Am 12. Oktober 2026 lädt das Deutsche Zentrum für Präventionsforschung Psychische Gesundheit (DZPP) in Würzburg zum Tag der offenen Tür ein. Zu diesem Anlass wird die Schirmherrin des DZPP, Staatsministerin Judith Gerlach, das Cannabispräventionsprogramm XCAN der Öffentlichkeit vorstellen. Außerdem können sich Interessierte in den Räumen des DZPP über dessen Projekte informieren. Am Nachmittag schließt sich eine Online-Fortbildung an.
Würzburg. Das Deutsche Zentrum für Präventionsforschung Psychische Gesundheit (DZPP) zielt darauf ab, psychische Belastungen möglichst früh zu erkennen und wirksame Vorbeugemöglichkeiten zu entwickeln. Das interdisziplinäre Forschungsinstitut in Trägerschaft der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) entwickelt Präventionsprogramme, überprüft ihre Wirksamkeit wissenschaftlich und arbeitet daran, erfolgreiche Ansätze in die breite Versorgung zu bringen.
Am Montag, 12. Oktober 2026, lädt das DZPP anlässlich des ersten Bayerischen Präventionstags die allgemein interessierte Öffentlichkeit dazu ein, mehr über aktuelle Ansätze zur Vorbeugung psychischer Erkrankungen zu erfahren und die Arbeit des Zentrums aus nächster Nähe kennenzulernen.
Cannabisprävention und Diskussion zum Auftakt
Die öffentliche und kostenlose Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr in der Würzburger Graduate School of Life Sciences (GSLS) am Campus Hubland Nord. In einem Vortragsblock spricht die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention Judith Gerlach zum Thema „Prävention als gemeinsame Aufgabe“.
Anschließend stellt Dr. Stella Vieth vom DZPP das Cannabispräventionsprogramm XCAN vor. Das am DZPP mit Unterstützung des Bayerischen Gesundheitsministeriums entwickelte Programm soll dazu beitragen, Jugendliche vor den Risiken des Cannabiskonsums zu schützen. Eine Podiumsdiskussion ab 10:40 Uhr rundet den ersten Programmteil ab.
Blick hinter die Kulissen des Zentrums
Ab 11:30 Uhr öffnet das DZPP im Sternstunden-Präventionszentrum im Klara-Oppenheimer-Weg 38 seine Türen. Besucherinnen und Besucher können das Zentrum besichtigen, verschiedene Projekte kennenlernen sowie direkt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch kommen. „Der Tag der offenen Tür bietet damit Gelegenheit, sich aus erster Hand darüber zu informieren, wie Präventionsforschung funktioniert und wie wissenschaftlich entwickelte Programme den Weg in die Praxis finden“, erläutert der DZPP-Institutsvorstand Prof. Dr. Marcel Romanos. Die Besichtigung mit Projektvorstellungen läuft bis 14:00 Uhr.
Online-Fortbildung am Nachmittag
Von 14:30 bis 16:00 Uhr schließt sich eine Online-Fortbildung unter dem Titel „Von der Vision zur Versorgung – wie das DZPP evidenzbasierte Prävention in die Fläche bringt“ an. In kompakten Beiträgen werden verschiedene Forschungs- und Präventionsprojekte vorgestellt – unter anderem zu Emotionsregulation, Cybermobbing oder psychischen Erkrankungen im Kindesalter.
Anmeldung
Für den Programmteil von 10:00 bis 11:00 Uhr in der Graduate School of Life Sciences, Beatrice-Edgell-Weg 21, ist eine Anmeldung bis zum 5. Oktober 2026 per E-Mail an dzpp@ukw.de erforderlich. Der anschließende Tag der offenen Tür findet von 11:30 bis 14:00 Uhr im DZPP, Klara-Oppenheimer-Weg 38, statt. Weitere Details zum Programm – insbesondere auch zur an Fachleute gerichteten Online-Fortbildung – gibt es unter www.med.uni-wuerzburg.de/dzpp.
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Text: Pressestelle / UKW