Grußworte

Dr. Markus Söder

Bayerischer Ministerpräsident

Das Universitätsklinikum Würzburg genießt als medizinische Forschungs­einrichtung weltweites Ansehen. Zugleich ist es ein leistungsfähiges Krankenhaus der Maximalversorgung und bietet den Bürgerinnen und Bürgern der gesamten Region Zugang zu Spitzenmedizin. Dabei kann das Klinikum auf eine mehr als 400-jährige Tradition zurückblicken. Ein wichtiger Schritt seiner Geschichte war der Bezug eines eigenen Gebäudes im Jahr 1921. Das Klinikum zog damals aus dem Juliusspital in das neu errichtete Krankenhaus in Grombühl.

Das Universitätsklinikum Würzburg steht beispielhaft für das Ziel der Bayerischen Staatsregierung, Spitzenforschung mit einer exzellenten Ausbildung des medizinischen Nachwuchses sowie einer optimalen, wohn­ortnahen Versorgung der Patientinnen und Patienten zu verbinden. Daran wird die baye­rische Politik auch künftig festhalten.

Die erfolgreiche Arbeit des Klinikums wäre nicht möglich, ohne das Engagement von Wissenschaftlern und Ärzten, der Pflegekräfte, des technischen Personals und der Verwaltung. Gerade in Zeiten der Pandemie leisten sie Außerordentliches. Das verdient Dank und Anerkennung.

Alles Gute für die weitere Arbeit!

Barbara Stamm

Präsidentin des Bayerischen Landtags a. D.

Meine herzlichen Glückwünsche zum 100-jährigen Bestehen des Luitpold-Campus am Universitäts­klinikum Würzburg. Nie wurde deutlicher sichtbar, niemals haben wir so stark zu spüren bekommen, wie wichtig eine verlässliche Gesundheitsversorgung ist. Gerade in den herausfordernden Zeiten einer Pandemie ist es für die Menschen von großer Bedeutung, eine hervorragende Krankenhausversorgung zu haben, da dies auch eine Vertrauensbasis schafft.

In 100 Jahren ist hier eine großartige Struktur gewachsen. Aus dem viel versprechenden, frisch gepflanzten Schössling, der das Luitpold­krankenhaus vor hundert Jahren war, ist ein weit verzweigter, starker Baum gewachsen. Und die Äste dieses Baumes tragen reiche Früchte.

Neben der qualitativ hervorragenden Gesundheitsversorgung, die hier für die Menschen seit einhundert Jahren vor Ort geleistet wird, können wir auch stolz auf den Wissenschaftsstandort sein, der hier in Würzburg geschaffen wurde. Die Medizin der Zukunft braucht eine exzellente Forschung, die Förderung innovativer Ideen und vor allen Dingen auch die Ausbildung hoch engagierter und fachlich bestens quali­fizierter Nachwuchskräfte.

Wir können uns glücklich schätzen, dass diese anspruchsvollen Anforderungen beispielhaft erfüllt sind und hier in Würzburg als gewach­sene Struktur verwirklicht werden konnten.

Mein herzliches Vergelt’s Gott an all diejenigen, die am Erfolg dieses „Jahrhundertwerks“ beteiligt waren und sind.

Bernd Sibler

Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst

Die Eröffnung des Luitpoldkrankenhauses vor 100 Jahren stellt einen zentralen Meilenstein in der Entwicklung des traditionsreichen Universitätsklinikums Würzburg dar. Zusammen mit der Julius-Maximilians-Universität, der ältesten bayerischen Landesuniversität, hat das UKW die Geschichte der Stadt nicht nur nachhaltig geprägt, sondern auch intensiv mitgestaltet.

Würzburg ist ein Fixpunkt der bayerischen Wissen­schafts­landschaft und gerade in der Medizin ein national wie international höchst renommierter Forschungsstandort, dessen Medizinische Fakultät auf eine mittlerweile fast 400-jährige Tradition zurückblicken kann. Aber auch die Rolle des Klinikums als essentieller Krankenversorger und Arbeitgeber in der Region darf nicht unterschätzt werden. Das Universitätsklinikum Würzburg ist der einzige Maximalversorger in Unterfranken und leistet europaweit sichtbare Krankenversorgung auf höchstem Niveau. Die herausragende Qualität der akademischen Lehre wird von allen Seiten geschätzt.

Auch das Stadtbild wurde und wird durch das Universitätsklinikum mitbestimmt. Mit den für die nächste Dekade geplanten Neubauten der Kopfkliniken und des Zentrums Frauen-Mutter-Kind auf dem 2019 erworbenen „Erweiterungs­gelände Nord“ positioniert sich das Universitätsklinikum für die Zukunft. Würzburg bietet hierfür optimale Bedingungen und ist für die kommenden Herausforderungen bestens gewappnet. Ich gratuliere sehr herzlich zum 100-jährigen Jubiläum und bin überzeugt, dass diese großartige Erfolgsgeschichte fort­ge­schrieben wird.

Prof. Dr. Paul Pauli

Präsident Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Die Einheit aus medizinischer Forschung, Lehre und Patientenversorgung hat in Würzburg gute und lange Tradition. Als die Universität 1402 gründet wurde, sollte auch eine Medizinische Fakultät nicht fehlen. Ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung unseres UKW war die Eröffnung des Luitpoldkrankenhauses am 2. November 1921. Die in der Würzburger Innenstadt untergebrachten Kliniken stießen Ende des 19. Jahrhunderts zusehends an ihre räumlichen und organisatorischen Grenzen. Mit dem Umzug in den Würzburger Stadtteil Grombühl war das Fundament gelegt für den bis heute in stetigem Wachstum begriffenen Luitpold-Campus.

Seitdem hat sich das Universitätsklinikum zahlreiche neue, zukunftsweisende Entwicklungs­möglichkeiten erschlossen. Wir haben heute ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit 19 Kliniken, diversen Forschungseinrichtungen, über 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie rund 3600 Medizinstudierenden. Zu­sammen mit der Universität ist das Klinikum der größte Arbeitgeber in der Region und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Mainfranken.

In den nächsten Jahren werden auf dem „Erweiterungsgelände Nord“ mehrere vielversprechende Bauprojekte realisiert. Die JMU ist stolz auf diese hervor­ragende Entwicklung des Universitätsklinikums, die es immer mit Nachdruck unterstützt hat und auch weiter unterstützen wird.

Im Namen der Universität Würzburg gratuliere ich zum 100-jährigen Jubiläum des Luitpoldkrankenhauses und wünsche dem UKW, dass es seine Erfolgsgeschichte einer Forschung, Lehre und Patientenversorgung auf höchstem Niveau noch lange fortschreibt.

Christian Schuchardt

Oberbürgermeister

Eine gute Gesundheitsversorgung ist für die Lebensqualität essentiell. Die Würzburger Bevölkerung kann sich daher glücklich schätzen, in einer Stadt mit einem besonders leistungsfähigen Gesundheits­wesen zu leben. Als einziges Krankenhaus der Maximalversorgung im Umkreis von 100 Kilometern spielt das Universitätsklinikum dabei eine zentrale Rolle. Die Corona-Pandemie hat noch unterstrichen, wie unentbehrlich es für die Krankenversorgung und das Krisenmanagement in Stadt und Region ist.

Die Spitzenforschung, die hier geleistet wird, trägt wesentlich zum internationalen Renommee unseres Wissenschaftsstandortes bei und kommt in Form modernster Therapiestandards wiederum den Patienten zugute. Und nicht zuletzt ist das UKW ein bedeutender Wirtschafts­faktor – als einer der größten Arbeitgeber in der Region und als Großunternehmen.

Als Oberbürgermeister bin ich dem Freistaat sehr dankbar, dass er keine Kosten scheut, damit das UKW seine lebenswichtigen Aufgaben in der Krankenversorgung sowie in Forschung und Lehre auch in Zukunft optimal erfüllen kann. Für die Stadt Würzburg bedeutet es eine erhebliche Ent­lastung, kein eigenes Krankenhaus unterhalten zu müssen. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danke ich von ganzem Herzen für die großartige Arbeit, die sie ebenso engagiert und empathisch wie kompetent und professionell leisten.

Die Inbetriebnahme des Standorts Luitpold-­krankenhaus am 2. November 1921 war ein bedeutender Meilenstein in der Erfolgsgeschichte einer der ältesten Uni­versitätskliniken Deutschlands. Mit meinen Glückwünschen zum Jubiläum verbinde ich die Hoffnung auf eine ebenso gute Zukunft – zum Wohl der Menschen in unserer Stadt und Region und darüber hinaus!

Thomas Eberth

Landrat

Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Kaum ein Zitat des Philosophen Arthur Schopenhauer ist so geläufig wie dieses. Die Corona-Pandemie hat eindrücklich vor Augen geführt, wie wichtig medizinische Versorgung, aber auch klinische Forschung und Entwicklung sind. Das UKW nimmt als überregionaler Gesundheitsversorger und Wissenschaftsstandort von nationalem wie internationalem Renommee eine ganz zentrale Rolle beim Schutz von Leben und Gesundheit ein.

Vor 100 Jahren begann die erfolgreiche Geschichte des Luitpold-Campus. Zu diesem Jubiläum gratuliert der Landkreis Würzburg sehr herzlich. Für die Menschen in unserer Region ist die medizinische Spitzenversorgung durch das UKW ein Glücksfall. Zudem ist das Klinikum ein wichtiger und attraktiver Arbeitgeber.

Die Stärke des Universitätsklinikums hängt eng mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Luitpold-Campus zusammen. Dem medizinischen Fortschritt folgend, gründeten sich neue Kliniken und trugen der zunehmenden Spezialisierung Rechnung. Dabei stieß Würzburg beispielgebende Entwicklungen an. So nahm das erste Kopfklinikum Deutschlands 1974 hier seinen Betrieb auf. Und auch die im internationalen Vergleich herausragende Krebsforschung am Standort Würzburg macht vielen Menschen Hoffnung.

Der Rückblick auf die Geschichte des Luitpold-Campus ist ebenso spannend wie der Ausblick in die Zukunft. Die Weichen für eine weiterhin heraus­ragende medizinische Versorgung, Forschung und Entwicklung in der Region sind gestellt. Ich danke allen, die sich täglich um das Wohl der Patientinnen und Patienten kümmern oder mit ihrer Forschungsarbeit dazu beitragen, dass wir gesund bleiben oder wieder gesund werden dürfen.