Ganzkörperbestrahlung

Eine Ganzkörperbestrahlung wird bei Leukämien und Lymphomen im Rahmen einer Stammzell-Transplantation eingesetzt. Wir bieten diese interdisziplinäre Therapie in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Klinik II an.

Was ist eine Ganzkörperbestrahlung?

Die Ganzkörperbestrahlung wird im Rahmen von Hochdosistherapien bei Leukämien und bestimmten Lymphomen eingesetzt. Sie ist Teil der sogenannten Konditionierung. Das bedeutet, dass vor einer Stammzell-Transplantation das körpereigene Knochenmark durch Bestrahlung und Chemotherapie zerstört wird. Ziel ist nicht nur die Bekämpfung der Krebszellen, sondern auch die Auslöschung des Immungedächtnisses. Sie ist Voraussetzung dafür, dass die Spenderzellen, insbesondere bei der Übertragung von körperfremden Stammzellen, anwachsen können und vom Immunsystem der Empfängerin oder des Empfängers nicht abgestoßen werden.

Wie funktioniert die Ganzkörperbestrahlung?

Um das gesunde Körpergewebe zu schützen, wird die Bestrahlung auf mehrere Sitzungen über einige Tage hinweg verteilt. Damit die Strahlendosis einerseits möglichst gleichmäßig verteilt wird und andererseits besonders strahlenempfindliche Organe wie die Lunge keinen Schaden nehmen, ist eine aufwändige Bestrahlungsplanung auf der Basis eines Ganzkörper-CTs erforderlich.

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