Philipp Höhne
Philipp Höhne studiert Humanmedizin im klinischen Abschnitt an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Seit März 2026 ist er als Doktorand Teil der Arbeitsgruppe Translationale Soziale Neurowissenschaften am Zentrum für Psychische Gesundheit.
In seinem Promotionsprojekt untersucht er, ob ein virtueller Hund Stressreaktionen beim Menschen reduzieren kann (soziales Puffern). Dabei betrachtet er sowohl körperliche Reaktionen wie die Hautleitfähigkeit als auch das subjektive Erleben, etwa anhand von Stimmungsumfragen. Im Zuge dessen wird geprüft, ob dies davon abhängt, wie stark der Hund sozial präsent wahrgenommen wird im Vergleich zu einer bloßen Anwesenheit ohne soziale Interaktion. Es wird davon ausgegangen, dass ein sozial präsenter Hund stärkere soziale Puffereffekte hervorrufen kann als ein lediglich gleichzeitig anwesender virtueller Hund.
Die Studie zielt darauf ab zu klären, ob und unter welchen Bedingungen ein virtueller Hund als sozialer Unterstützer wirken und dadurch Stressreaktionen beim Menschen reduzieren kann.
