Aktuelle Pressemitteilungen

Wie entstehen Angststörungen?

Neue Forschungsergebnisse geben Aufschluss über die biologischen Ursachen von Angstzuständen, einer der weltweit häufigsten psychischen Erkrankungen

Porträts der vier Forschenden in einem Bild
Prof. Jürgen Deckert (oben links) ist u. a. Letztautor der genetischen Studie zu Angsterkrankungen. Aus Würzburg waren außerdem Privatdozentin Heike Weber (oben rechts), Prof. Angelika Erhardt-Lehmann und Prof. Paul Pauli an dem internationalen Forschungsprojekt beteiligt. Collage mit Bildern von Main-Post (Thomas Obermeier), JMU (Jonas Blank), UKW (Kirstin Linkamp)
Porträt von Jürgen Deckert
Jürgen Deckert, von 2006 bis 2024 Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am UKW, seit 2024 Senior-Professor am Lehrstuhl für Klinische Epidemiologie und Biometrie der JMU, teilt sich die Letztautorenschaft der Nature Genetics-Publikation mit Thalia C. Eley, Manuel Mattheisen und John M. Hettema. © Main-Post / Thomas Obermeier

Eine neue am 3. Februar 2026 in Nature Genetics veröffentlichte Studie der Texas A&M University (USA), der Dalhousie University (Kanada), des King's College (UK) und der Universitätsmedizin Würzburg (Deutschland) zeigt: Angsterkrankungen entstehen auf dem Boden einer genetischen Vulnerabilität vergleichbar anderen psychischen Erkrankungen. Durch die Identifizierung robuster genetischer Signale, die neue Einblicke in die biologischen Grundlagen dieser schwerwiegenden Erkrankungen bieten, trägt diese internationale Studie dazu bei, präzisere und wirksamere Ansätze für Prävention und Behandlung zu entwickeln.

Würzburg. Etwa jeder Vierte leidet irgendwann in seinem Leben an einer Angsterkrankung. Dazu zählen die Panikerkrankung, also plötzlich auftretende, heftige Angstanfälle, die generalisierte Angsterkrankung, bei die Betroffenen sich über einen längeren Zeitraum übermäßig, schwer kontrollierbare Sorgen über alltägliche Dinge machen, aber auch Phobien vor konkreten Objekten oder Situationen. Trotz der weiten Verbreitung sind die biologischen Grundlagen von Angstzuständen nach wie vor kaum verstanden. 

In der bislang größten genetischen Studie zu Angsterkrankungen, die gerade in der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlicht wurde, analysierte ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden der Texas A&M University (USA), der Dalhousie University (Kanada), des King's College (UK) und dem Universitätsklinikum Würzburg (UKW) mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) genetische Daten aus 36 unabhängigen Stichproben mit mehr als 120.000 Menschen, bei denen eine Angsterkrankung diagnostiziert wurde, und fast 730.000 Menschen ohne Angsterkrankungen. Diese 2017 aus Würzburg angestoßene Untersuchung im Rahmen des Psychiatric Genomic Consortium identifizierte 58 genetische Varianten, die mit Angstzuständen in Verbindung stehen und von denen die meisten zuvor noch nicht identifiziert worden waren. 

Prof. John Hettema (Texas A&M University, USA): „Angsterkrankungen und ihre zugrunde liegenden genetischen Risikofaktoren sind im Vergleich zu anderen psychischen Erkrankungen bislang nur unzureichend erforscht worden, sodass diese Studie einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis dieser wichtigen Erkrankungen leistet.“

Polygenes Risiko für Angsterkrankungen ähnelt dem anderer psychischer Erkrankungen

Die Ergebnisse zeigen, dass Angsterkrankungen nicht durch ein einzelnes „Angstgen“ verursacht werden, sondern durch zahlreiche genetische Varianten im gesamten Genom beeinflusst werden, von denen jede einen kleinen Beitrag leistet. Dieses Muster – bekannt als polygenes Risiko – spiegelt wider, was auch bei anderen komplexen psychischen Erkrankungen wie Depressionen beobachtet wurde.

Die Forschenden fanden starke genetische Überschneidungen zwischen Angsterkrankungen und verwandten Erkrankungen und Merkmalen wie Depressionen, Neurotizismus, posttraumatischer Belastungsstörung und Suizidversuchen, was ein Grund sein kann, warum diese Erkrankungen so häufig gemeinsam auftreten.

Prof. Thalia Eley (King’s College London, UK): „Dies ist ein spannender Fortschritt in der Angstgenetik. In einer Zeit, in der die Angstzustände bei jungen Menschen rapide zunehmen, ist es von entscheidender Bedeutung, unser Verständnis dafür zu vertiefen, was Menschen biologisch anfällig macht. Ich hoffe, dass Daten wie diese mit der Zeit dazu beitragen können, besonders anfällige Personen zu identifizieren, um frühzeitig eingreifen zu können.“

Gene, die am GABAergen Signalweg beteiligt sind, werden ergänzt durch Gene aus neuen Signalwegen

Insbesondere bestätigte die Studie Gene, die an der sogenannten GABAergen Signalübertragung beteiligt sind, einem wichtigen System, das die Gehirnaktivität reguliert. GABA ist bereits Zielstoff mehrerer bestehender Medikamente gegen Angstzustände, was übereinstimmende Hinweise auf Gehirnschaltkreise und Neurotransmittersysteme liefert, von denen seit langem vermutet wird, dass sie an Angstzuständen beteiligt sind.

Die Ergebnisse sprechen zwar nicht für den Einsatz von Gentests zur Diagnose von Angstzuständen, doch die Identifizierung spezifischer Gene und biologischer Signalwege, die zu psychischen Problemen beitragen, könnte helfen, besser zu verstehen, wie Angstzustände entstehen, und könnte letztendlich zur Entwicklung neuer Behandlungsmethoden oder zur Verbesserung bestehender Therapien beitragen. 

Prof. Jürgen Deckert (UKW, JMU, Deutschland): „Die Ergebnisse der Studie liefern Hinweise auf die Rolle einer Reihe bisher unbekannter molekularer Signalwege in der Ätiologie von Angstzuständen, die über den GABAergen Signalweg hinausgehen. Sie bilden die Grundlage für zukünftige Studien in Zellkulturen, Tiermodellen und am Menschen, die zu einem besseren Verständnis der Neurobiologie von Angstzuständen und damit zu innovativen und individualisierten Therapien beitragen werden.“

Interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht neue Erkenntnisse im Interesse der Betroffenen

In der Universitätsmedizin Würzburg besteht seit 20 Jahren ein Forschungsschwerpunkt zu Furcht, Angst und Angsterkrankungen. Dieser wurde zwischen 2006 und 2020 vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Psychotherapienetze sowie zwischen 2008 und 2020 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Sonderforschungsbereiches TRR 58 gefördert und mit Nachfolgeprojekten bis jetzt unterstützt. In diesen Verbünden forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Humanmedizin (Psychiatrie und Neurobiologie) und Humanwissenschaften (Psychologie) zusammen zu den Ursachen und zu neuen Therapien von Angsterkrankungen.

Ein Beispiel für die Kultur der interdisziplinären Zusammenarbeit lokal, national und international, die die Exzellenz des Forschungsstandortes Würzburg ausmacht

Prof. Paul Pauli, der Präsident der JMU und von 2016 bis 2020 Standortsprecher des Sonderforschungsbereiches, resümiert: „Die Forschung zu Angsterkrankungen ist ein Leuchtturm der Forschung am Universitätsklinikum und an der Universität. Sie zeigt beispielhaft wie hier in vielen Bereichen interdisziplinäre Zusammenarbeit regional, national und international gelebt wird und zu Exzellenz führt.“

Publikation
Strom, N.I., Verhulst, B., Bacanu, SA. et al. Genome-wide association study of major anxiety disorders in 122,341 European-ancestry cases identifies 58 loci and highlights GABAergic signaling. Nat Genet (2026). https://doi.org/10.1038/s41588-025-02485-8

Porträts der vier Forschenden in einem Bild
Prof. Jürgen Deckert (oben links) ist u. a. Letztautor der genetischen Studie zu Angsterkrankungen. Aus Würzburg waren außerdem Privatdozentin Heike Weber (oben rechts), Prof. Angelika Erhardt-Lehmann und Prof. Paul Pauli an dem internationalen Forschungsprojekt beteiligt. Collage mit Bildern von Main-Post (Thomas Obermeier), JMU (Jonas Blank), UKW (Kirstin Linkamp)
Porträt von Jürgen Deckert
Jürgen Deckert, von 2006 bis 2024 Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am UKW, seit 2024 Senior-Professor am Lehrstuhl für Klinische Epidemiologie und Biometrie der JMU, teilt sich die Letztautorenschaft der Nature Genetics-Publikation mit Thalia C. Eley, Manuel Mattheisen und John M. Hettema. © Main-Post / Thomas Obermeier

Premiere am UKW: Interprofessionelle Ausbildungsstation „WIPSTA“ stärkt Zusammenarbeit von Pflege und Medizin

UNIVERSITÄTSKLINIKUM SETZT DEUTLICHES ZEICHEN FÜR INTERPROFESSIONELLES LEHREN UND LERNEN

Pflegeazubis und Medizinstudierende sprechen an einem Visitenwagen
Vom 23. Februar bis zum 5. März 2026 versorgen Pflegeauszubildende und Medizinstudierende erstmals gemeinsam und weitgehend eigenständig Patientinnen und Patienten auf der Würzburger Interprofessionellen Ausbildungsstation (WIPSTA). © Marc Abraham, UKW

Gemeinsam Verantwortung übernehmen, das Gelernte in einem realistischen Umfeld umsetzen und voneinander profitieren, das sind die Ziele von „WIPSTA“, der neuen interprofessionellen Ausbildungsstation am Universitätsklinikum Würzburg (UKW). Vom 23. Februar bis zum 5. März 2026 werden erstmals Pflegeauszubildende und Medizinstudierende gemeinsam und weitgehend eigenständig Patientinnen und Patienten auf einer viszeralchirurgischen Station versorgen.

Würzburg. Sieht die OP-Naht reizlos aus? Sollte vor der Entlassung noch ein Kontroll-Röntgen erfolgen? Ist die nachstationäre Versorgung gesichert, der Medikamentenschrank ausreichend gefüllt – und reicht das Personal für den nächsten Spätdienst? 20 Pflegeauszubildende im dritten Ausbildungsjahr und vier Medizinstudierende im Praktischen Jahr werden bald Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden. 

Auf der Würzburger Interprofessionellen Ausbildungsstation (WIPSTA) übernehmen die angehenden Fachkräfte vom 23. Februar bis zum 5. März 2026 erstmals gemeinsam und weitgehend eigenständig die Verantwortung für die Versorgung von 26 viszeralchirurgischen Patientinnen und Patienten sowie für alle organisatorischen Aufgaben, die den Stationsalltag prägen.

WIPSTA ist ein Gemeinschaftsprojekt der Pflegedirektion, des Zentrums für Studiengangsmanagement und -entwicklung sowie der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Transplantations-, Gefäß- und Kinderchirurgie am UKW. Das realistische Lernumfeld fördert gemeinsames Lernen auf Augenhöhe, stärkt das Verantwortungsbewusstsein sowie die Kommunikation zwischen den Berufsgruppen und verbessert die interprofessionelle Entscheidungsfähigkeit. Dadurch werden die angehenden Gesundheitsfachkräfte auf die zunehmend vernetzte Versorgungspraxis vorbereitet. „Wenn die Berufsgruppen später selbstverständlich zusammenarbeiten sollen, ist es nur folgerichtig, dass sie auch gemeinsam ausgebildet werden, also miteinander und voneinander lernen,“ betont Prof. Sarah König, Studiendekanin der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg.

Die Lernenden erleben, wie sich interprofessionelles Handeln positiv auf die Versorgungsqualität sowie die Zufriedenheit im Team und bei den Patientinnen und Patienten auswirkt. „Für unsere Pflegeauszubildenden ist es etwas ganz Besonderes, eine Station eigenverantwortlich zu führen. Gemeinsam mit den Medizinstudierenden erleben sie hautnah, wie wichtig gute Abstimmung und gegenseitiges Vertrauen im Alltag sind,“ sagt Rainer Janotta, Klinikpflegedienstleitung am UKW. 

Intensive Vorbereitung auf den Praxiseinsatz

Bevor die Pflegeauszubildenden und Medizinstudierenden die Station in der Viszeralchirurgie übernehmen, durchlaufen sie gemeinsam eine dreitägige Vorbereitungsphase. Dabei trainieren sie zentrale Aufgaben wie Wund- und Stomaversorgung, klinische Dokumentation, Medikationsmanagement, Visitenführung sowie strukturierte Übergaben. Praktische Fertigkeiten werden an Simulatoren und Modellen eingeübt, während die Teamkoordination und Kommunikation in Rollenspielen trainiert wird.

Eine anschließende Einarbeitungswoche dient dem Kennenlernen der Stationsabläufe. Danach tragen die Teilnehmenden zwei Wochen lang Verantwortung für die gesamte Organisation, Dokumentation und Patientenversorgung. Dabei gibt es eng geknüpfte Sicherheitsnetze.

Höchste Patientensicherheit ist gewährleistet

Dem neuen Stationsteam steht während des gesamten Projekts fachkundige Unterstützung zur Seite. Erfahrene Pflegefachpersonen, Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, Lehrbeauftragte sowie Ärztinnen und Ärzte unterstützen das Team im Hintergrund. Sie begleiten die Arbeit kontinuierlich, greifen bei Bedarf unterstützend ein, fördern Reflexion und geben gezielte Rückmeldungen. 

Zum Abschluss des Projekts ziehen alle Beteiligten gemeinsam Bilanz, identifizieren Herausforderungen und entwickeln Impulse für die Weiterentwicklung von WIPSTA.

Von Anfang an gemeinsam arbeiten

Mit WIPSTA setzt das UKW ein deutliches Zeichen für eine zukunftsorientierte und teamorientierte Ausbildung. Das Projekt knüpft an das am UKW etablierte Format „Pflegeauszubildende leiten eine Station“ an und erweitert es gezielt um die ärztliche Perspektive. Die interprofessionelle Ausbildungsstation schließt somit eine wichtige Lücke zwischen pflegerischer und ärztlicher Ausbildung und leistet einen Beitrag zur Entwicklung einer modernen, patientenzentrierten Gesundheitsversorgung. 

Studie zu Salzempfindlichkeit

Kann ein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel die individuelle Salzempfindlichkeit beeinflussen? Diese Frage untersucht eine Studie der Uni Würzburg. Gesucht werden dafür gesunde Männer und Frauen zwischen 55 und 65 Jahren.

Symbolbild zum hohen Konsum von Kochsalz.
Ein hoher Konsum von Kochsalz kann zu Bluthochdruck führen. Allerdings reagieren Menschen unterschiedlich empfindlich auf Salz. (Bild: Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie / mit KI generiert)

Bluthochdruck ist eine weit verbreitete Erkrankung, die unbehandelt langfristig das Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschäden erhöhen kann. Bei seiner Entstehung spielen mehrere Faktoren eine Rolle, unter anderem ein hoher Kochsalzkonsum. Allerdings reagiert nicht jeder Mensch gleich auf Salz: Etwa jede dritte Person gilt als salzempfindlich.

Da nur ein Teil der Bevölkerung salzempfindlich reagiert, ist es für viele Menschen relevant zu wissen, ob sie selbst davon betroffen sind. Die individuelle Salzempfindlichkeit kann mit einem einfachen Test bestimmt werden, für den nur ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere benötigt wird. Professorin Petra Högger und ihr Team am Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie untersuchen in dieser Studie, ob die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels einen Einfluss auf die Salzempfindlichkeit haben kann.

Die Studienteilnahme dauert insgesamt eine Woche und umfasst zwei kurze Termine am Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie (jeweils ca. 20 Minuten).

Was Interessierte wissen müssen

Gesucht werden Frauen und Männer im Alter von 55 bis 65 Jahren, die keine herz-kreislaufwirksamen Medikamente oder pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel regelmäßig einnehmen und in den letzten vier Wochen keine Antibiotika eingenommen haben. Für die Teilnahme wird eine Pauschale von 50 Euro gezahlt.

Interesse oder Fragen?

Wer aktuelle Forschung unterstützen und mehr über seine Salzempfindlichkeit erfahren will, kann sich per Mail bei Maria Loka Hanna melden. E-Mail: maria.loka-hanna@ uni-wuerzburg.de 

 

einBlick - Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 03.02.2026
 

Symbolbild zum hohen Konsum von Kochsalz.
Ein hoher Konsum von Kochsalz kann zu Bluthochdruck führen. Allerdings reagieren Menschen unterschiedlich empfindlich auf Salz. (Bild: Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie / mit KI generiert)

Antibiotikaresistenzen: Auf der Spur intrazellulärer Erreger

Camilla Ciolli Mattioli erforscht Überlebensstrategien von Bakterien in Wirtszellen. Die Biotechnologin ist neue Gruppenleiterin am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung und Juniorprofessorin an der Uni Würzburg.

Camilla Ciolli Mattioli
Camilla Ciolli Mattioli erforscht, warum Erreger wie beispielsweise Salmonellen so widerstandsfähig gegen Antibiotika und das Immunsystem macht. (Bild: Gunnar Bartsch / Universität Würzburg)

Antibiotika zählen zu den größten Errungenschaften der modernen Medizin. Doch immer mehr Krankheitserreger entwickeln inzwischen Resistenzen gegen sie. Einige Keime entziehen sich der antimikrobiellen Wirkung sogar vollständig, indem sie sich im Inneren menschlicher Zellen verstecken. Diesen intrazellulären Bakterien widmet sich die Biotechnologin Camilla Ciolli Mattioli. Ab Februar leitet sie eine neue Arbeitsgruppe am Würzburger Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und tritt zeitgleich eine Juniorprofessur an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) an.

Mit ihrer neuen Arbeitsgruppe „Systemmikrobiologie intrazellulärer Pathogene“ möchte Camilla Ciolli Mattioli eben jene Mechanismen entschlüsseln, die intrazelluläre Erreger so widerstandsfähig machen: In ihrer Forschung wird sie der Frage nachgehen, wie diese Mikroben – zum Beispiel Salmonellen – in Wirtszellen überleben, dort persistieren und der Zerstörung durch das menschliche Immunsystem entgehen.

„Diese Art von Bakterien ist besonders schwer zu bekämpfen“, erklärt die Biotechnologin. „Indem sich die Keime in unseren Zellen ‚verkriechen‘, sind sie sowohl vor unserer Immunabwehr als auch vor vielen Antibiotika geschützt.“ Um zu verstehen, wie ihnen das gelingt, ist ein detaillierter Blick auf die Wechselwirkungen zwischen Wirt und Erreger notwendig. Dieser sollte auf Einzelzellniveau erfolgen und möglichst realistische Infektionsmodelle einbeziehen.

Neue Technologien, neue Einblicke

Mit herkömmlichen Methoden lassen sich diese komplexen Interaktionen bislang nur unzureichend abbilden. Genau hier setzt die Arbeitsgruppe von Ciolli Mattioli an: Am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI), einem Standort des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Kooperation mit der Universität Würzburg, entwickelt sie innovative Plattformen, mit denen sich die Genexpression von Wirtszellen und Bakterien während einer Infektion gleichzeitig und mit Einzelzellauflösung erfassen lässt.

Dabei kombiniert das Team räumliche, zeitliche und phänotypische Informationen und nutzt unter anderem bildgestützte Zellsortierung. Das Ziel besteht darin, molekulare Schalter zu identifizieren, die darüber entscheiden, ob ein Bakterium überlebt, in einen Ruhezustand übergeht oder vom Wirt ausgeschaltet wird.

Langfristig möchte Camilla Ciolli Mattioli mit ihrer Forschung neue Ansatzpunkte für die Bekämpfung antibiotikaresistenter Infektionen schaffen. „Wenn wir verstehen, an welchen Stellen die Überlebensstrategien der Bakterien angreifbar sind, können wir Infektionen gezielt stoppen“, sagt sie.

Über Camilla Ciolli Mattioli

Camilla Ciolli Mattioli studierte Biotechnologie an der Universität Florenz (Italien) und promovierte im Jahr 2019 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit am Berliner Institut für Medizinische Systembiologie des Max Delbrück Center konzentrierte sie sich auf die Mechanismen, die die RNA-Lokalisierung und lokale Translation in eukaryotischen Zellen steuern. Anschließend erhielt sie ein Marie Skłodowska-Curie Individual Fellowship und arbeitete als Postdoktorandin im Labor von Roi Avraham am Weizmann Institute of Science in Rehovot (Israel), wo sie erforschte, wie die phänotypische Heterogenität von Bakterien den Verlauf von Infektionen beeinflusst. Ab Februar 2026 wird sie als Nachwuchsgruppenleiterin am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) sowie als Juniorprofessorin an der Universität Würzburg tätig sein.

Zur Forschungsgruppe „Systemmikrobiologie intrazellulärer Pathogene“

 

einBlick - Das Online-Magazin der Universität Würzburg vom 03.02.2026

Pressemitteilung HIRI Helmholtz - Institut für RNA-basierte Infektionsforschung

 

Camilla Ciolli Mattioli
Camilla Ciolli Mattioli erforscht, warum Erreger wie beispielsweise Salmonellen so widerstandsfähig gegen Antibiotika und das Immunsystem macht. (Bild: Gunnar Bartsch / Universität Würzburg)

Stern-Titelstory: Tipps eines UKW-Experten zu Rückenschmerzen

Das Nachrichtenmagazin Stern widmet die Titelgeschichte seiner Ausgabe 5/2026 den Therapiemöglichkeiten bei Rückenschmerzen. Unter den dabei zitierten Experten ist auch Stefan Lindner, Schmerzphysiotherapeut und Sportwissenschaftler aus dem Virtual-Reality-Team am Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin am Lehrstuhl Schmerzmedizin des Uniklinikums Würzburg.

Porträt Stefan Lindner
Als Physiotherapeut und Sportwissenschaftler hat Stefan Lindner für das Nachrichtenmagazin Stern Expertenstatus bei der Behandlung von chronischen Rückenschmerzen. © Stefan Lindner

Würzburg. „Gesunder Rücken“ – so heißt die Titelgeschichte der Ausgabe 5/2026 des Nachrichtenmagazins Stern, die am 29. Januar dieses Jahres erschien. Auf der achtseitigen Heftstrecke beleuchten unter anderem acht Expertinnen und Experten populäre Mythen über Rückenschmerzen und geben Einblicke in ihre Forschung. Unter diesen Fachleuten findet sich auch Stefan Lindner, Physiotherapeut und Sportwissenschaftler am Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin (ZiS) der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Uniklinikums Würzburg. In dem Artikel beschreibt er die Möglichkeiten, die sich aus dem Einsatz von Virtual Reality (VR) bei chronischen Rückenschmerzen aufgetan haben. Eine Kernbotschaft dabei: „Digitale Therapien können dem Gehirn neue, positive Bewegungserfahrungen vermitteln und dabei helfen, eingefahrene Schmerz- und Angstmuster zu verändern.“ Aus Sicht des ZiS ist VR ein modernes Werkzeug innerhalb eines interdisziplinären multimodalen Konzepts, das weiter erforscht werden muss, damit es zum Beispiel über digitale Gesundheitsanwendungen in der Breite eingesetzt werden kann. „Bewegung bleibt der zentrale Baustein, VR ist der Türöffner“, so Lindner im Stern. 

Ergebnisse langjähriger interdisziplinärer Team-Arbeit 

Die im Stern beschriebenen Behandlungsmöglichkeiten fußen auf langjährigen, vom Bundesforschungsministerium geförderten wissenschaftlichen Arbeiten. An diesen waren neben dem Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin des Uniklinikums Würzburg auch der von Prof. Dr. Heike Rittner geleitete Lehrstuhl für Schmerzmedizin und das Institut für Psychologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie die HMU Health and Medical University Potsdam und das neu gegründete Unternehmen ReliefVR beteiligt.

Text: Pressestelle / UKW

 

Porträt Stefan Lindner
Als Physiotherapeut und Sportwissenschaftler hat Stefan Lindner für das Nachrichtenmagazin Stern Expertenstatus bei der Behandlung von chronischen Rückenschmerzen. © Stefan Lindner

Neue Ausstellung an der JMU zeigt Würzburger Nobelpreisträger und ihre Forschung

Vor 125 erhielt Wilhelm C. Röntgen den ersten Nobelpreis weltweit. Als einer von 14 Nobelpreisträgern der Universität Würzburg steht er nun im Fokus einer Ausstellung, die die Würzburger Nobelpreisgeschichte würdigt.

 

In einer Ausstellung würdigt die Universität Würzburg ihre 14 bisherigen Nobelpreisträger.
Mit dieser Ausstellung würdigt die Universität Würzburg ihre 14 bisherigen Nobelpreisträger – der erste war Wilhelm Conrad Röntgen. (Brandstätter/JMU)

Röntgen war der erste von insgesamt 14 Wissenschaftlern, die an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) geforscht oder gelehrt haben und mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden. Ihre Leistungen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Ausgezeichnet! 14 Würzburger Nobelpreisträger – geniale Köpfe, die die Welt veränderten“, die 2026 an mehreren öffentlich zugänglichen Orten in Würzburg zu sehen ist.

„Wir würdigen mit dieser Ausstellung eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte“, so Universitätspräsident Paul Pauli bei der Ausstellungseröffnung am Dienstag. „Sie steht stellvertretend für die exzellente Forschung an unserer Universität, für wissenschaftliche Neugier und für den Mut, neue Denkansätze zu wagen.“ Würzburgs Oberbürgermeister Martin Heilig schloss an: „Möge diese Ausstellung viele Menschen inspirieren. Und wer weiß: Vielleicht studiert oder forscht ja gerade eine Person an dieser Universität, die schon bald als 15. Nobelpreisträger oder -trägerin aus Würzburg ausgezeichnet wird? Das Potenzial dazu haben wir in Würzburg allemal.“

Wissenschaftliche Durchbrüche, die bis heute nachwirken

Die Ausstellung umfasst zwölf allgemeinverständliche Informationstafeln. Sie stellen die zentralen Entdeckungen der Würzburger Nobelpreisträger kompakt dar und zeigen, wie ihre Forschung bis heute nachwirkt – in der Medizin, in den Technik- und Naturwissenschaften und im Alltag. Neben Röntgen porträtiert die Ausstellung unter anderem den weltbekannten Chemiker Svante Arrhenius, der wichtige Grundlagen der modernen Elektrochemie legte, und den Mediziner Harald zur Hausen, dessen Forschung zu Humanen Papillomviren (HPV) den Weg für die Entwicklung einer Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs ebnete.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Einordnung der Nobelpreisgeschichte und dem Blick auf exzellente Forschung an der Universität Würzburg früher und heute. Zugleich greift sie die Rolle von Frauen in der Forschung auf und thematisiert die Frage, warum sich bislang nur Männer unter den Preisträgern aus Würzburg befinden. Entwickelt wurde die Ausstellung von der Pressestelle der Universität zusammen mit dem Universitätsarchiv.

Wissenschaft und Gesellschaft zusammenbringen

Die Ausstellung ist im Laufe des Jahres 2026 an mehreren Standorten in der Stadt zu sehen und kostenfrei: Im Januar und Februar kann sie im Lichthof der Neuen Universität am Sanderring 2 besichtig werden, vom 16. März bis zum 10. April im Mozartareal der Stadt Würzburg, vom 13. April bis zum 7. Mai im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude Z6 am Campus Hubland Süd und vom 15. bis zum 26. Juni im Foyer des Rudolf-Virchow-Zentrums am Campus Grombühl. Weitere Stationen sind vorgesehen und werden auf der Website der Universität Würzburg veröffentlicht [Link: https://go.uniwue.de/nobelpreisjahr].

Ausstellung im Zuge der Exzellenzbewerbung

Mit der Ausstellung verbindet die Universität Würzburg nicht nur den Blick auf ihre Geschichte, sondern auch auf ihre zukünftige Entwicklung. Aktuell befindet sich die JMU in der finalen Phase eines der härtesten wissenschaftlichen Wettbewerbe Deutschlands, der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern. Das Ziel: eine Förderung als „Exzellenzuniversität“, verbunden mit einer Millionensumme über mehrere Jahre.

„Ich freue mich sehr, dass die Nobelpreisträger-Ausstellung den Auftakt für dieses wichtige Jahr bildet“, so Pauli. „Sie zeigt, dass exzellente Forschung in Würzburg Tradition hat und zugleich Grundlage für die wissenschaftliche Arbeit der Zukunft ist.“

„Würzburg hat längst bewiesen, dass es exzellent ist – das zeigen nicht nur die 14 Nobelpreise der Vergangenheit“, bekräftigte Heilig. „Die Ambition der JMU, in den Kreis der absoluten Spitzenunis vorzustoßen, ist nicht nur gut für die Wissenschaft. Sie ist auch ein Motor für die gesamte Region.“

Zum Hintergrund: Im November 2025 hatte die Universität den Antrag auf einer Förderung als Exzellenzuniversität eingereicht. Vorausgegangen war eine Förderzusage der Deutschen Forschungsgemeinschaft für zwei Forschungsverbünde zur Quantenphysik und zur Nukleinsäure-Forschung (wir berichteten [Link: https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/erfolg-im-exzellenzwettbewerb-wuerzburger-spitzenforschung-setzt-sich-durch/]) – die Voraussetzung für eine Bewerbung als Exzellenzuniversität. Der nächste und entscheidende Schritt im Wettbewerb ist nun eine Vor-Ort-Begehung durch ein internationales Gutachtergremium Mitte April.

Kontakt

Dr. Esther Knemeyer, Pressesprecherin der Universität Würzburg, Tel. +49 931 31-86002, presse@ uni-wuerzburg.de 

 

Pressemitteilung der Universität Würzburg vom 29. Januar 2026
 

In einer Ausstellung würdigt die Universität Würzburg ihre 14 bisherigen Nobelpreisträger.
Mit dieser Ausstellung würdigt die Universität Würzburg ihre 14 bisherigen Nobelpreisträger – der erste war Wilhelm Conrad Röntgen. (Brandstätter/JMU)

Zweiter gemeinsamer Tag der Allgemeinmedizin Bayern Nord in Würzburg

Praxisnah, aktuell, interaktiv: Am 7. März 2026 treffen sich in Würzburg Ärztinnen und Ärzte, medizinisches Praxispersonal und Studierende zum Zweiten gemeinsamen Tag der Allgemeinmedizin Bayern Nord. Die ganztägige Veranstaltung bietet ein vielfältiges Workshop-Programm, eine Key Lecture zur Demenz und Raum für fachlichen Austausch.

Bild von Prof. Dr. Ildikó Gágyor (links) und Prof. Dr. Anne Simmenroth
Prof. Dr. Ildikó Gágyor (links) und Prof. Dr. Anne Simmenroth leiten das Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Würzburg. In Kooperation mit dem Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Erlangen veranstalten sie am 7. März 2026 den zweiten gemeinsamen Tag der Allgemeinmedizin Bayern Nord in Würzburg. © DEGAM / Antje Boysen

Würzburg. So vielfältig wie die Krankheitsbilder und die Menschen, die täglich in einer Hausarztpraxis betreut werden, ist auch das Workshop-Programm des „Zweiten gemeinsamen Tags der Allgemeinmedizin Bayern Nord“ am 7. März 2026. Es reicht von der Substitutionsbehandlung über ADHS und Notfalltraining für Praxisteams bis zu Wegen zur klimafitten Praxis und KI-gestützten Praxislösungen. 

Veranstaltet wird der Fortbildungstag vom Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) in Kooperation mit dem Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Erlangen. „Mit unserer gemeinsamen Veranstaltung bieten wir ein praxisnahes, vielfältiges und wissenschaftlich fundiertes Fortbildungsangebot. Außerdem möchten wir den Austausch zwischen den hausärztlichen Praxisteams und den bayerischen Lehrstühlen für Allgemeinmedizin stärken“, erklärt Prof. Dr. Anne Simmenroth. Gemeinsam mit Prof. Dr. Ildikó Gágyor leitet sie das Institut für Allgemeinmedizin am UKW. 

Die Veranstaltung findet von 09:00 Uhr bis 16:15 Uhr auf dem Gelände des UKW statt. Sie richtet sich an Hausärztinnen und -ärzte, Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung, Medizinische Fachangestellte, weiteres medizinisches Praxispersonal und Studierende. Auch andere interessierte Beschäftigte im Gesundheitswesen sind willkommen.

Breites Themenspektrum der Workshops

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein umfangreiches Workshop-Programm. Das Angebot umfasst drei DMP-Fortbildungen und eine Forschungswerkstatt. Drei Workshops mit didaktischem Fokus richten sich insbesondere an Lehrpraxen, Weiterbildungsbefugte und Lehrbeauftrage. 

Die von erfahrenen Expertinnen und Experten moderierten 21 Workshops decken ein breites Spektrum allgemeinmedizinischer Kernthemen sowie präventive und innovative Ansätze ab. Darunter: 

  • Versorgung chronischer Erkrankungen, z. B. Ulcus cruris
  • Diagnostik und Notfallmanagement, z. B. EKG-Interpretation, medikamentöser Schwangerschaftsabbruch, ADHS im Erwachsenenalter, opioidgestützte Substitutionsbehandlung
  • Psychosoziale und präventive Aspekte, z. B. Achtsamkeit, Resilienz, Patientenkommunikation
  • Innovative Praxisstrategien, z. B. Wege zur klimafitten Praxis, Einsatz von „Agentic AI“ und lokalen Sprachmodellen
  • Forschung und Lehre, z. B. Mitwirkung an allgemeinmedizinischer Forschung, Schulung für die Prüfungstätigkeit im Staatsexamen

„Wir freuen uns besonders, dass wir durch die Kooperation mit Erlangen auch für Medizinische Fachangestellte ein eigenes Workshop-Programm mit fünf Angeboten anbieten können. So profitieren alle Praxisbeteiligten gleichermaßen“, sagt Ildikó Gágyor. 

Das Programm ist auf der Website des Instituts für Allgemeinmedizin verfügbar.

Key Lecture: Demenz im Fokus

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung ist die Key Lecture von Prof. Dr. Horst Christian Vollmar von der Ruhr-Universität Bochum. Der ausgewiesene Demenz-Experte und DEGAM-Vertreter in der S3-Leitlinie „Demenz“ stellt aktuelle, teils kontrovers diskutierte Entwicklungen in der Demenzdiagnostik sowie neue therapeutische Optionen vor und lädt zu einer fachlichen Diskussion ein.

Anmeldung und Teilnahme

Der Besuch der Präsenzveranstaltung ist anmeldepflichtig und verbindlich. Interessierte können sich bis zum 20. Februar 2026 über das Bildungsportal der Akademie des UKW anmelden.

Informationen zu Teilnahmegebühren und Vergünstigungen sind ebenfalls auf der Website verfügbar.

 

Text: Annika Wolf / UKW