Was hilft, wenn alles zu viel wird?

Antriebslosigkeit, Leistungsabfall oder emotionale Erschöpfung - Burnout. So lautet die gängige Bezeichnung für einen totalen Erschöpfungszustand. Doch die Symptome zeigen einen engen Bezug zum Krankheitsbild der Depression. Darum dürfen die damit verbundenen Problemen nicht ignoriert werden.

Burnout und Depression

Es wird gerne in die Kategorie der neuen Zivilisationskrankheiten gebucht oder gar als Modeerscheinung abgetan. Die Rede ist von Burnout. In der Literatur wird diese Erkrankung meist mit einer tiefgreifenden körperlichen und emotionalen Erschöpfung gleichgesetzt oder als ein Ausgebranntsein in Bezug auf den Beruf bezeichnet. Eine klinisch gesicherte Diagnose gibt es nicht.

Jedoch steht Burnout der Definition der Depression sehr nah. Drei Kernsymptome sind bei beiden Krankheitsphänomen identisch: emotionale Erschöpfung, persönlich empfundener Leistungsabfall und eine zunehmende Distanz zu Familie, Freundes- und Kollegenkreis. Doch sowohl Burnout als auch Depression sind heilbar. Moderne Therapieformen können gute Erfolge nachweisen.

Eine der hilfreichsten Strategien gegen Burnout ist der Kontakt zu einer vertrauenswürdigen Person. Dies kann ein Familienmitglied, der Partner oder die Partnerin, eine Arbeitskollegin oder ein Freund sein. Wir bieten den Beschäftigten des UKW diese Unterstützung durch Gespräche an. 

Stressmanagement

Bevor es jedoch überhaupt so weit kommt, dass gereizte Stimmung, Schlaflosigkeit, Müdigkeit oder Niedergeschlagenheit die Lebensqualität schmälern, sollten Maßnahmen ergriffen werden, welche Stress reduzieren. In Gesprächen unterstützen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn das Gleichgewicht zwischen Arbeitsbelastung und Entspannung gestört ist. Wir geben Tipps, die ein mögliches Burnout verhindern können und Informationen dazu, wo und welche Hilfe geboten wird. Entscheidend ist, dass wir die Betroffenen darin unterstützen, ihre Balance wieder zu finden und eine professionelle Distanz zum Arbeitsalltag aufzubauen.

In gleicher Weise stehen wir für Gespräche mit Beschäftigten zur Verfügung, die nach einer depressiven Erkrankung an den Arbeitsplatz zurückkehren. Was erwartet sie am Arbeitsplatz? Worauf sollten sie achten, damit die Erkrankung nicht erneut auftritt? Diese Fragen werden häufig gestellt und wir begleiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne bei ihrer Rückkehr in den Arbeitsalltag. Gerne verweisen wir auch auf die Informationsseiten des Bündnis gegen Depression.   

Nutzen Sie hier auch unsere Informationsveranstaltungen sowie verschiedene Trainingsangebote der Akademie des Universitätsklinikums.

Ansprechpartner

Portraitfoto: Dr. Susanne Buld

Dr.
Susanne Buld

Leitung, Beratung, Coaching, Gesundheitsförderung

+49 931 201-54441

Portraitfoto von Dr. Eva Schnabel

Dr.
Eva Schnabel

Beratung, Suchtprävention, Gesundheitsförderung

+49 931 201-54442

Anschrift

Stabsstelle Betriebliche Sozial- und Konfliktberatung | Beratungsstelle für Mitarbeiter und Führungskräfte | Josef-Schneider-Straße 4 (C14, unterhalb der Frauenklinik) | 97080 Würzburg | Deutschland

schließen