Forschung

Die Schmerzmedizin der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie mit dem Labor für Molekulare Schmerzforschung beschäftigt sich seit vielen Jahren im Rahmen ihrer exzellenten Forschung mit den pathophysiologischen Grundlagen von Entzündungs- und Nervenschmerzen sowie mit deren Bedeutung für die Verbesserung bestehender Therapiekonzepte.

Klinische Forschergruppe (KFO 5001)

Dafür ist aber ein tiefes Verständnis zur individuellen Schmerzentstehung und -auflösung erforderlich. Den Mechanismen auf molekularer Ebene – aber auch in translationalen Ansätzen – geht das ZIS in der klinischen Forschergruppe KF0 5001 intensiv nach. Gemeinsam mit mehreren Fachdisziplinen wird das von der DFG geförderte Projekt unter den verschiedensten Aspekten beforscht.

Schwerpunkte der Forschung

Im Fokus unserer Forschungsarbeit stehen Veränderungen von Barrieren im zentralen und peripheren Nervensystem, G-Protein gekoppelte Rezeptoren in der Wahrnehmung von mechanischen Schmerzreizen, oxidierteLipide als schmerzverstärkende oder schmerzlindernde Mediatoren sowie regenerative Therapien. In translationalen Studien untersuchen wir Barrierestörungen und Veränderungen von nicht-kodierenden RNAs.

Weiterhin beteiligt sich das interdisziplinäre Zentrum für Schmerzmedizin (ZIS) an Medikamentenstudien und Versorgungsstudien von Schmerzpatientinnen und Patienten.

Grundlagenforschung

In Kooperation mit dem Bereich Neurowissenschaften der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg interessiert uns die Schnittstelle zwischen Nervensystem und nicht-neuronalen Zellen sowie die wechselseitige Beeinflussung. Wir untersuchen mit modernsten molekularen, zellulären und bildgebenden Techniken, was sich bei Schmerzen in präklinischen Modellen verändert und wie sich die Homöostase wieder einstellt, beziehungsweise mit innovativen Therapien wieder einstellen lässt.

Klinisch-translationale Forschung und Versorgungsforschung

In klinischen Studien erforschen wir die Ursachen des Komplexen Regionalen Schmerzsyndroms (CPRS) sowie des chronischen postoperativen Leistenschmerzes mit einer erweiterten klinischen und molekularen Diagnostik. Als Studienzentrum nehmen wir an Medikamentenstudien und Studien zur Versorgung von Schmerzpatienten zu Beginn der Erkrankung teil.

Teilnahme an klinischen Studien

Falls Sie unter chronischen Schmerzen leiden, an innovativen Therapien interessiert sind oder von einer noch intensiveren Untersuchung und Betreuung profitieren wollen, besteht die Möglichkeit, an einer klinischen Studie teilzunehmen. Dazu wenden Sie sich bitte an die Schmerztagesklinik.

Wissenschaftliche Mitarbeit

Wenn Sie Interesse haben, akuten und chronischen Schmerz besser zu verstehen und neue Therapiemöglichkeiten von der Zellkultur bis zur klinischen Anwendung zu entwickeln, freuen wir uns über ihre Bewerbung! Wir bieten sowohl Praktika im Labor, Promotionsarbeiten für Medizinstudierende und Masterarbeiten für Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler an. Auch für Anästhesistinnen und Anästhesisten in Weiterbildung gibt es spannende Forschungsprojekte von unterschiedlicher Dauer.  

Ansprechpartner

Portraitfoto: Prof. Dr. med. Heike Rittner

Prof. Dr. med.
Heike Rittner

Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie

+49 931 201-30251

PD Dr. med. Elmar-Marc Brede

PD Dr. med.
Elmar-Marc Brede

Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie

+49 931 201-30200

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

Öffnungszeiten

Schmerzambulanz
Montag bis Donnerstag
07:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Freitag
07:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Tagesklinik
Täglich
08:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Telefon

Schmerzambulanz
Dr. med. Elmar-Marc Brede
+49 931 201-30200

Schmerztagesklinik
Prof. Dr. med. Heike Rittner
+49 931 201-30251

 

 

E-Mail

schmerzambulanz@ ukw.de

schmerztagesklinik@ ukw.de

Fax

+49 931 201-30209 (Ambulanz)
+49 931 201-30259 (Tagesklinik)


Anschrift

Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin (ZIS) | Straubmühlweg 2a | Haus A9 | 97078 Würzburg | Deutschland

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