Aktuelle Pressemitteilungen

Ab 8. Juli gilt „1 G“: Neue Zugangsregeln für Begleitpersonen und Besucher

Die Nachweispflicht zum Betreten des Klinikums wird umgestellt: Ab sofort gilt die 1G-Regel für alle Begleitpersonen und Besucher des UKW. Das bedeutet, dass alle Personen einen tagesaktuellen Testnachweis (Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR nicht älter als 48 Stunden) mit sich führen müssen. Der Impf- und Genesenenstatus wird nicht mehr überprüft. Patienten dürfen das Klinikum weiterhin ohne Test betreten. 

Kooperationsmöglichkeiten in der Selbsthilfe ausgelotet

Würzburg. Ende Juni dieses Jahres trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus vier bayerischen „Selbsthilfefreundlichen Einrichtungen“ am Uniklinikum Würzburg, um im Sinne der Patientinnen und Patienten Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren. Aus der Pilotveranstaltung soll ein regelmäßiger Austausch werden.

 

In Bayern gibt es aktuell sechs Gesundheitseinrichtungen, welche die vom bundesweiten Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ vergebene Auszeichnung „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ tragen dürfen. Dazu zählt seit dem Jahr 2019 auch das Uniklinikum Würzburg (UKW). „In unserem Bestreben, die Selbsthilfe weiter voranzubringen, suchen wir auch den Schulterschluss mit den anderen entsprechend ausgezeichneten Gesundheitseinrichtungen im Freistaat“, sagt Gabriele Nelkenstock, die externe Selbsthilfebeauftragte des UKW. Deshalb fand am 27. Juni dieses Jahres auf Initiative des UKW ein erstes Austauschtreffen am Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz in Würzburg statt. Der Einladung folgten Mitglieder aus den Steuerkreisen des Bezirkskrankenhauses Lohr am Main, der Haßberg-Kliniken aus Haßfurt sowie des Medical Park Loipl aus Bischofwiesen. In drei Workshops diskutierten sie Chancen, Nutzen und Herausforderungen einer Kooperation – für die Selbsthilfe, die Patientinnen und Patienten sowie die Einrichtungen selbst. Hierbei wurden unter anderem eine zukünftig noch engere und strukturiertere Zusammenarbeit sowie ein intensivierter Informationsaustausch vereinbart – sowohl online, als auch durch vierteljährliche persönliche Treffen.

Betreuungspersonen von Kindern mit Autismus oder Intelligenzminderung gesucht

Würzburg. Eine neue Smartphone-App soll Betreuungspersonen von Kindern mit Autismus und/oder Intelligenzminderung helfen, deren Problemverhalten besser zu verstehen und dieses im Idealfall zu verhindern. Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Uniklinikums Würzburg sucht im Rahmen einer Studie Testerinnen und Tester des digitalen Hilfsmittels.

Viele Kinder mit Intelligenzminderung und/oder Autismus-Spektrum-Störung können in bestimmten Momenten aggressiv reagieren. Sie beschädigen zum Beispiel Dinge, verweigern sich bei Aufforderungen und verletzen sich selbst oder andere. Sowohl Eltern als auch Therapeutinnen und Therapeuten sowie Beschäftigte in Einrichtungen fühlen sich hiervon oft überfordert. Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPPP) des Uniklinikums Würzburg hat daher die Smartphone-App „ProVIA-Kids“ entwickelt. „Unser Programm will dabei unterstützen, die Ursachen des Problemverhaltens besser zu verstehen. Außerdem gibt die App den Nutzerinnen und Nutzern konkrete verhaltenstherapeutisch und pädagogisch basierte Handlungsempfehlungen, wie sie mit dem problematischen Verhalten umgehen und es in Zukunft verhindern können“, erläutert Dr. Julia Geißler von der KJPPP. Das Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

App installieren, ausprobieren und Rückmeldung geben

Um zu überprüfen, ob das digitale Angebot betroffenen Familien tatsächlich hilft, führt die Klinik jetzt eine Studie durch. Hierzu werden Sorgeberechtigte von Kindern zwischen drei und elf Jahren gesucht, die das geschilderte Problemverhalten zeigen und bei denen die Diagnose Autismus gestellt wurde oder die eine Intelligenzminderung oder eine geistige Behinderung haben. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer installieren die App auf ihrem Smartphone, testen sie bequem von zu Hause aus und geben uns Feedback“, beschreibt Dr. Geißler die Anforderungen. 

Interessierte kontaktieren das ProVIA-Kids-Studienteam unter Tel: 0931/201-78710 oder E-Mail: kj_provia@ ukw.de. 

Meisterpreisträgerin an der Würzburger Zahnklinik

Für ihre hervorragende Abschlussprüfung als Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen wurde Eva Günzel mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Mittlerweile arbeitet sie als Chefsekretärin von Prof. Dr. Gabriel Krastl, dem Geschäftsführenden Direktor des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kiefergesundheit des Universitätsklinikums Würzburg.

Würzburg. Das Sekretariat von Prof. Dr. Gabriel Krastl, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kiefergesundheit (ZMK) des Universitätsklinikums Würzburg (UKW), wird seit September 2021 von Eva Günzel betreut. „Dass wir mit Frau Günzel eine Spitzenkraft gewonnen haben, wurde uns vor wenigen Wochen auch von staatlicher Seite bestätigt“, freut sich Prof. Dr. Gabriel Krastl, der am ZMK die Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie leitet. Er bezieht sich dabei auf den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung, mit dem seine neue Mitarbeiterin Ende Mai dieses Jahres für ihren hervorragenden Abschluss als Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen geehrt wurde. Eva Günzel erzielte dabei eine Durchschnittsnote von 1,5. 

Mit der Urkunde zeichnet der Freistaat die besten 20 Prozent der verschiedenen IHK-geprüften Abschlüsse aus. Die Meisterpreise sollen die Gleichwertigkeit der beruflichen mit der akademischen Bildung unterstreichen.

Vor der Prüfung durch die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt, die bereits im Januar 2021 stattfand, absolvierte Eva Günzel berufsbegleitend einen entsprechenden Kurs bei einer privaten Akademie in Würzburg. 

Schon zuvor strebte die gelernte zahnmedizinische Fachangestellte nach beruflicher Weiterbildung – mit Aufstiegsfortbildungen zur Prophylaxe-Assistentin und zur Praxismanagerin. 

Nach Beendigung ihres Fachwirtkurses bewarb sich Eva Günzel erfolgreich am UKW. „Meine Aufgaben im Sekretariat von Prof. Krastl sind vielschichtig und sehr verantwortungsvoll. Dabei bin ich nicht nur Ansprechpartnerin für unsere Patientinnen und Patienten, sondern auch für unsere Beschäftigten und Studierenden. Neben diesen kommunikativen und koordinativen Aufgaben bin ich zudem für Bestellungen und die zahnärztliche Abrechnung verantwortlich“, beschreibt die Preisträgerin ihren aktuellen Arbeitsalltag.

Würzburger Grüne Herren als Leiter der BAG Katholischen Krankenhaus-Hilfe bestätigt

Würzburg. Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Katholische Krankenhaus-Hilfe hat Albert Fischer zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Gernot Hornberger. Beide engagieren sich seit mehreren Jahren im Patientenbesuchsdienst „Grünen Damen und Herren“ des Uniklinikums Würzburg.

 

Albert Fischer und Gernot Hornberger von den „Grünen Damen und Herren“ des Uniklinikums Würzburg (UKW) hatten bereits seit dem Frühjahr 2020 die kommissarische Leitung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Katholische Krankenhaus-Hilfe inne. Bei der Bundestagung im Mai dieses Jahres wurde Fischer nun zum Vorsitzenden des Zusammenschlusses von deutschlandweit rund 200 Krankenhaus-Hilfe-Gruppen gewählt. Außerdem wurde Hornberger als sein Stellvertreter bestätigt. 

Die Hauptaufgaben des von ihnen geleiteten Beirats sind es, die Entwicklung der BAG voranzubringen, die Interessen der Grünen Damen und Herren zu vertreten sowie die Mitwirkung im Netzwerk der Caritas-Konferenzen Deutschlands e.V. zu gestalten. 

Albert Fischer ist seit dem Jahr 2014 der Gruppenleiter der „Grünen Damen und Herren“ des UKW.

Digitaler Infoabend zu Schilddrüsenerkrankungen

Würzburg. Am Mittwoch, den 20. Juli 2022, informiert ein dreiköpfiges Expertenteam des Uniklinikums Würzburg in einem Webinar über die Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen. Die kostenlose Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Mediengruppe Main-Post.

 

Die Schilddrüse beeinflusst entscheidend das Herz-Kreislaufsystem, die Verdauung, den Stoffwechsel, die Nerven und das Gehirn. Wenn die wichtige Steuerzentrale nicht richtig funktioniert, kann dies viele Gesundheitsprobleme auslösen. In Deutschland werden jedes Jahr rund 70.000 Menschen an der Schilddrüse operiert, etwa 60.000 Patientinnen und Patienten erhalten eine Radioiodtherapie. In den meisten Fällen ist es jedoch auch möglich, von der Schilddrüse verursachte Beschwerden mit Medikamenten effektiv zu behandeln. 

Woran man eine Über- oder Unterfunktion erkennt und wie groß die Palette der Behandlungsmöglichkeiten ist, erfahren Interessierte bei einem kostenlosen Webinar des Uniklinikums Würzburg (UKW) am Mittwoch, den 20. Juli 2022. Als Vortragende bringen eine Expertin und zwei Experten des Klinikums ihre jeweils fachspezifischen Kenntnisse ein: Prof. Dr. Stefanie Hahner, die Stellvertretende Leiterin der Endokrinologie, Prof. Dr. Andreas Buck, der Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, sowie Prof. Dr. Nicolas Schlegel, der Leiter der Endokrinen Chirurgie.

Die vom UKW und der Mediengruppe Main-Post gemeinsam organisierte Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr und nutzt die Plattform Zoom. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Internetverbindung sowie ein Smartphone, ein Tablet, ein Laptop oder ein PC. Wichtig – auch für die Übermittlung der Zugangsdaten – ist eine Anmeldung ausschließlich bei der Main-Post unter Tel: 0931/6001 6001 oder unter http://akademie.mainpost.de.  

Chester Bennington-Gedächtniskonzert trägt zur Entstigmatisierung von Depressionen bei

Am 23. Juli dieses Jahres erinnert ein Gedächtniskonzert in der Posthalle Würzburg an Chester Bennington. Der ehemalige Frontmann der US-amerikanischen Rockband Linkin Park litt an Depressionen und nahm sich vor fünf Jahren das Leben. Die Veranstaltung mit der Tribute Band One Step Closer soll neben dem Musikgenuss auch der Entstigmatisierung der psychischen Erkrankung dienen.

Die schwersten Folgen einer Depression sind Suizidversuche und Suizide. „Auch wenn in Deutschland die Zahlen der Suizidopfer durch verschiedene präventive Anstrengungen zurückgehen, ist dies immer noch ein hochrelevantes Problem. Insbesondere von Depression und Suizidgedanken betroffene Männer haben Schwierigkeiten, sich Hilfe zu suchen“, weiß Prof. Dr. Sarah Kittel-Schneider. Die Stellvertretende Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Uniklinikums Würzburg leitet die Würzburger Regionalgruppe des Deutschen Bündnisses gegen Depression. Um es für Betroffene leichter zu machen, sollte nach ihrer Auffassung mehr über das Thema gesprochen werden. Daher unterstützt das Bündnis gegen Depression One Step Closer, eine Tribute Band der US-amerikanischen Rockformation Linkin Park. Deren ehemaliger Sänger, Chester Bennington, litt an Depressionen und nahm sich vor fünf Jahren das Leben. Am 23. Juli 2022 findet aus diesem Anlass in der Posthalle Würzburg zu seinen Ehren ein Gedächtniskonzert mit One Step Closer statt. „Neben dem Musikgenuss soll die Veranstaltung auch zur Entstigmatisierung von depressiven Erkrankungen und deren Folgen beitragen“, schildert Prof. Kittel-Schneider. Als Duettpartnerin wird auch Viola, die Aschaffenburger Sängerin und Schirmherrin des Bündnisses gegen Depression, bei dem Konzert einen Auftritt haben. 

Karten gibt es unter https://posthalle.de.