Diakonie wird Träger der neuen Kita des Uniklinikums Würzburg

Das Uniklinikum Würzburg plant den Bau einer neuen Kindertagesstätte. In einem Vergabeverfahren wurde jetzt das Diakonische Werk Würzburg als Betreiber der Einrichtung ermittelt.

Würzburg. Das Uniklinikum Würzburg (UKW) benötigt bei der Betreuung der Kinder seiner Beschäftigten weitere Kapazitäten. Deshalb plant es den Neubau einer Kindertageseinrichtung am Hans-Brandmann-Weg im Würzburger Stadtteil Grombühl. Um einen Betreiber für die zukünftige Kita zu finden, führte die Stabstelle Vergabe des Klinikums ein Interessenbekundungsverfahren durch. Dieses wurde vom Referat HR-Entwicklung begleitet und vom Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Würzburg unterstützt.

Vergabe anhand eines Punktesystems

Nachdem sich zwei Bieter um die ausgeschriebene Aufgabe beworben hatten, wurde die Vergabe anhand eines Punktesystems entschieden. Dabei fiel die Wahl auf das Diakonische Werk Würzburg. Deren Evangelische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe betreibt schon seit vielen Jahren die UKW-Kinderbetreuungsgruppe „Grombühlzwerge“ sowie seit Juni 2021 eine ergänzende Gruppe im Würzburger Stadtteil Oberdürrbach.

Kindgerechte Betreuung zu passende Zeiten

„Wir sind sehr glücklich darüber, mit diesem großen und stabilen Partner auch in der neuen Kita zusammenarbeiten zu können. Die Diakonie steht für Kontinuität und eine hoch qualitative Kinderbetreuung“, kommentiert Michelle Hawks, die Ansprechpartnerin für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie am UKW, die Entscheidung. Und Prof. Dr. Jens Maschmann, der Ärztliche Klinikumsdirektor, präzisiert: „Damit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ruhe und mit einem guten Gefühl ihrer Arbeit nachgehen können, müssen sie ihren Nachwuchs in guten Händen wissen. Die Diakonie hat bewiesen, dass sie zum einen eine kindgerechte Versorgung sicherstellen kann. Zum anderen ist sie in der Lage, Betreuungszeiten anzubieten, die mit den Krankenhausarbeitszeiten perfekt zusammenpassen.“
Auch beim zukünftigen Betreiber ist man mit der gefundenen Lösung sehr zufrieden. „Wir freuen uns auf diese neue Aufgabe, die pädagogische Förderung der Kinder und die gute Zusammenarbeit mit den Eltern“, unterstreicht Prof. Dr. Gunter Adams, der Leiter der Evangelischen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.

Bis zu 128 Plätze

Das Grundstück der neuen Tagesstätte liegt in der Nähe der Zentren für Operative und Innere Medizin und des Erweiterungsgeländes Nord des UKW. Sie wird in fünf Krippengruppen bis zu 110 Betreuungsplätze bieten. Hinzukommen soll eine Naturgruppe mit 18 Plätzen. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2025 vorgesehen.