Personalisierte Therapie affektiver Erkrankungen

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Affektive Störungen wie depressive und bipolare (d.h. manisch-depressive) Erkrankungen haben eine hohe Lebenszeitprävalenz und gehören zu den Erkrankungen mit den höchsten Raten von Erwerbsunfähigkeit. Sie gehen einher mit hoher Morbidität, Mortalität und erhöhter Komorbidität mit somatischen Erkrankungen, wie z.B. kardiovaskuläre oder neurologische Erkrankungen. Unsere heutigen Behandlungsstrategien sind jedoch nach wie vor nicht ausreichend effizient. Dies mag daran liegen, dass unser Verständnis der biologischen Ursachen stressbedingter psychischer Störungen immer noch nicht ausreichend ist. Auch sind die Zusammenhänge mit den internistischen Begleiterkrankungen noch nicht genügend untersucht. 

Ziele

Ein genaues Verständnis der pathophysiologischen Mechanismen affektiver Störungen würde es ermöglichen, Behandlungsstrategien auf diejenigen Systeme auszurichten, die ursächlich zur Erkrankung beitragen. Bislang werden psychische Störungen Symptom-basiert diagnostiziert, biologische Befunde fließen in die Diagnosestellung nicht mit ein. Dagegen ist schon gut belegt, dass unterschiedliche biologische Veränderungen die gleichen Symptome produzieren, während die gleichen biologischen Veränderungen auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Beschwerden hervorrufen können. Aus diesem Grund würde eine Kombination von Symptom-basierten und Biologie-basierten Diagnosen zu einer Verbesserung des Krankheitsverständnisses beitragen und eine Erweiterung der Behandlungsstrategien ermöglichen. Eine genaue Charakterisierung der Patienten durch Biomarker würde eine personalisierte Medizin ermöglichen, die auch Umwelt- und Entwicklungsfaktoren mit einschließt. Daher sollen Biomarker helfen, eine Stratifikation stress-assoziierter psychischer Störungen zu entwickeln, aber auch Faktoren einer Resilienz zu identifizieren und Prädiktoren für Therapieresponse und Nebenwirkungen zu finden. 

Leitung

Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Menke

E-Mail: Menke_A@ ukw.de

Tel.: 0931 201 76050; Fax: 0931 201 6076343

Mitarbeiter

Wissenschaftliche Mitarbeiter

Drittmittelfinanzierte Mitarbeiter

Medizinische Doktoranden

 

Ziele und Forschungsgebiete

Unsere Ziele sind

  • ein verbessertes Krankheitsverständnis durch Kombination von klinischen Symptomen und neurobiologischen Befunden und damit Stratifizierung von Patienten mit Depression
  • die Etablierung einer personalisierten Therapie durch Einsatz von Biomarkern.

Untersucht werden

Publikationen

Publikationen unserer Arbeitsgruppe finden Sie auf pubmed oder im Publikationsverzeichnis der Klinik.

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Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums | Margarete-Höppel-Platz 1 | 97080 Würzburg | Deutschland

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