Aktuelle Meldungen

Facharztprüfung bestanden

Am 17.01.2022 hat Anna Borgmann von der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums vor dem Prüfungsausschuss der Bayerischen Landesärztekammer in München ihre Facharztprüfung erfolgreich abgelegt.

Sie darf nun die Bezeichnung Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie führen.

Hierzu gratulieren wir ganz herzlich!

Neue Mitarbeiter in der MKG-Chirurgie

Seit dem 01.01.2022 verstärken Dr. Fynn Terveer und Dr. Andreas Vollmer das Team der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit und neue Impulse durch die beiden Kollegen.

Neuer Oberarzt in der MKG-Chirurgie

Mit Wirkung zum 01.01.2022 wurde PD Dr. Dr. Stefan Hartmann zum Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie ernannt.

Special Issue im International Journal of Molecular Sciences - Mitarbeit als Guest Editors

Das International Journal of Molecular Sciences (IF 5,924) gibt ein Special Issue zum Thema "Molecular Mechanisms and Pathophysiology of Head and Neck Diseases" heraus.

Prof. Dr. Dr. Urs Müller-Richter und PD Dr. Dr. Stefan Hartmann von unserer Klinik fungieren in diesem Special Issue als Guest Editors.

Wir freuen uns sehr über diese Würdigung und hoffen auf viele interessante Manuskripte!

Weitere Informationen zum Special Issue

Die Deadline für die Einreichungen ist der 30.06.2022.

Neue Projektförderung durch das IZKF ab Januar 2022

Das interdisziplinäre Zentrum für klinische Forschung (IZKF) in Würzburg fördert ab Januar 2022 ein Forschungsprojekt unserer Klinik. Es handelt sich um einen gemeinsamen Antrag von Dr. Kai Kretzschmar vom Mildred Scheel-Nachwuchszentrum (MSNZ) der Universität Würzburg und PD Dr. Dr. Stefan Hartmann von der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie.

Inhaltlich geht es in diesem Projekt, welches neben Verbrauchsmitteln auch eine zusätzliche Postdoc- und eine MTA-Stelle für drei Jahre beinhaltet, um die Etablierung sogenannter Organoide von Kopf-Hals-Tumoren. Hierbei handelt es sich um dreidimensionale Zellkulturen, die aus den Tumoren von Patientinnen und Patienten generiert werden. Im Unterschied zu konventionellen, zweidimensionalen Zellkultursystemen kommen diese Organoide sowohl strukturell als auch genetisch, durch die Verwendung von Patientinnen- und Patientenproben, einem realen Tumor deutlich näher und stellen daher ein weniger artifizielles System zur Erforschung dieser Erkrankung dar. 

Neben der reinen Etablierung ist ein wesentlicher Bestandteil des gemeinsamen Projektantrages die Erforschung von Resistenzmechanismen immunonkologischer Therapien. Diese neue Therapieform ist seit einigen Jahren auch für Kopf-Hals-Karzinome zugelassen. Konzeptionell beruht diese Therapieform auf der Reaktivierung des Immunsystems gegenüber den Tumorzellen und kann so bei einem Teil der Patientinnen und Patienten zu einem deutlichen und langfristigen Ansprechen führen. Leider profitieren nur 15-20 Prozent der Patienten von dieser Therapie und Mehrzahl der Patientinnen und Patienten hat keinen Nutzen von derartigen Ansätzen. Ziel des Projektes ist es daher, mögliche Einflussfaktoren auf ein fehlendes Ansprechen auf diese Therapie zu erforschen und damit in Zukunft einen Beitrag zu einer besseren Patientenversorgung leisten zu können.

Ansprechpersonen

Dr. Kai Kretzschmar (MSNZ)
PD Dr. Dr. Stefan Hartmann (MKG)

Seed Grant zur Untersuchung chronisch entzündlicher Mundschleimhauterkrankungen eingeworben

Als klinischer Projektpartner konnte unsere Klinik zur erfolgreichen Antragsstellung von Dr. Kai Kretzschmar vom Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum (MSNZ) der Universität Würzburg beitragen.

Im Forschungsvorhaben, das vonseiten unserer Klinik von PD Dr. Dr. Stefan Hartmann betreut wird, geht es um die Aufklärung molekularer Mechanismen chronisch entzündlicher Mundschleimhautläsionen. Hierbei steht vor allen Dingen der orale Lichen planus im Vordergrund. Diese chronischen Entzündungen der Mundschleimhaut sind hinsichtlich ihrer Entstehung wenig verstanden, führen aber neben einer empfindlichen Einschränkung der Lebensqualität, wie beispielsweise durch Schmerzen, bei einem Teil der Patienten zu einem bösartigen Tumor der Mundschleimhaut. Das Ziel des Projektes ist es daher, auslösende Faktoren auf immunologischer Ebene sowie gegebenenfalls vorhandene Risikogene zu identifizieren und somit zukünftig eventuell die Diagnostik und Therapie weiter zu verbessern.

Patientinnen und Patienten mit chronisch entzündlichen Mundschleimhautläsionen sind eingeladen, sich nach entsprechender Terminvereinbarung in unserer Mundschleimhautsprechstunde vorzustellen. Die Anmeldung und Terminvergabe erfolgt über unsere Poliklinik unter +49 931 201-74854 beziehungsweise. +49 931 201-72900.

Wissenschaftliche Ansprechpersonen

Dr. Kai Kretzschmar (MSNZ)
PD Dr. Dr. Stefan Hartmann (MKG)

Neue Therapieambulanz für onkologische Patientinnen und Patienten der MKG-Chirurgie eingerichtet

Bereits seit über drei Jahren werden onkologische Patienten der MKG-Chirurgie in unserer Klinik auch ambulant behandelt. Hier werden sowohl zytostatische, zielgerichtete (targeted therapies) als auch immunonkologische Therapien angeboten und durchgeführt.

Im November 2021 wurde hierfür eigens ein Raum eingerichtet, der nun eine bessere Organisation und Straffung der Ambulanztermine ermöglicht. Der Direktor der Klinik, Prof. Dr. Dr. Alexander Kübler, ist erfreut über die Einrichtung der neuen Ambulanz: "Neben der hochwertigen und umfassenden onkologischen Versorgung unserer Patienten, war es uns ein zentrales Anliegen, dass die Abläufe von Terminvergabe, über Anmeldung, Infusion und Entlassung beschleunigt werden. Dies erhöht die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten und sorgt für eine bessere Qualität der Therapie."

In ähnlicher Weise äußert sich auch Prof. Dr. Dr. Urs Müller-Richter, der Leiter des Funktionsbereichs Medikamentöse Kopf-Hals-Onkologie: "Wir sind aktiv an einer Vielzahl klinischer Studien zur Behandlung des Kopf-Hals-Karzinoms beteiligt und können unseren Patientinnen und Patienten so Medizin auf dem neuesten Stand anbieten. Die Weiterentwicklung in diesem Bereich führt zur Ausdehnung der Indikationen der medikamentösen Therapie und hat letztlich in der Vergangenheit zu einer wachsenden Zahl an Patientinnen und Patienten geführt. Die Betreuung dieser komplexen Fälle war schließlich nur noch in einem neu zu schaffenden, gut strukturierten Rahmen, möglich. Wir sind glücklich, dass wir die strukturellen Möglichkeiten haben, eine derartige Ambulanz aufzubauen."

Ansprechpartner sind der Leiter des Funktionsbereichs, Prof. Dr. Dr. Müller-Richter und sein Stellvertreter, PD Dr. Dr. Stefan Hartmann.Die Therapieambulanz ist immer mittwochs von 8.00 bis 14.00 Uhr geöffnet und an diesem Tag auch telefonisch unter +49 931 201-74712 erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten erreichen Sie uns per E-Mail unter tagesklinik-mkg@ ukw.de

Bitte beachten Sie, dass über die Telefonnummer der Ambulanz keine Neupatienten eingeplant werden können, da die Entscheidung über die zu wählende Therapie eine Vorstellung im Tumorboard erfolgt.

Foto Therapieambulanz

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
08:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Montag bis Donnerstagnachmittag nur nach Terminvereinbarung

Spezialsprechstunden siehe Ambulante Behandlung

Telefon

Direktor
Prof. Dr. Dr. Alexander Kübler

Sekretariat
Beate Karl
+49 931 201-72720

 

Befundanforderungen

Telefon: +49 931 201-74854

E-Mail

mkg@ ukw.de

Fax

+49 931 201-72700


Anschrift

Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums | Pleicherwall 2 | 97070 Würzburg | Deutschland