschek / Uniklinikum Würzburg
Patientenzeichnung 1
Diese in einer Therapiesitzung der Kinder- und Jugendpsychiatrie entstandene Zeichnung verdeutlicht, unter welchem psychischem Druck manche der jungen Patientinnen und Patienten stehen. Bild: Uniklinikum Würzburg
Therapiesituation
Die KJPPP hilft Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen sowie deren Familien. Zum Angebot gehören kompetente Diagnostik, fachliche Beratung und Therapien nach dem aktuellen Wissensstand. Bild: Thomas Pieruschek / Uniklinikum Würzburg
Prof. Marion Kiechle
Prof. Marion Kiechle hebt bei ihrem Grußwort die Verdienste der Kinder- und Jugendpsychiatrie Würzburg hervor. Bild: Tom Bauer
Viel Prominenz fand sich bei der Festveranstaltung ein - Gruppenbild
Viel Prominenz fand sich bei der Festveranstaltung ein: Zu sehen sind u.a. Prof. Dr. Georg Ertl (Ärztlicher Direktor des UKW, 5.v.l.), Prof. Dr. Marcel Romanos (Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, 7.v.l.), Prof. Dr. Marion Kiechle (Mitte), Landtagspräsidentin Barbara Stamm (4.v.r.), Prof. Dr. Alfred Forchel (Präsident der Julius-Maximilians-Universität, 2.v.r.). Bild: Tom Bauer
Staatsempfang
Staatsempfang im Foyer des Rudolf-Virchow-Zentrums. Bild: Tom Bauer
Prof. Dr. Andreas Warnke
Prof. Dr. Andreas Warnke referierte über die Entwicklung des Lehrstuhls für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Bild: Tom Bauer

Mehr Komfort für Patientinnen

Nach einem Jahr Bauzeit sind am heutigen Dienstag die neuen Ambulanzräume der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Würzburg eröffnet worden. Die Ambulanz mit vier modernen Behandlungsräumen und einem neuen Anmelde- und Wartebereich bietet den Patientinnen mehr Komfort und Diskretion.

„Mit der Neugestaltung der Ambulanz haben wir Versorgungsstrukturen geschaffen, die den Ansprüchen einer modernen ambulanten Diagnostik und Behandlung unserer Patientinnen noch besser gerecht werden“, führte Prof. Dr. Achim Wöckel, Direktor der Universitäts-Frauenklinik, bei der Eröffnung aus. Neben Routineuntersuchungen bietet das Team um Prof. Wöckel in der Ambulanz auch verschiedene Spezialsprechstunden an. Dazu gehören Sprechstunden zu bösartigen Erkrankungen der Brust und der weiblichen Organe und zu minimal-invasiven Verfahren bei Endometriose oder Senkung des Beckenbodens sowie weitere Angebote. Dass der Bedarf groß sei, belegen die annähernd 18.500 Behandlungsfälle, die im Jahr 2017 das ambulante Angebot der Frauenklinik nutzten, so der Direktor der Frauenklinik.

Innerhalb von gut zwölf Monaten wurden die neuen Räumlichkeiten im Rahmen einer Kernsanierung der Frauenklinik im laufenden Klinikbetrieb realisiert. Die Ambulanz verfügt über 280 Quadratmeter Nutzfläche mit einem ansprechenden Ambiente sowie erweiterter Behandlungsfläche. Sie tritt an die Stelle der bisherigen, in die Jahre gekommenen Ambulanz, die renovierungsbedürftig war und nicht mehr den modernen Ansprüchen genügte.   

Zur Eröffnung der neuen Ambulanz gratulierten Prof. Dr. Georg Ertl, Ärztlicher Direktor am UKW und der stellvertretende Kaufmännische Direktor Wolfgang Roth. „Die neuen Ambulanzräume mit moderner Ausstattung bieten unseren Patientinnen eine erstklassige Versorgung,“ so Prof. Georg Ertl. „Unser Ziel ist es, Schritt für Schritt einzelne Bereiche der Frauenklinik zu renovieren und insgesamt eine hochqualitative Gebäudesituation sicherzustellen.“ Erst vor kurzem wurde ein neues Farb- und Bildkonzept in der Frauenklinik umgesetzt. Weitere geplante Baumaßnahmen sind die Sanierung des Kreißsaales und die Teilmodernisierung der Stationen. Im Zuge des Masterplans des Uniklinikums ist vorgesehen, dass die Frauenklinik perspektivisch als Teil des neuen Zentrums Mutter-Frauen-Kind auf das Erweiterungsgelände Nord umsiedelt.

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Jubiläums-Benefizkonzert in der Neubaukirche zugunsten der Hentschel-Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ unter Schirmherrschaft von MdL Oliver Jörg

Gospel-Rock-Pop Chor VOICES tritt mit Passion4Saxxes auf

Am Sontag, dem 18. November 2018 um 17 Uhr, tritt der renommierte Gospel-Rock-Pop Chor VOICES aus Würzburg unter Leitung von Fred Elsner mit dem überregional bekannten Saxophon-Quartett Passion4Saxxes aus Schweinfurt auf. Der Erlös aus dem Benefizkonzert, das anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Chors VOICES veranstaltet wird, kommt der Hentschel-Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ zugute. Die Stiftung fördert an der Universität Würzburg Forschung zu dringend benötigten, neuen Therapieformen des akuten Schlaganfalls.

„Begegnung ermöglichen“ lautet das Motto des charismatischen Chors, der seit zwei Jahrzehnten unter Beweis stellt, dass Musik tatsächlich die Kraft hat, Menschen über alle Schranken hinweg zu verbinden. Ausgangspunkt bildeten bei der Gründung jene Gospels, die Sklaven einst geholfen hatten, unter widrigsten Bedingungen zu überleben. Für seine berührenden, mitreißenden Interpretationen von traditionellen und modernen Gospels, Spirituals, Balladen und Schmusesongs erwarben sich die VOICES seit 1998 einen hervorragenden Ruf weit über die Region hinaus.

Das Jubiläumsprogramm verspricht ein einzigartiges Konzerterlebnis auf höchstem Niveau. Magische Momente mit Gänsehautfeeling sind garantiert. Bekannte VOICES-Songs wie „Heal the World“ und „Oh happy day“ wechseln sich diesmal mit neuen Liedern, etwa „Shackles“ oder „Tonight“, ab. Bei letzterem handelt es sich um einen Reggae-Ohrwurm von David Bowie, den er im Jahr 1985 mit Tina Turner aufführte.

Special Guest des Abends ist das Saxophon-Quartett Passion4Saxxes aus Schweinfurt. Die Preisträger von „Jugend musiziert“ und mehreren Jazz-Nachwuchswettbewerben sind weithin bekannt für ihre hervorragenden Interpretationen von Jazz-Standards und Klassikern aus Rock, Pop und Filmmusik.

Das Benefizkonzert beginnt am 18. November um 17:00 h in der Würzburger Neubaukirche (Eingang Domerschulstraße), Einlass ab 16:30 Uhr. Karten zu 10, 14 und 18 Euro (Ermäßigung 5 Euro für Schüler, Studenten, Azubis, Menschen mit Behinderung) erhältlich in der Main-Post Geschäftsstelle, Plattnerstraße 14, 97070 Würzburg, Tickethotline: (0931) 6001 6000 - info@mainticket.de, sowie an der Abendkasse, Einlass ab 16:00 h.

Hintergrund zum Thema Schlaganfall:

Rund 250.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr erstmalig einen Schlaganfall. Die Erkrankung ist laut Weltgesundheitsorganisation die häufigste Todesursache für Menschen über 60 und die fünfthäufigste im Alter zwischen 15 und 59 Jahren.
Weitere Informationen zur Hentschel-Stiftung: www.ukw.de/hentschel-stiftung

Nähere Informationen zu VOICES: www.voices-wuerzburg.de.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, über das Benefizkonzert zu berichten.

Presseinformationen über Voices und Bilder in hoher Auflösung unter
http://www.info.voices-wuerzburg.de/Pressemappe/

Rückfragen an:
Voices e. V.
- Rolf Schlegelmilch -
Telefon: 0171 82 41 462
E-Mail: info@ voices-wuerzburg.de

 

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Endlich das Examen in der Tasche!

Grund zum Strahlen hatten 42 Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum für Gesundheitsberufe am Uniklinikum Würzburg: Nach dreijähriger Ausbildung haben sie ihr Examen erfolgreich bestanden.

In einer Feierstunde überreichte der Prüfungsvorsitzende der Regierung Unterfranken, Dr. Rainer Schuà, die Prüfungszeugnisse und Urkunden. Die Leiterin des Schulzentrums Gesine Hildebrandt, die Leiterin der Krankenpflegeschule Gesine Hilse, die beiden Klassenleiterinnen Cornelia Wagner und Iris Scherer, die stellvertretende Pflegedirektorin am Uniklinikum Birgit Roelfsema sowie der gesamte Prüfungsausschuss schlossen sich den Glückwünschen an.

Unter den Absolventen sind 32 Schülerinnen und zehn Schüler, die am Ende der Ausbildung zwischen 19 und 41 Jahren waren. Die meisten Examinierten kommen aus Unterfranken, einige „Nordlichter“ aus Hamburg und Kassel zog es ebenfalls nach Würzburg. 30 der frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen werden vom Uniklinikum übernommen. Eine Absolventin hat schon während der Ausbildung parallel den Bachelor-Studiengang „Pflege Dual“ belegt und benötigt nun noch 1,5 Jahre bis zum Studienabschluss „Pflege Dual Bachelor of Science“.

Die Ausbildung an der Berufsfachschule für Krankenpflege dauert drei Jahre und umfasst über 2500 Stunden Praxis und über 2100 Stunden Theorie. Neben einer mündlichen Prüfung und dem sich über drei Tage erstreckenden schriftlichen Examen umfasst die Abschlussprüfung ein praktisches Examen auf den Stationen des Universitätsklinikums.

Parallel zur Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege haben 22 Auszubildende an der Berufsfachschule für Gesundheits- und Kinderkrankenpflege erfolgreich ihr Examen abgelegt sowie 7 Auszubildende an der OTA-Schule zum Operationstechnischen Assistenten. Von diesen Absolventen werden 14 Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen bzw. alle sieben operationstechnischen Assistenten vom UKW übernommen.

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Ausstellungsrundgang am 4. Oktober 2018: Werke von Beate Hemmer am Uniklinikum Würzburg

Die Würzburger Künstlerin Beate Hemmer präsentiert zurzeit knapp 50 ihrer Werke in der Magistrale des Zentrums für Operative Medizin des Uniklinikums Würzburg. Am Donnerstag, den 4. Oktober 2018, findet um 18:30 Uhr als offizielle Ausstellungseröffnung ein Rundgang durch die Schau statt.

Seit Anfang August dieses Jahres sind 49 Werke von Beate Hemmer als farbenfrohe Blickfänge in der Magistrale des Zentrums für Operative Medizin (ZOM) des Uniklinikums Würzburg (UKW) an der Oberdürrbacher Straße ausgestellt. Eine Gelegenheit, sich „aus erster Hand“ über die Hintergründe der in der Schau „MENSCHenKINDER“ präsentierten Gemälde, Holzschnittdrucke und Steinlithografien zu informieren, bietet ein Ausstellungsrundgang am Donnerstag, den 4. Oktober 2018 um 18:30 Uhr. Neben einer Einführung durch Prof. Dr. Georg Ertl, den Ärztlichen Direktor des UKW, wird hierbei die Würzburger Künstlerin für Gespräche zur Verfügung stehen. Für die musikalische Untermalung des Abends sorgen die Trommler der Würzburger Taiko-Gruppe Todoroki Wadaiko. Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. Januar 2019.

Mit Benefiz-Kalenderverkauf

Für alle, die sich die Kunst auch preiswert mit nach Hause nehmen und dabei etwas Gutes tun wollen, bietet Beate Hemmer einen Art-Kalender für das Jahr 2019 im DIN A3-Fomat an, der an der Pforte des ZOM gekauft werden kann. Der Erlös geht zu 100 Prozent als Spende in die Nachsorge Frühgeborener der Würzburger Universitäts-Kinderklinik, ein Projekt des Vereins Kiwanis-Club Würzburg-Mainfranken.

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Schmerzexperten informieren am 28.09.18 über chronische Schmerzen und Therapieangebote des Schmerzzentrums an der Uniklinik Würzburg

Mehr als 13 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen. Bei sechs Millionen der Betroffenen sind die chronischen Schmerzen so deutlich ausgeprägt, dass sie sich im Alltag, in der Familie und im Beruf eingeschränkt fühlen. Psychische Beeinträchtigungen kommen bei vielen hinzu. Obwohl Schmerz eine Volkskrankheit ist, ist die Versorgungslage insgesamt schlecht. Im Schnitt dauert es sieben Jahre, bis ein Schmerzpatient angemessen behandelt wird, gibt die Deutsche Schmerzgesellschaft an.

Der herausfordernden Aufgabe, chronische Schmerzen zu lindern, widmet sich das Zentrum für Interdisziplinäre Schmerzmedizin (ZIS) der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie am Uniklinikum Würzburg (UKW). Patienten erhalten hier eine auf sie zugeschnittene (individualisierte) Therapie sowie eine multimodale Behandlung von chronischen Schmerzen, bei der ambulante und tagesklinische Behandlung Hand in Hand gehen. Die Therapie umfasst die drei Hauptsäulen Medizin, Psychologie und Physiotherapie. Zudem unterhält die Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie einen peri- bzw. postoperativen Akutschmerzdienst, an den sich Patienten mit akuten Schmerzen wenden können.
Einen Einblick in seine vielschichtige Arbeit ermöglicht das ZIS Interessierten in einer Informationsveranstaltung am 28.09.2018 mit folgendem PROGRAMM:

Begrüßung:

Prof. Dr. Dr. h.c. Norbert Roewer, Stellv. Ärztlicher Direktor UKW, Direktor der Klinik und Poliklinik für Anäs-thesiologie, Vorstand und Sprecher des ZIS

Oliver Jörg, MdL, Stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst im Bayerischen Landtag

Elmar Kemmer, Vorsitzender Arbeitskreis Hochschule und Kultur Bezirksverband Unterfranken der CSU

Vorträge:

Die Schmerzambulanz (Referenten: Priv.-Doz. Dr. Elmar-Marc Brede, Leiter der Schmerzambulanz des ZIS und Dr. Christian Markus, Leiter des perioperativen Akutschmerzdienstes im ZOM)

Die Schmerztagesklinik (Referentin: Prof. Dr. Heike Rittner, Leiterin der Schmerztagesklinik des ZIS)

Perioperativer Akutschmerzdienst im ZOM (Referenten: Dr. Christian Markus, Priv.-Doz. Dr. Elmar-Marc Brede und Dr. Thomas Wobbe, Funktionsoberarzt der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie)

Schmerzmedizinische Lehre (Referentin: Prof. Dr. Heike Rittner, Prof. Dr. Peter Kranke, Lehrbeauftragter der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie)

Die Veranstaltung wird vom Uniklinikum Würzburg auf Anregung des Arbeitskreises Hochschule und Kultur des Bezirksverbandes Unterfranken der CSU durchgeführt. Sie findet am 28.09.2018, 14-16 Uhr, in der Uniklinik Würzburg, Zentrum für operative Medizin (ZOM), Seminarraum 2/3, Oberdürrbacher Straße 6 in 97080 Würzburg statt. Anmeldung bis Mittwoch, 26. September 2018, unter E-Mail: sandra.moelter@ uni-wuerzburg.de.

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Spendenübergabe von 39.000 €: Nachhaltige Unterstützung schwerkranker Kinder durch den KIWI-Cup 2018 in Bergrheinfeld

Der Verein KIWI e.V. konnte sich am Freitag, den 14.09.2018, 11:00 Uhr über eine Summe von fast 39.000 € als Großspende freuen. Klinik-Direktor Prof. Dr. C. P. Speer von der Universitäts-Kinderklinik Würzburg war überwältigt vom Erfolg des diesjährigen KIWI-Cups und der Unterstützung durch mehrere EDEKA- und Kupsch-Einzelhändler.

Der größte Teil der Spende wurde beim 24. KIWI-Cup eingeworben, der zum 8. Mal als Fußballturnier von 44 U-7 und U-9 Jugend-Fußballmannschaften in Bergrheinfeld ausgerichtet wurde und unter der Schirmherrschaft von Frau Landtagspräsidentin Barbara Stamm stand. Die Organisatoren um den Kupsch-Einzelhändler Burkhard Pfister und den sportlichen Leiter Ernst Gehling konnten auf ein bewährtes Team von Helfern und die Unterstützung der EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen zurückgreifen. Herr Gehling betont: „Mir ist es eine Herzens-angelegenheit, KIWI mit unseren Einnahmen zu ermöglichen, die Versorgungsstrukturen für die schwerkranken Patienten der Früh- und Neugeborenenmedizin an der Uni-Kinderklinik in Würzburg immer noch weiter zu verbessern!“ Die Vorsitzende von KIWI e.V. Frau Ina Schmolke freut sich allerdings auch über die vielen kleineren und größeren Beträge, die im Laufe des Jahres von einer Vielzahl von KUPSCH-Edeka-Kaufleuten beigetragen werden. So ist die Aktion „Pfandzettel“ von Kaufmann Popp und seinen Kunden, die jetzt weitere Nachahmer finden wird, ein riesiger und nachhaltiger Erfolg. Ebenso wie die KIWI-Spendendosen, die KIWI-Wein-Aktion und anderes einer Vielzahl von Edeka-Einzelhändlern.
„Diese Unterstützung durch alle Beteiligten ist einmalig. Wir können uns nur aufrichtig im Namen unserer kleinen und großen Patienten herzlichst bedanken!“ so der leitende Oberarzt der Uni-Kinderklinik, Prof. Dr. Johannes Wirbelauer.