Mutterschutz

Sobald Sie als eine unserer Mitarbeiterinnen eine bestehende Schwangerschaft melden, ist Ihr Arbeitgeber verpflichtet, Ihren Arbeitsplatz so zu gestalten, dass Ihre Gesundheit und die Ihres Kindes nicht gefährdet sind. Hierzu wird er eine individuelle Beurteilung des Arbeitsplatzes vernehmen.

Dies umfasst sowohl einen ausgewogenen Wechsel zwischen stehenden und sitzenden Arbeiten sowie das eingeschränkte Heben und Tragen von Lasten über fünf Kilogramm.
Gerade am Anfang einer Schwangerschaft heißt es, vorsichtig zu sein. Daher empfehlen wir Ihnen, Ihren Arbeitgeber rechtzeitig zu informieren. Dieser ist dazu verpflichtet, Schutzmaßnahmen durchzuführen. Stresssituationen sind zu vermeiden. Des Weiteren sollte die Einwirkung von gesundheitsgefährdenden Gefahrstoffen, Strahlungen, Lärm und infektiösem Material vermieden werden. Arbeiten mit Notfallcharakter sind auszuschließen.

Gefährliche Arbeitsstoffe

Generell besteht für Schwangere und stillende Mütter ein Beschäftigungsverbot bei Arbeiten mit chemischem Material, wenn die sogenannte Auslöseschwelle überschritten wird. Dies schließt zum Beispiel Laboratorien mit ein, aber auch Narkosegase in Operations- oder Kreißsälen. Der Umgang mit krebserzeugenden, fruchtschädigenden oder erbgutverändernden Gefahrstoffen ist für werdende Mütter strikt verboten.

Riskante Infektionsbereiche

Tätigkeiten mit Infektionsgefahr dürfen von werdenden und stillenden Müttern nicht ausgeführt werden. Beschäftigungen mit mäßigen Infektionsgefahren dürfen Sie als werdende oder stillende Mutter unter Verwendung der Schutzausrüstung nachgehen. Ausführlichere Informationen finden Sie in unserem Merkblatt zum Mutterschutz.

Strahlenschutz

Tätigkeiten in Kontroll- und Überwachungsbereichen sind schwangeren und stillenden Frauen nicht grundsätzlich untersagt; die Entscheidung über Zutrittsgewährung trifft der Strahlenschutzbeauftragte. Daher ist es wichtig, auch den Strahlenschutzbeauftragten über Schwangerschaft und Stillzeit zu informieren. Die maximale effektive Dosis darf wie bei anderen genehmigungspflichtigen Tätigkeiten im Jahr maximal bei 1 mSv liegen.

Kontakt und Beratung

Sie haben noch Fragen zum Mutterschutz?
Dann wenden Sie sich an unseren Betriebsärztlichen Dienst

Terminvereinbarung: +49 931-8472 oder +49 931-82472
Verwaltung: +49 931 31-82470 oder +49 931 31-82471
E-Mail: betriebsarzt@ uni-wuerzburg.de

Beratung zum Strahlenschutz und zur Röntgenverordnung erteilt die Strahlenschutzstelle der Universität Würzburg:

Marcusstraße 9-11
97070 Würzburg
Telefon: +49 931-2080 oder +49 931-2081
E-Mail: strahlenschutzstelle@ zv.uni-wuerzburg.de

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