Forschungsprojekte der Medizinischen Physik: Dosimetrie

Die Abteilung Medizinische Physik leistet eigenständige Forschungsbeiträge zur Dosimetrie bei Therapie und Diagnostik sowie zur quantitativen Datenanalyse nuklearmedizinischer Verfahren.

Patientenspezifische Dosimetrie

Der Arbeits- und Forschungsschwerpunkt liegt insbesondere auf der Verbesserung der internen Dosimetrie bei Verabreichung offener Radionuklide. Gerade bei experimentellen nuklearmedizinischen Therapien mit neuen Radiotherapeutika und der häufig durchgeführten Radiojodtherapiebenigner und maligner Schilddrüsenerkrankungen ist eine möglichst genaue patientenspezifische Dosimetrie für die Optimierung der Wirkung im Zielgewebe bei gleichzeitiger Vermeidung oder Minimierung unerwünschter Nebenwirkungen erforderlich.

Dosimetrie

Bei der Diagnostik mit radioaktiven Substanzen muss ebenfalls, wie auch bei Röntgenuntersuchungen, die Strahlenbelastung der Patientin oder des Patienten in einer Abwägung von Nutzen und Risiko der Untersuchung berücksichtigt werden, was eine möglichst genaue Kenntnis der Strahlenexposition erfordert. Unter der Leitung der Medizinischen Physik laufen aktuell Untersuchungen zur Verbesserung und Vereinheitlichung der quantitativen Bildgebung und Dosimetrie bei nuklearmedizinischen Therapien.

Forschungsprojekt MEDIRAD

EU Horizon 2020-Projekt MEDIRAD: Folgen geringer Strahlenexpositionen durch medizinische Anwendungen.

In einer Unterstudie dieses EU-Projektes werden Würzburg In-vitro- und In-vivo-Studien an peripheren Blutlymphozyten von Patienten vor und während Radioiodtherapie eines Schilddrüsenkarzinoms durchgeführt. Als Marker für die Induktion und Reparatur von Strahlenschäden an der DNA werden die Biomarker y-H2AX und 53BP1 verwendet. Ziel des Projektes ist es, dosisabhängige Unterschiede in der Strahlenempfindlichkeit in dieser Patientengruppe nachzuweisen.

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Porträtfoto von Universitätsprofessor Dr. rer. nat. Michael Laßmann

Prof. Dr. rer. nat.
Michael Laßmann

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Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Zentrum Innere Medizin (ZIM) | Oberdürrbacher Straße 6 | Haus A4 | 97080 Würzburg | Deutschland

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