Forschungsprojekte der Medizinischen Physik: Dosimetrie

Die Abteilung Medizinische Physik leistet eigenständige Forschungsbeiträge zur Dosimetrie bei Therapie und Diagnostik sowie zur quantitativen Datenanalyse nuklearmedizinischer Verfahren.

Patientenspezifische Dosimetrie

Der Arbeits- und Forschungsschwerpunkt liegt insbesondere auf der Verbesserung der internen Dosimetrie bei Verabreichung offener Radionuklide. Gerade bei experimentellen nuklearmedizinischen Therapien mit neuen Radiotherapeutika und der häufig durchgeführten Radiojodtherapie benigner und maligner Schilddrüsenerkrankungen ist eine möglichst genaue patientenspezifische Dosimetrie für die Optimierung der Wirkung im Zielgewebe bei gleichzeitiger Vermeidung oder Minimierung unerwünschter Nebenwirkungen erforderlich.

Dosimetrie

Bei der Diagnostik mit radioaktiven Substanzen muss ebenfalls, wie auch bei Röntgenuntersuchungen, die Strahlenbelastung der Patientin oder des Patienten in einer Abwägung von Nutzen und Risiko der Untersuchung berücksichtigt werden, was eine möglichst genaue Kenntnis der Strahlenexposition erfordert. Unter der Leitung der Medizinischen Physik laufen aktuell Untersuchungen zur Verbesserung und Vereinheitlichung der Dosimetrie bei nuklearmedizinischen Therapien.

Forschungsprojekt MRTDosimetry

MRTDosimetry ist ein gemeinsames Forschungsprojekt (JRP) im Rahmen des Europäischen Metrologie-Programms für Innovation und Forschung.  Es vereint Kompetenz in Messtechnik und nuklearmedizinischer Forschung, um das Problem der Ermittlung der Strahlendosis für die einzelne Patientin oder den einzelnen Patienten nach Radionuklidtherapie zu adressieren. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, die Messtechnik für die klinische Umsetzung der Energiedosisberechnungen bereit zu stellen. In diesem Projekt werden klinische Erfahrungen mit der messtechnischen Expertise der metrologischen Institute zusammengeführt.

DFG-Forschungsprojekt

In Kooperation mit dem Institut für Radiobiologie der Bundeswehr werden dazu parallel in einem durch die DFG geförderten Forschungsvorhaben Strahlenschäden in Geweben untersucht, die durch Induktion, Persistenz und Verschwinden von DNA-Schäden nach einer Therapie mit offenen radioaktiven Stoffen nachgewiesen werden. Dabei wird die Eignung des Verfahrens als biologisches Dosimeter geprüft.

Ansprechpartner

Prof. Dr. rer. nat.
Michael Laßmann

Leiter der Medizinphysik

+49 931 201-35500

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PET: 7:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Sonstige: 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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Poliklinik Aufnahme:
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Leitung:
Prof. Dr. Andreas K. Buck

E-Mail:

Sekretariat:
dausacker_u@ukw.de
hilber_b@ ukw.de

Prof. Dr. Andreas Buck:
buck_a@ukw.de

Fax:
+49 931 201-635000


Anschrift:

Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Zentrum Innere Medizin (ZIM) | Oberdürrbacher Straße 6 | Haus A4 | 97080 Würzburg | Deutschland